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Autor: Nina

Fernreisen nach Südamerika werden immer beliebter, doch unterschätzen viele Europäer die medizinische Versorgung und hygienischen Bedingungen im Reiseland. Impfungen sind deshalb unabdingbar. Hier eine Übersicht, welchen Risiken man vor einer Reise nach Südamerika durch eine Impfung entgehen kann.

Impfungen Südamerika ©Flickr.com/NathanF

Impfempfehlungen für Südamerika: Tetanus, Dyphterie und Hepatitis

In vielen südamerikanischen Ländern gibt es keine Impfbestimmung, doch sollte man die Gefahren, die von lebenslanger Krankheit bis hin zum Tod reichen können, nicht unterschätzen. Schließlich kann man sich durch eine Impfung zuverlässig davor schützen.
Ein absolutes Muss sind die Impfungen, die auch in Deutschland zum Standard gehören.
Der Diphtherie- und Tetanus Schutz sollte bei Erwachsenen alle 10 Jahre bei einem Arzt in Hamburg oder der eigenen Heimatstadt Aufgefrischt werden, Polio gehört ebenfalls zum Grundimpfschutz.
Hepatitis A und B sind mittlerweile auch in Europa verbreitet, eine Schutzimpfung ist also nicht zwecklos.
Gelbfieber, das durch Stechmücken übertragen wird, sollte auf jeden Fall auf der Liste der Schutzimpfungen weit oben stehen und wird z.B. in Bolivien als Einresebestimmung vorausgesetzt, ebenfalls die Typhus- Immunisierung.    [...mehr]


Autor: Nina

Im Nationalpark von Mochima kann man Tiere in ihrer natürlichen Umgebungen beobachten und das wunderbare Klima Südamerikas genießen. Die Artenvielfalt ist erstaunlich. Mochima live gesehen zu haben ist eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Mochima besteht im Prinzip aus vielen kleinen Inseln, auch “Cayos” genannt, die teilweise sehr zerklüftet sind. Zwischen drin findet man traumhafte Buchten zum Baden. Die Kulisse ist hier definitiv filmreif. Der Nationalpark in Mochima an sich liegt auf einem Plateau.

Nationalpark in Mochima©flickr/nicholaslaughlin

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Autor: Nina

Wenn man den Namen Venezuela hört, dann vergisst man ganz leicht, dass es sich hierbei nicht nur um die Anden und den Regenwald handelt, sondern, dass die Karibik gleich um die Ecke ist. Und so hat auch Venezuela karibische Traumstrände und -inseln zu bieten. Eine der beliebtesten unter ihnen ist wohl die Isla Margarita.

Strand auf der Isla Margarita © Flickr/ gailf548

Nein, der Name hat nichts mit dem Cocktail zu tun, wobei man vom Feeling her fast meinen könnte, er wäre auf der Isla Margarita erfunden worden. Fast die gesamte Insel ist von wunderschönen Stränden umgeben, wo jeder garantiert seinen persönlichen Traumstrand findet, denn es ist alles vertreten, von einsamen Buchten bis hin zum Surferparadies El Yaque, das zu den besten Windsurf-Gebieten der Welt zählt. Karibik pur eben!

Die Isla Margarita gehört zu den Kleinen Antillen, liegt aber noch auf venezolanischem Staatsgebiet. Lange vor der Ankunft der Europäer lebten hier Präkolumbianische Kulturen, deren Spuren man hier und da noch entdecken kann.    [...mehr]


Autor: Nina

Musik kann die Welt verändern. Das glaubt ihr nicht? Zumindest kann sie mit viel Engagement und Herzblut gesellschaftliche Strukturen ganz schön aufrütteln. Das bewies einst Simon Rattles Projekt “Rythm is it”. Doch noch viel eindrucksvoller zeigt dies der neue Dokumentarfilm “El Sistema”, der jetzt in unsere Kinos kommt.

1975 lebte die Hälfte aller Einwohner von Venezuelas Hauptstadt Caracas in Slums. 75 % der Bevölkerung war total verarmt. Dies hat im selben Jahr den passionierten Hobby-Musiker José Antonio Abreu dazu veranlasst, ein Projekt namens “El Sistema“, das System, ins Leben zu rufen.

Er bot Kindern aus den Slums kostenlosen Musikunterricht an. Und das schlug ein wie eine Bombe. Nach anfänglichem Zögern folgten etliche Kinder diesem Ruf und begriffen dies als eine Chance dem Teufelskreis der Armut, Drogen und Gewalt zu entfliehen.    [...mehr]


Autor: Nina

Langsam, aber sicher gleitet Venezuelas Präsident Hugo Chávez immer mehr in eine gefährliche Richtung ab. War er am Anfang noch von guten Ideen motiviert, drohen diese nun ihn langsam zu verschlucken, könnte man meinen. Ein untrügliches Anzeichen dafür ist, dass er immer mehr verstärkt das Militär im Innern des Landes anstelle der Polizei einsetzt.

Nun hat er seine Streitkräfte in private Reisfabriken geschickt und laut einem Produzenten 16.000 Tonnen Reis beschlagnahmen lassen. Die privaten Reisfabriken betreiben seit langem dubiose Preispolitik und das in Zeiten, wo die Versorgung Venezuelas langsam knapper wird.

Chávez hat in dem Punkt Recht, dass man dem Einhalt gebieten muss, aber, meiner Meinung nach, nicht mit militärischen Mitteln! Zudem droht er jedem, der gegen die staatliche Preisregelung verstößt mit Enteignung. Die Reisproduzenten haben erklärt, dass sie gerichtliche Schritte gegen die Besetzung einlegen wollen.

Langsam verliert Chávez seine Grundidee der Bolivarischen Revolution aus den Augen und wird immer fanatischer. Ich hoffe, wenn es soweit ist, dass sich in meinen Augen vernünftige linke Staatschefs wie Evo Morales einmischen und Chávez ein wenig bremsen können. So viel zu meiner kleinen Utopie… ;-)

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Autor: Nina

Wer nach Venezuela reist, findet hier nicht nur wunderschöne Strände und faszinierende Städte, sondern auch Naturgebiete, die einen sofort in ihren Bann ziehen. Die Llanos sind solch ein Fleckchen Erde, in das man sich auf einen Schlag verlieben könnte.

Doch schon beim nächsten Besuch mag sich dies bei manchen plötzlich ändern. Viele werden dann nicht glauben, dass sie hier schon einmal waren, denn los Llanos macht im Laufe eines Jahres einen kontrastreichen Wandel durch: In der Regenzeit erstrahlt die Landschaft in voller Blüte, in der Trockenzeit verwandelt sich die üppige Vegetation jedoch schlagartig in eine staubige Fläche.

Man könnte fast meinen, es wären zwei unterschiedliche Orte, aber genau dieser Kontrast macht die Llanos als Geheimtipp für Naturliebhaber aus.    [...mehr]


Autor: Nina

Schon wieder wurde gestern in Venezuela abgestimmt. Und habe ich bisher so manche Entscheidung und Idee von Venezuelas Staatschef für extrem gut befunden, halte ich den Grund dieses Referendums für äußerst fragwürdig…

Es ging im wesentlichen darum, ob sich Hugo Chávez unbegrenzt wiederwählen lassen kann. Seine zweite Amtszeit würde 2012 enden. Doch nun stimmten nach den letzten Auszählungen 54,4 % der Bevölkerung für die Möglichkeit einer dritten Amtszeit.

“Wer heute mit ‘Ja’ gestimmt hat, hat den Sozialismus und die Revolution gewählt”, rief der Präsident aus, “2012 wird es eine Präsidentschaftswahl geben. Und wenn Gott nicht anders entscheidet, und das Volk nicht anders entscheidet, ist dieser Soldat bereits ein Kandidat”. (Chávez bezeichnet sich als ehemaliger Fallschirmjäger gerne als “Soldat des Volkes”)

Wie gesagt, die Ideen der Bolivarischen Revolution halte ich durchaus für gut, doch Chávez ist einer der Kandidaten, die tolle Ideen haben und dann langsam fanatisch werden. Ich schätze seine Wortgewalt und seine Direktheit gegen den Westen und auch seine politischen Grundideen, nur langsam, aber sicher, besteht bei ihm die Gefahr abzudriften…

Da sind mir dann schon Leute wie Evo Morales lieber, die ebenfalls die Gedanken der Revolution vorantreiben, aber auf eine dritte Amtszeit freiwillig verzichten, obwohl es Morales sogar legal aufgrund der neuen Verfassung möglich wäre.

Die Entwicklung eines Hugo Chávez wird interessant sein zu beobachten, denn der Gründer der Bolivarischen Ideen könnte durch seinen aufkeimenden Fanatismus auch seinen Untergang bedeuten…

Weitere Infos zum Thema, auch zur Staatskrise, gibts hier…    [...mehr]


Autor: Nina

Wenn man in Venezuela ist, sollte man sich einen Trip auf keinen Fall entgehen lassen: ein Ausflug in den Nationalpark von Canaima. Hier findet man atemberaubende Natur, kleinen Seen, Lagunen und den höchsten Wasserfall der Welt mitten im Dschungel.

Canaima liegt im Südosten Venezuelas und grenzt im Süden an Brasilien und Guyana. Mittlerweile umfasst der Nationalpark eine Fläche von rund 30.000 km² und gehört somit zu den größten Parks dieser Erde. Kein Wunder, dass er auch längst in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen wurde.

Schon das Erreichen des Parks hat etwas Abenteuerliches. Mit einem kleinen Flugzeug fliegt man das Gebiet an, da es mitten im Regenwald einfach anders nur schwer zugänglich ist. Schon aus der Luft fällt einem der Zauber dieses Ortes auf. Immer wieder tauchen mitten im undurchdringlichen Dickicht des Dschungels kleine Lagunen, Seen und gigantische Wasserfälle auf.    [...mehr]


Autor: Nina

Vergangenen Sonntag fanden in Venezuela Gouverneurs-, Gemeinde- und Kommunalwahlen statt. Dabei konnte die Vereinte Sozialistische Partei (PSUV) von Hugo Chávez einen eindeutigen Sieg verbuchen.

Das einzige Manko für ihn ist wohl, dass er fünf der 23 Provinzen an die rechte Opposition verloren hat, darunter auch den Hauptstadt-Bezirk Caracas, wo nun die Opposition den Bürgermeister stellen wird. Zudem konnte Chávez‘ Gegenseite sechs Führungspositionen erringen.    [...mehr]


Autor: Nina

Nun ist es amtlich: Die Agrarpolitik vom venezuelanischen Präsidenten Hugo Chávez zeigt erste Erfolge. Letzte Woche hat der Vertreter der Welternährungsorganisation (FAO), Francisco Roberto Arías, der Regierung gute Zeugnisse für ihre Verbesserungen in der Landwirtschaft ausgestellt.

In den vergangenen Jahren hat sich die Regierung um Chávez immer mehr dafür eingesetzt, das Hungerproblem des Landes zu lösen. Und zwar nicht nur auf wirtschaftlicher Ebene, sondern auch die tatsächliche Ernährung der Bevölkerung sicher zu stellen. Nun haben diese Bemühungen also die ersten Früchte getragen, was auch die FAO, die zur UNO gehört, nicht leugnen konnte.    [...mehr]


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