Tren a las Nubes - Zugfahrt durch die Wolken Argentiniens
In der Provinz Salta im Norden Argentiniens gibt es so einiges zu sehen: Natur pur, beeindruckende Bauten aus der Kolonialzeit und das typische Flair der Anden. Wer all das an einem Tag erleben möchte, der kann sich auf eine außergewöhnliche Zugfahrt in die Wolken begeben.
Der Tren a las Nubes (der Zug zu den Wolken) startet jeden Samstag um ca. 7 Uhr morgens in der gleichnamigen Hauptstadt von Salta. Die Fahrt führt einen durch alle möglichen Landschaftsformen, von endloser Weite über Seen bis hin zu den steilen Hängen der Anden. Man kann sich gar nicht satt sehen!
Bei nur etwa 35 km/h schraubt sich der Zug gemächlich in Richtung Wolken. Am höchsten Punkt ist man 4.100 m über dem Meeresspiegel. Hier werden so manche höhenkrank, aber für diese Fälle ist immer ein Arzt mit Sauerstoffflaschen mit an Bord.
Ebenfalls mit dabei sind drei Fremdenführer, die einem Land und Leute näher bringen. Und nach einer Weile versteht man dann auch den Namen des Zuges, denn immer wieder fährt man über spektakuläre Viadukte, die sich über tiefe Schluchten spannen. Der Höhepunkt ist wohl die Überquerung des 224 m langen Viaducto La Polvorilla, wobei man sich 70 m über dem Boden schon fast mit dem Kopf in den Wolken fühlt. Der Atem stockt und man kann gar nicht mehr genug bekommen.
Von hier aus beginnt dann auch wieder die Fahrt ins Tal. Und nach ungefähr 16 Stunden kommt man so gegen Mitternacht wieder in Salta an. Man hat viel gesehen und insgeheim war es dann auch viel zu kurz.
Wer nun immer noch nicht genug hat, kann von Socompa aus den Anschlusszug Richtung Chile und Atacama-Wüste nehmen. Ebenfalls extrem beeindruckend!
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