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Autor: Nina

Machu Picchu ist die sagenumwobene Ruinenstadt der Inkas. Die in ihren Strukturen noch nahezu komplett erhaltene Stadt schenkt Einblicke in die Kultur des Inkavolkes.

 Machu Picchu - von szeke©Flickr

Machu Picchu - Auf den Spuren eines Naturvolkes

Machu Picchu ist eine überwältigende Ruinenstadt der Inkas und noch heute von Geheimnissen umgeben. Die Stadt der Inkas, liegt auf den Steilen eines Gebirgszuges der Anden, in Peru. Die Ruine Machu Picchu ist noch heute bis ins kleinste Detail erhalten und    [...mehr]


Autor: Nina

Zu Beginn des Jahrtausends wurden sie als eine historische Sensation gefeiert: Die Pyramiden von Caral. Sie sind eine der ältesten Ansiedlungen des Kontinents, und auch heute Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher, die mehr über die frühzeitliche Kultur Amerikas erfahren wollen.

Pyramiden von Caral

Im Jahr 1994 entdeckten Forscher die Stadt Caral, unweit der Küste Perus, und begannen damit, ihre Überreste und ihre Pyramiden auszugraben und freizulegen. Mit den Pyramiden von Caral trat eine Sensation zu Tage: Es konnte der Beweis angetreten werden, dass auch in Südamerika schon früh eine hochentwickelte Zivilisation entstand. Die Pyramiden werden auf etwa 4600 Jahre geschätzt, und sind somit bedeutend älter als alle vorangegangenen Zeugnisse südamerikanischer Kultur. Mehr noch, die Stadt Caral und ihre Zivilisation konnten mit der Entwicklung in Ägypten, Mesopotamien oder Indien gleichgesetzt werden – eine Sensation.    [...mehr]


Autor: Nina

Heute mal wieder einen TV-Tipp für euch. Heute Abend zeigt 3sat die Dokumentation “Essen wie Gott in Peru”. Was viele hierzulande nicht wissen ist, dass Lima, die Hauptstadt Perus, sich in den letzten Jahren nach und nach zum kulinarischen Zentrum Lateinamerikas gewandelt hat. Ja, manche behaupten sogar es sei der gastronomisch spannendste Ort in ganz Amerika.

Die Doku versucht diesem Phänomen auf den Grund zu gehen, denn nach und nach schwappt die peruanische Küche auch zu uns. In Spanien ist sie bereits der große Renner.

In einem Land, in dem Kochshows mittlerweile so hohe Einschaltquoten wie ein Fußballspiel erzielen, mit einer Hauptstadt, die mehr Kochschulen als irgendeine Metropole dieser Welt sonst hat, war es wohl nur eine Frage der Zeit, dass die kulinarischen Köstlichkeiten in den internationalen Fokus rücken.

Peruanische Küche auf dem Vormarsch © Flickr/ Yogma

Die peruanische Küche bietet selbst unseren westlichen, verwöhnten Gaumen noch neue Eindrücke, denn sie vermischt europäische, asiatische und südamerikanische Einflüsse zu etwas Einmaligem. Es muss ja nicht gleich das gegrillte Meerschweinchen oder die sogenannten Anticuchos, gebratene Rinderherzen am Spieß, sein, die es als Spezialitäten an allen Straßenecken zu kaufen gibt.

Doch gerade diese Vielfalt zeichnet die Küche aus Lima aus, denn auch bzw. besonders die Spitzengastronomie boomt. Fernsehköche genießen Kultstatus und auch immer mehr Touristen kommen nach einem Ausflug z.B. nach Machu Picchu in einen der vielen Gourmettempel um sich dort verwöhnen zu lassen.

Lasst euch also heute abend auch auf die peruanische Küche ein und entdeckt eine völlig neue Art zu Genießen. “Essen wie Gott in Peru” läuft heute abend um 20:15 Uhr auf 3sat… Ach ja, die Rezepte von einigen in der Doku vorgestellten Gerichten findet ihr hier auf der Seite. ;-)

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Autor: Nina

Wie fast überall auf der Welt sind auch in Peru fettige kleine Nachspeisen der Hit. Was bei uns der Krapfen oder das Quarkkeulchen ist, sind in Peru die Picarones.

Sie haben die Form von Donuts und werden meist zusammen mit Honig und Manjar Blanco, eine Art Soße aus gekochter Milch, Zimt und Zucker, serviert. Die Picarones gehen bereits auf die Kolonialzeit zurück, als die Zutaten für das bisherige Dessert, die sogenannten Buñuelos, zu teuer wurden.

Picarones reicht man in Peru zu allen möglichen Gelegenheiten.

Picarones © Flickr/ Yogma

Und das braucht ihr dafür:

  • 1 Tasse gekochten Kürbis oder auch Süßkartoffeln
  • 1/4 Tasse Wasser, in dem der Kürbis gekocht wurde
  • 3 Tassen Mehl
  • 2 Tl Zucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Tasse Milch
  • 1 Tl Maisstärke
  • 1 Prise Salz
  • Öl zum Frittieren

Zunächst den weichen, gekochten Kürbis pürieren. Das Mehl sieben und zusammen mit dem Backpulver, dem Salz, der Maisstärke und dem Zucker zum Kürbis geben. Nach und nach das Wasser und dann die Milch dazugeben und zu einem Teig verkneten.

Das Öl heiß werden lassen. Den Teig so gut es geht zu kleinen Ringen formen und im Öl frittieren bis die Picarones goldbraun sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Fertig!

Guten Appetit!

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Autor: Nina

Es wurde langsam aber auch Zeit! Endlich fangen die indigenen Völker in Peru an sich zu neuen Widerständen gegen die Regierung und vor allem gegen multinationale Konzerne zu organisieren. Denn mit den neuesten Aktionen der peruanischen Regierung ist das Maß wirklich voll!

Die Regierung um Präsident Alan García hat nun offiziell große Konzerne dazu eingeladen die Waldstücke im Amazonas für ihre wirtschaftlichen Interessen zu nutzen (inzwischen fast 75% der Fläche!!!). Das heißt im Klartext, den Wald abzuholzen um nach Ölvorkommen zu suchen und in die Holzwirtschaft und den Bergbau zu investieren.

Bei den riesigen Gebieten am Oberlauf des Amazonas handelt es sich nicht nur um die Heimat von etlichen seltenen Tier- und Pflanzenarten, sondern auch um die vieler indigener Völker. Diese weigern sich logischerweise ihr Land für Raubbau zu verlassen und haben sich daher zu diversen Aufständen zusammengetan. In vier Provinzen wurde von der Regierung der Notstand ausgerufen, denn die Indigenas weigern sich auch nur irgendwelche Vertreter aller möglichen Konzerne auf ihr Land zu lassen.

Abholzung des Amazonasbeckens © Flickr/ World Resources Institute Staff

Klar, dass da gleich der Notstand verhängt wird, denn dann hat die Regierung das Recht härter gegen die Indigenas vorzugehen, zur Not auch mit dem Militär… Doch noch bleiben die Indigenas stark, was immer schwieriger wird, denn noch heute spricht die peruanische Verfassung indigenen Völkern kaum Rechte zu. Peru hätte dringend eine Verfassungsreform wie in Bolivien nötig!

Doch solange diese nicht existiert, hat die Regierung freie Hand in Sachen Landverteilung. Ach ja, hab ich schon erwähnt, dass das Angebot sich in erster Linie an US-Firmen richtet? Sie beziehen sich hier auf das Freihandelsabkommen, das Peru und die USA im Februar geschlossen haben.

Man muss den Indigenas so gut es geht, die Daumen drücken. Und nicht nur ihnen, sondern auch dem ganzen Ökosystem und damit dann im Endeffekt auch uns…

Hier kann man sich u.a. für die Indigenas einsetzen…

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Autor: Nina

Archäologen können sich nun über einen weiteren sensationellen Fund freuen: Aus Zufall sind sie über eine noch relativ gut erhaltene Mumie eines Inka-Mädchens “gestolpert”.

Sie waren gerade dabei ein, ein Abflusssystem zu restaurieren, als sie auf eine alte Gruft stießen, in der ein Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren beerdigt war. In diesem Alter war man bei den Inka bereits erwachsen. Die Mumie könnte also einen weiteren Aufschluss über das Leben der Inka besonders in dieser Altersgruppe geben.

Machu Picchu © Flickr/ 00dann

Immer noch gibt es viele Ungereimtheiten, was Machu Picchu oder die Inka angeht, und jeder kleine Fund könnte die Archäologen einen Schritt weiter bringen, eine relativ gut erhaltene Mumie wie diese sogar einen riesigen.

Anhand der Abnutzung der Zähne gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sie sich ausschließlich von Körnern ernährt hat. Rund 40 cm unter der Mumie wurden Grabbeigaben wie ein rotes Trinkglas mit dem Zeichen einer Schlange sowie eine Kupfernadel gefunden.

Die Mumie wandert nun weiter ins Labor um näher untersucht zu werden. Sobald es etwas Neues gibt, lass ich es euch natürlich wissen… ;-)

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Autor: Nina

Absolut skandalös ist ein Gesetz, das die peruanische Regierung in der letzten Woche beschlossen hat. Danach sollen Homosexuelle und auch Ehebrecher vom Polizeidienst ausgeschlossen werden.

Ein weiterer Schritt für die konservative Seite der Regierung Perus in eine fatale Richtung! Zuständig für das Gesetz ist Innenministerin Mercedes Cabanillas, die in Anspielung auf ihre konservative und beinharte Politik auch als die “peruanische Thatcher” bezeichnet wird.

Durch diesen Akt will sie das Ansehen der Polizei wieder aufbessern, das in vielen Teilen der Bevölkerung extrem angekratzt ist. Doch aber wohl eher aus anderen Gründen… Korruption und Gewalt in internen Kreisen sind da nur zwei von etlichen Punkten, weshalb die Polizei nicht gerade beliebt im Volk ist.

Klar, jetzt sind also wieder die Schwulen Schuld! So einfach geht das… Jedenfalls dürfen ab jetzt Polizisten in gleichgeschlechtlichen Beziehungen und auch Polizisten, die ihren Partner betrügen, nicht mehr ihrem Dienst nachgehen.

Die Begründung im Gesetz lautet übrigens, dass sie “durch ihre Taten einen Skandal verursachten und den Ruf der Behörden schmälerten”.

Oh Mann, wo soll solch eine Intoleranz nur enden?! Der einzige positive Nebeneffekt ist wohl, dass nun mehr und mehr Schwule immer lauter auf ihre Rechte aufmerksam machen. Wollen wir das Beste hoffen.

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Autor: Nina

Fast alle sprechen von Machu Picchu, wenn sie an berühmte Anlagen in den Anden denken. Doch es gibt noch zahlreiche anderen historische Stätten, die von größtem Interesse und meist genauso spannend wie Machu Picchu sind. Kuelap im Norden Perus ist solch ein Ort.

Er liegt inmitten der Gegend, die Archäologen als die geheimnisvollste und unerforschteste Gegend Südamerikas nennen. Viele Rätsel liegen hier in den zahlreichen Ruinen, die es alle noch zu entschlüsseln gilt. Kuelap ist zum größten Teil solch ein Rätsel.

Die ehemalige Festung liegt auf 3.000 m Höhe mitten in den Anden und wurde vom Volk der Chachapoya um 1.000 n. Chr. erbaut. Bevor die Inka sie im 15. Jahrhundert überrannten, waren die Chachapoya eine mächtige Hochkultur, von der wir bis heute fast nichts wissen. Und so ist auch der Zweck der Festung von Kuelap noch immer unbekannt. Die einen nehmen an, dass es sich um ein dauerhaft bewohntes Dorf handelte, die anderen gehen davon aus, dass das Volk sich nur in Notfällen zum Schutz und zur Verteidigung hierher flüchtete.    [...mehr]


Autor: Nina

Für alle, die eine launige und dabei noch kurze Zusammenfassung über die Geschichte Perus suchen, habe ich heute ein kleines Video.

Es erinnert mich ein wenig an den NRA-Comic aus “Bowling für Columbine”… Nur dreht es sich eben um die Geschichte Perus. Ihr werdet auch einige Sachen wiedererkennen, über die ich euch hier schon berichtet habe: die Inka oder Fujimori.

Ach, und wen es interessiert, hier gibts das Ganze auch nochmal im spanischen Original…



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Autor: Nina

Nach 15 Monaten ging gestern in Peru der Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten des Landes, Alberto Fujimori, zu Ende. Das Urteil ist für die Aufarbeitung der Vergangenheit Südamerikas, aber vor allem für die weltweiten Menschenrechte, ein historischer Moment.

Zehn Jahre lang, von 1990 bis 2000, regierte der als kaltherzig verschriene Fujimori Peru. Als er ins Amt kam fand er ein Land vor, das unter dem Terror des Leuchtenden Pfades und einer sehr maroden Wirtschaft litt. Er wollte alles besser machen, doch dieses Wahlversprechen kehrte er ins Gegenteil um: Er setzte Paramilitärs gegen die Terroristen ein und stürzte damit das Volk in ein noch größeres Chaos. Etliche Unschuldige “verschwanden” oder wurden einfach dahingemetzelt, ob nun von den Militärs der Regierung oder den Terroristen, die sie eigentlich bekämpfen sollten, war am Ende egal.

Nach sieben Jahren stand nun die Wiederwahl an und Fujimori blieb wohl nur aufgrund von Betrug im Amt. 2000 musste er dann endgültig aufgrund von Korruptionsaffären zurücktreten. Er floh daraufhin nach Japan, wo er die Staatsbürgerschaft besitzt. 2005 kehrte er dann nach Chile zurück um sein Comeback in Peru vorzubereiten, doch dort wurde er verhaftet und 2007 nach Peru ausgeliefert.    [...mehr]


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