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Autor: Nina

Nun ist es also soweit, die USA haben Barack Obama zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Dies hat Auswirkungen auf die ganze Welt und so hoffen auch viele Regierungen Südamerikas auf einen Neubeginn.

Die zum größten Teil linken Regierungen jubeln natürlich und begrüßen die Wahl Obamas. Hugo Chávez war gleich mal der Erste, der zum “historischen Sieg” gratulierte und hofft nun die doch sehr angeschlagenen diplomatischen Beziehungen zu den USA erneuern zu können. Im September wurde der US-Botschafter aus Venezuela ausgewiesen, da die USA am Sturz von Chávez mitarbeiteten und ihm auch mit Krieg drohten.    [...mehr]


Autor: Nina

Nun scheint endlich ein Ende für die Auseinandersetzungen in Bolivien in Sicht zu sein. Der neu gegründete südamerikanische Staatenbund UNASUR hat am Montag hinsichtlich Bolivien getagt und stärkt Morales eindeutig den Rücken.

Es war wohl die Feuertaufe für die UNASUR, die sie mit Bravour gemeistert zu haben scheint. Die neun Präsidenten haben einen Neun-Punkte-Plan für die Stabilisierung Boliviens entworfen und fordern die Gegner von Morales zum langersehnten Dialog auf.



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Autor: Nina

Politisch tut sich in Südamerika zur Zeit ja einiges. Nun haben sich die 12 südamerikanischen Staaten dieses Wochenende endlich offiziell zu einem lange geplanten Staatenbündnis zusammengeschlossen, die UNASUR.

Als ich diese Meldung gestern hörte, die in den deutschen Nachrichten zum Teil gar nicht erwähnt wurde, habe ich fast einen Luftsprung gemacht. Endlich kann der gebeutelte Kontinent langsam eine Einheit aufbauen um sich gegen den ausbeuterischen Westen und besonders die USA, den IWF und die Weltbank durchzusetzen.

Präsentation der offiziellen Flagge der UNASUR © dpa

Die UNASUR soll nach dem Vorbild der EU aufgebaut sein und allen Staaten zu mehr wirtschaftlicher und sozialer Stärke verhelfen. Die Unterzeichnung des Vertrages lief weitestgehend harmonisch ab. In fast allen Punkten waren die Staatsoberhäupter einer Meinung. Die einzige Zerreißprobe lieferte (mal wieder) Kolumbien, als Präsident Uribe sich gegen einen gemeinsamen Verteidigungsrat aussprach.

Dabei hätten sie diesen dringend nötig. Die USA verstärken nach und nach ihre Militärpräsenz aufgrund der wertvollen Rohstoffe. Dass Uribe nun den Amis Tür und Tor öffnen will, war aber fast klar, da er eine weitere Marionette der US-Regierung ist. Seine Begründung war die Terrorgefahr. Kommt uns dieser vorgeschobene Grund nicht irgendwie bekannt vor?!

Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass die US-Regierung, die eine ähnliche Situation schon einmal in den 60er Jahren vereitelt hat, diese Chance auf Einheit nicht wieder zerstören kann. Damals hatten sie geschickt die aufkeimenden “Unabhängigkeitsbestrebungen” des südamerikanischen Kontinents durch von ihnen hofierte Diktatoren, ich sage nur beispielsweise Pinochet, Stück für Stück zurückgedrängt.

In den nächsten 90 Tagen soll ein Ausschuss nun auf jeden Fall einen neuen Vorschlag bezüglich des Verteidigungsbündnisses ausarbeiten.

Von der UNASUR erwarten sich nun alle Beteiligten endlich ihren verdienten Platz in der Welt sichern zu können. Chiles Präsidentin Michelle Bachelet, die das erste Jahr den organisatorischen Vorsitz haben soll, erklärte, dass die UNASUR zur Verbesserung der Lebensbedingungen und der Kommunikation beitragen und Konflikte, wie den zwischen Kolumbien (!), Ecuador und Venezuela im Keim ersticken solle.

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