» Regenwald

Autor: Nina

Regenwälder sind naturbelassene Ökosysteme, die eine Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten aufweisen. Obwohl sie nur ein Viertel des globalen Waldbestandes ausmachen, befinden sich knapp  80% der Landvegetation in Regenwaldgebieten.

Regenwald Tobias Mandt©Flickr

Nur ein Viertel des Regenwassers fließt über die Flüsse ab. Das schwüle Klima ist darauf zurückzuführen, dass ¾ der Niederschläge verdunsten und wieder in die Luft abgegeben werden, so dass sich neue Regenwolken bilden. Dieser Verdunstungszyklus wirkt sich auch auf entfernte Gebiete aus. Die Abholzung der Regenwälder führt zu weniger Niederschlag. Dies ist zum Beispiel ein Grund  dafür, dass sich die Sahara jedes Jahr knapp 20 km weiter nach Süden ausdehnt.    [...mehr]


Autor: Nina

Der Ozelot gehört zu den bedrohten Wildkatzenarten, die hauptsächlich in Süd- und Mittelamerika leben. Die kleinen, gefleckten Raubtiere sind vor allem wegen ihres besonders weichen Fells vom Aussterben bedroht.

Ozelot – vom Aussterben bedrohte Wildkatze  ©Flickr.com/Ana_Cotta

Der Ozelot, Verbreitung und Lebensraum

Zu den besonders seltenen Raubtieren im Amazonasbecken zählt der Ozelot. Die feingliedrige, kleine Katze, die eine Länge von 55 bis 100 cm erreichen kann, ist vor allem wegen ihres weichen und besonders hübsch gemusterten Fells durch die Menschen bedroht, das zu teuren Pelzmänteln verarbeitet wird. Aber auch die Rodung des Regenwaldes, in dem der Ozelot in Mittel- und Südamerika bis in den Norden Argentiniens hinein bevorzugt lebt, sowie Autounfälle sorgen dafür, dass der Artenbestand immer weiter abnimmt.
Das Fell des Ozelots ist weich und je nachdem, ob er im Regenwald des Amazonas lebt, eher gelblich und ockerfarben, in Steppengebieten variieren graue Musterungen. Der Bauch ist meist weiß, über den ganzen Körper zieht sich das charakteristische Fleckenmuster, das an das Fell der Leoparden erinnert.    [...mehr]


Autor: Nina

Brink Heuvel ist ein Naturreservat in Guyanagoudplacer im südamerikanischen Staat Suriname. In diesem abgelegenen Teil der Erde leben einige der seltensten Tiere und Pflanzen unseres Planeten. 1,6 Millionen Hektar tropischer Regenwald bilden das Zuhause für die Geschöpfe der Wildnis.

Das Central Suriname Nature Reserve (CSNR) kümmert sich um den Schutz und Erhalt des Brink Heuvel Nationalparks in Suriname. Wo in anderen Teilen Südamerikas weite Gebiete wirtschaftlichen Zielen ausländischer Großunternehmer zu opfer fallen, bringt sich die Regierung von Suriname aktiv in den Naturschutz mit ein.

Das Brink Heuvel Reservat schließt den Korridor zwischen den drei wichtigsten Schutzgebiete in zentralen Suriname. Das Raleighvallen Naturschutzgebiet im Norden, sowie das Eilerts de Hann Gebergte Naturreservate um den Tafelberg herum und im Süden des Sandsteinriesen. Das kleine südamerikanische Land Suriname schmigt sich an die nördliche Küste des Kontinents zwischen Französisch-Guayana, Brasilien und Guayana.

Brink Heuvel Nationalpark in Suriname

Mit einer Größe von etwa 22.500 km² umfasst die Fläche des Brink Heuvel Nationalpark die des US-Bundesstaates New Jersey und hat damit im Vergleich zur restlichen Größe des Landes ein beträchtliches Ausmaß. Im Herzen des Nationalparks befindet sich eines von Surinames wichtigsten Flusssystemen, der Coppename River. Dieses ist der Lebensraum von unzähligen Vertretern der einheimischen Flora und Fauna. Das Gebiet um den Coppename River ist somit eines der wichtigsten Naturschutzgebiete ganz Südamerikas.

Naturschutz und kulturelles Erbe in Suriname

Etwa 80 Prozent des Landes sind von Hochlandwald bedeckt, dieser feuchte Regenwald gedeiht auf besonders fruchtbarem Boden. Da bis zum jetzigen Zeitpunkt nur wenige Expeditionen in diese Gebiete vorgedrungen sind, ist nicht Viel über die Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Das Central Suriname Nature Reserve versucht daher durch die Ausdehnung der Nationalparks dieses Naturerbe zu schützen. Und das mit Erfolg, große Teile des Regenwaldes stehen unter Naturschutz. Die Surinamische Regierung hat sich schon vor Jahren dazu entschlossen den Regenwald und die Wurzeln ihrer Kultur zu bewahren, anstatt sie in Form vom Abholzungrechten zu verkaufen und langsam zu verlieren. Mit diesem aktiven Umweltschutz bleibt diese Region ein Fernreiseziel für viele Touristen.    [...mehr]


Autor: Nina

Guyana liegt im Norden von Südamerika. Der Staat ist eine Republik, die an der Pazifikküste liegt. Im Norden grenzt die Republik of Guyana an dem atlantischen Ozean, im Süden an Brasilien, und im Westen an Venezuela.

Guyana hat eine Gesamtfläche von 214 969 Quadratkilometer, die Haupstadt von dem Staat Guyana ist Georgetown. Guyana, in Südamerika, bietet eine abwechlsungsreiche Naturlandschaft, die sich in drei Teile untergliedern läßt.

Guyana©flickr/madmack66

Guyana  Republik – Haupstadt Georgetown

Die  Küstenebene mit Meerzugang bietet Badespaß, eine Regenwaldzone im Süden, die vier Fünftel des Landes einnihmt, eignet sich für lange Trekkingtouren. Der  Regenwald dehnt sich bis in das Landesinnere aus, und endet an der  Bergkette. Der höchste Berg von Guyana heißt Roraima mit eine Höhe von 2875 Metern.

Im Südwesten des Landes prägt eine karge Pflanzenwelt der Savanne die Flora und Fauna von Guyana. Die größten Flüsse des Staates Guyana sind der Essequibo, Demara, Courantyne und Berbice.

Guyana: Klima, Flora und Fauna

Das Klima in Guyana ist tropisch, in der Zeit von April und August, sowie November bis Januar ist die Regenzeit in Guyana. Die Wälder in Guyana sind sehr dicht, die Waldfächen des Regenwaldes ausgeprägt und weisen eine artenreiche Tierwelt auf, die Affen, Vögel, Hirsche und zahlreiche andere Tieren einen Lebensraum bietet.

Eine Reise in den touristisch kaum erschlossenen Staat Guyana ist lohnenswert!

Hauptsächlich wohnt in Guyana eine indische Bevölkerung, und 31% der Bevölkerung sind Nachfahren von Schwarzafrikanern. 90% der Bevölkerung lebt nahe des Atlantischen Ozeans.

Urlaub in Guyana: Anreise, Flug und Hotel

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Autor: Nina

Egal ob man den Urlaub actionreich gestalten möchte oder nur relaxen will. Belize macht beides möglich und bietet zu allem die schönste Kulisse.

Belize liegt in Zentralamerika. An Belize grenzen Guatemala und Mexiko an. Das Klima ist fantastisch. Es herrscht meistens eine Luftfeuchtigkeit von ca. 25 Grad. Der stets leichte Seewind macht dies aber sehr angenehm. Zwischen Juni und Oktober herrscht Regenzeit in Belize, da steigt also die Luftfeuchtigkeit.

Zu den einwohnerstärksten Städten gehören Belize City mit ca. 61 Tausend Einwohnern und San Ignacio mit ca. 17 Tausend Einwohnern. Die Hauptstadt, die Ihr unbedingt gesehen haben müsst, heißt Belmopan. Manche Häuser sind dort mit antiken  Motiven der Maya geschmückt.

Flora und Fauna

Die Natur dort ist wirklich überwältigend. Es gibt in Belize etliche tausende Arten verschiedener Pflanzen zu entdecken und die Schönheit des tropischen Regenwalds. Die Küstenregion ist geprägt durch Mangroven.

All die schönen, bizarren und durchaus auch gefährlichen Tiere, die man sonst nur im Fernsehen sieht, kann man hier live bewundern. Wenn ihr zum Beispiel einen Ausflug zum  Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary macht dann könnt Ihr neben dem Jaguar auch Krokodile, Schlange und Tukane bewundern. Belize ist wirklich ein Stück vom Paradies.    [...mehr]


Autor: Nina

Was 2007 auf der Vollversammlung der Vereinten Nationen noch müde belächelt wurde, nimmt nun doch langsam Formen an. Damals war Ecuadors Präsident Rafael Correa vor die Versammlung getreten und hatte der Vorschlag eines einzigartigen Tauschgeschäfts gemacht: Die größten Klimaverschmutzer der Welt zahlen Geld an diejenigen, die den Regenwald erhalten.

Doch Correa ließ sich von seiner Idee nicht abbringen und hielt an seinen Plänen fest. Mittlerweile haben sich prominente Unterstützer finden können, Prinz Charles, Michael Gorbatschow oder die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú, und auch so manche Industrienationen, allen voran sogar Deutschland, haben ihre Teilnahme immerhin in Erwägung gezogen.

Die Idee ist so simpel wie genial: Ecuador, das als Entwicklungsland maßgeblich von der Industrie (auf Kosten des Regenwalds) abhängig ist und sich deren Verlust eigentlich nicht leisten könnte, bekommt von den Nationen, die den meisten Schaden am Weltklima verursachen, eine Art Entschädigung von bis zu zwölf Milliarden Dollar. Dafür verzichtet Ecuador auf weite Teile der Industrie und damit auf die Rodung des Regenwalds. Das Geld würde in einen international kontrollierten Fonds fließen, von dessen Zinsen weitere Schutzgebiete gefördert werden sollen.

Auf diese Weise könnte man 4,8 Millionen Hektar Regenwald erhalten. Auch ein Teil des Nationalparks Yasuní würde so erhalten bleiben. Dieser zählt zu den artenreichsten Gebieten dieser Erde. Allein auf einem Hektar Wald wachsen so viele Baumarten wie in ganz Nordamerika. Seltene Tiere und Pflanzen tummeln sich geradezu und auch Naturvölker, die noch nie einen Kontakt zur Außenwelt hatten, haben ihre Heimat im dichten Dschungel. All dies soll in den nächsten Jahren zu Gunsten der Ölindustrie verschwinden, wenn man nicht schnell eine Reißleine zieht.

Die Pläne Correas wären diese Reißleine. Nun hängt es mal wieder von der Entscheidung der Industrienationen ab. Wollen wir uns weiterhin den Boden unter den Füßen wegziehen und alles wie eine Plage zerstören?

Mehr zum Thema gibts u.a. hier…    [...mehr]


Autor: Nina

Es wurde langsam aber auch Zeit! Endlich fangen die indigenen Völker in Peru an sich zu neuen Widerständen gegen die Regierung und vor allem gegen multinationale Konzerne zu organisieren. Denn mit den neuesten Aktionen der peruanischen Regierung ist das Maß wirklich voll!

Die Regierung um Präsident Alan García hat nun offiziell große Konzerne dazu eingeladen die Waldstücke im Amazonas für ihre wirtschaftlichen Interessen zu nutzen (inzwischen fast 75% der Fläche!!!). Das heißt im Klartext, den Wald abzuholzen um nach Ölvorkommen zu suchen und in die Holzwirtschaft und den Bergbau zu investieren.

Bei den riesigen Gebieten am Oberlauf des Amazonas handelt es sich nicht nur um die Heimat von etlichen seltenen Tier- und Pflanzenarten, sondern auch um die vieler indigener Völker. Diese weigern sich logischerweise ihr Land für Raubbau zu verlassen und haben sich daher zu diversen Aufständen zusammengetan. In vier Provinzen wurde von der Regierung der Notstand ausgerufen, denn die Indigenas weigern sich auch nur irgendwelche Vertreter aller möglichen Konzerne auf ihr Land zu lassen.

Abholzung des Amazonasbeckens © Flickr/ World Resources Institute Staff

Klar, dass da gleich der Notstand verhängt wird, denn dann hat die Regierung das Recht härter gegen die Indigenas vorzugehen, zur Not auch mit dem Militär… Doch noch bleiben die Indigenas stark, was immer schwieriger wird, denn noch heute spricht die peruanische Verfassung indigenen Völkern kaum Rechte zu. Peru hätte dringend eine Verfassungsreform wie in Bolivien nötig!

Doch solange diese nicht existiert, hat die Regierung freie Hand in Sachen Landverteilung. Ach ja, hab ich schon erwähnt, dass das Angebot sich in erster Linie an US-Firmen richtet? Sie beziehen sich hier auf das Freihandelsabkommen, das Peru und die USA im Februar geschlossen haben.

Man muss den Indigenas so gut es geht, die Daumen drücken. Und nicht nur ihnen, sondern auch dem ganzen Ökosystem und damit dann im Endeffekt auch uns…

Hier kann man sich u.a. für die Indigenas einsetzen…

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Autor: Nina

Im mittleren Südwesten Brasiliens liegt eines der schönsten und wohl auch einzigartigsten Fleckchen Erde auf diesem Planeten. Etliche Besucher kommen jedes Jahr hierher und lassen sich von der Schönheit der Natur bezaubern. Doch auch dieses Gebiet ist vom Aussterben bedroht.

Der Name des Gebiets, Pantanal, was auf Portugiesisch einfach nur “Sumpf” bedeutet, ist stark untertrieben, denn es handelt sich hierbei um das größte Binnen-Feuchtgebiet der Erde. Über 230.000 km² erstreckt sich das Pantanal von Brasilien bis in kleine Teile der angrenzenden Länder Bolivien und Paraguay hinein. Damit ist es fast genauso groß wie das ehemalige Westdeutschland.

Sonnenuntergang im Pantanal © Flickr/ opimentas

Nur wenige Teile des Pantanal sind bewohnt oder gar erschlossen. Langsam schlängelt sich der Rio Paraguay auf seinem 600 km langen Weg während der Trockenzeit durch das Pantanal. Es bilden sich Savannen und die Tiere zieht es hin zum Wasser. Doch einmal im Jahr verwandelt sich der Fluss durch die starken Regenfälle in ein reißendes Gewässer und überflutet fast die gesamte Fläche. Teile, die sonst trocken liegen, stehen dann meterhoch unter Wasser.    [...mehr]


Autor: Nina

Nicht umsonst nannten die Ureinwohner Guyana “das Land der vielen Wasser”, denn mitten in Teilen unberührten Regenwalds findet man noch heute Fluss- und Seelandschaften von beeindruckender Schönheit. Eines dieser “Ereignisse” sind sicherlich die Kaieteur-Wasserfälle.

Kaietuer-Wasserfälle in Guyana © Flickr/ madmack66Durch weite Strecken dicht bewachsenen Regenwalds schlängelt sich der Fluss Potaro um sich nach einiger Zeit in einem der größten Naturschauspiele Südamerikas zu ergießen. Mit einem mal stürzt er sich in das riesige Sandsteinbecken der Potaro-Schlucht. Irgendwie scheint diese aus dem Nichts zu kommen und man könnte fast meinen ein Riese wäre an dieser Stelle einfach zu fest aufgetreten. Klar, dass sich um diesen Ort auch viele Legenden und Geschichten ranken.

225 m fällt das Wasser der Kaieteur-Wasserfälle vom Hochland Guyanas direkt ins Tiefland, das fast auf Niveau des Meeresspiegels liegt. Und dies ohne eine einzige Stufe… Somit ist dieser Wasserfall der höchste freifallende der Welt (117.000 Liter pro Sekunde)!

Viele Besucher begnügen sich mit einem kurzen mehrstündigen Trip (Die Wasserfälle sind nur mit dem Flugzeug zu erreichen). Wer sich jedoch dazu entscheiden sollte, länger zu bleiben und den angrenzenden Kaieteur National Park zu erkunden, wird in eine atemberaubende Natur eintauchen. Unberührte Wälder und etliche seltene Pflanzen und Tiere, wie Ozelote oder Tapire.

Wenn man um die Wasserfälle herum ganz leise ist, kann man ihn vielleicht sehen: den “Cock of the rock“, ein Vogel in knalligen orangen Farben, der bei den Einheimischen als Glücksbringer gilt. Dieser lebt nur in dem Gebiet um die Kaieteur-Wasserfälle. Wer ihn einmal sieht, dem soll das Glück für längere Zeit hold sein.

Wer eine Reise nach Guyana oder gar eine Rundreise durch Südamerika plant, sollte sich die Wasserfälle von Kaieteur nicht entgehen lassen.

Mehr Infos zur Reise gibts u.a. hier…    [...mehr]


Autor: Nina

Kolumbien gehört mit zu den arten- und vor allem amphibienreichsten Gegenden der Welt. So ist es also kein Wunder, wenn man hier immer wieder auf seltene Arten stößt. Doch, was Forschern nun gelungen ist, passiert wirklich selten: gleich zehn neue Amphibienarten wurden auf einmal gefunden.

In Kolumbien, an der Grenze zu Panama, befinden sich die Tacarcuna-Hügel. Diese sind für Menschen nur schwer erreichbar, was wohl einer der Hauptgründe dafür sein wird, dass es hier noch so viele Tiere gibt. Mitten in diesem nahezu undurchdringlichen Regenwald haben Wissenschaftler der Umweltschutzorganisation Conservation International und der Ecotropico-Stiftung nun zehn neue Amphibienarten und mit diesen auch gleich dutzende weitere seltene Tiere entdeckt.    [...mehr]


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