Wahlen in Venezuela - Chávez gewinnt, verliert aber Provinzen an Opposition

Autor: Nina

Vergangenen Sonntag fanden in Venezuela Gouverneurs-, Gemeinde- und Kommunalwahlen statt. Dabei konnte die Vereinte Sozialistische Partei (PSUV) von Hugo Chávez einen eindeutigen Sieg verbuchen.

Das einzige Manko für ihn ist wohl, dass er fünf der 23 Provinzen an die rechte Opposition verloren hat, darunter auch den Hauptstadt-Bezirk Caracas, wo nun die Opposition den Bürgermeister stellen wird. Zudem konnte Chávez‘ Gegenseite sechs Führungspositionen erringen.

Doch ist das wirklich so ein Nachteil für ihn? Klar, wird er sich ärgern und die konservative Presse hier in Europa ergießt sich auch gleich wieder in Hetzartikeln über Chávez. Doch wie er selbst sagte, ist der Ausgang dieser Wahl nur ein Zeichen für die Demokratie und vermindert das hier viel zitierte Klischee des Diktators.

Im Vorfeld gab es auch innerparteilich in der PSUV immer wieder Streitigkeiten, da die noch junge Partei sich mehrmals reorganisiert. Die rechten Oppositionsparteien haben das natürlich gleich wieder zum Anlass genommen um in die Hetzjagd einzufallen.

Wichtig bei allem ist, dass Chávez und die seinen demokratisch gewählt sind. im Gegenteil die einzigen Versuche die Wahl zu manipulieren, hat die Opposition unternommen. Die Wahlbeteiligung lag bei über 65% und so hat das Volk klar gezeigt, dass es hinter Chávez und den Koalitionspartnern, der kommunistischen und der sozialdemokratische Partei, steht.

Die Gewalt hielt sich bei diesen Wahlen zum Glück auch in Grenzen und so kann diese Wahl Venezuelas Demokratie nur gut tun.




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