» Mexiko

Autor: Nina

Der Molinillo ist ein Küchengerät, das schon die Mayas und Azteken benutzten. Heute würde man den Quirl wahrscheinlich als einen altmodischen Milchaufschäumer sehen.

Der Molinillo wurde früher, zur Zeit der Azteken und Maya Hochkultur, in weiten Teilen Mexikos vor allem für die Herstellung von kakaohaltigen Getränken verwendet und findet noch immer Gebrauch in der Mexikanischen Kochkultur. Er hat zweierlei Funktionen, die ihn zu einem manuell betriebenen Milchaufschäumer und Mixer machen. Zum einen soll er die Schokolade zerkleinern und zum anderen soll er oxidieren, sodass durch Sauerstoff Schaum entsteht. Ob der Molinillo nun eine Idee der Azteken, derMayas oder er Erfindung der spanischen Kolonisten ist, tut nicht mehr viel zur Sache.  Der Molinillo ist aus der mexikanischen Küche, vor allem bei der Zubereitung eines Kakaos, nicht mehr wegzudenken.    [...mehr]


Autor: Nina

Die Tolteken lebten einst im Herzen des heutigen Mexiko, wo sie vor allem dank ihres handwerklichen und kunsthandwerklichen Geschicks eine blühende Hochkultur aufbauten, die jedoch nur wenige Jahrhunderte lang Bestand hatte.

Wahrscheinlich begann die Geschichte der Tolteken in Zentralmexiko im 9. Jahrhundert mit der Einwanderung von Völkern aus dem Norden. Zu dieser Zeit gab es hier keine herrschende Macht, so dass sich die Neuankömmlinge bequem einrichten und als neue Hochkultur etablieren konnten. Das Zentrum ihres Reiches wurde Tollán Xicocotitlán, dessen Ruinen heute unter dem modernen Namen Tula bekannt sind. Zur Blütezeit der Tolteken hatte die indigene Stadt wahrscheinlich über 60.000 Einwohner, die ihre Macht womöglich dank des Abbaus von Rohstoffen wie Obsidian festigen konnten, doch ihr Glanz nahm schon zum Ende des 12. Jahrhunderts hin ab.    [...mehr]


Autor: Nina

Die Geschichte des Burritos lässt sich bis zu den Azteken zurückverfolgen. Burritos sind eigentlich gefüllte Tortillas und gehören zur Esskultur Mexikos wie auch zum Süden der USA.

Ein Burrito oder ein „taco de harina“ (dt. Weizenmehl-Taco) gehört zur texanisch-mexikanischen Kultur, daher werden sie auf deutschen Speisekarten in der Kategorie, Tex-Mex, geführt. Er kann als großer Bruder des Wraps gesehen werden. Der mexikanische Burrito unterscheidet sich auf Grund seiner Füllung zwar vom amerikanischen, doch in ihrem Grundrezept sind beide gleich.    [...mehr]


Autor: Nina

Huitlachoche, eine Art Maisschimmel, ist in Mexiko eine wahre Delikatesse, konnte sich aber international noch nicht durchsetzen, selbst, nachdem die Spezialität in „mexikanischer Trüffel“ umbenannt wurde. Aber was genau ist Huitlacoche und wie wird es zubereitet?

In Amerika nennt man es auch „Corn Smut“, übersetzt Maisbeulenbrand, denn um einen Schimmelpilz handelt es sich dabei auch. Der Schimmel kann den ganzen Mais angreifen, meistens findet man ihn jedoch innerhalb des Kolbens, wo er die Körner durch Pilzartige, schwarze „Tumore“ ersetzt. Die Sporen des Huitlacoche werden im Wasser geboren und wurden zu Zeiten der Azteken absichtlich zum Essen gezüchtet, indem die Maispflanzen mit einem Messer aufgeschnitten wurden, um das Eindringen des Schimmels zu erleichtern.    [...mehr]


Autor: Nina

Baile Folklorico bedeutet eigentlich nur Volkstanz. Doch man darf den mexikanischen Volkstanz nicht zu eng fassen. Baile Folklorico meint zunächst die traditionellen Tänze Mexikos und Lateinamerikas, doch seit den 1950er Jahren hat besonders eine Gruppe die Art des Baile Folklorico revolutioniert bzw. perfektioniert, das Ballet Folklorico.

Baile Folklorico, bezeichnet im Grunde genommen alle Lateinamerikanischen Volkstänze. Die Wurzeln des mexikanischen (bzw. des lateinamerikanischen) Volkstanzes können Jahrhunderte zurückverfolgt werden. Doch jede Region oder jedes Land hat natürlich verschiedene Merkmale beim Volkstanz.    [...mehr]


Autor: Nina

Die Panamericana ist die längste Straße der Welt. Sie erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über ganz Amerika und verbindet so auf beeindruckend Art und Weise den Norden und den Süden des riesigen Kontinents.

Die Idee zur Panamericana entstand im Jahr 1923 bei der Fünften Internationalen Konferenz der Amerikanischen Staaten. Daraufhin wurde 1936 eine kontinentenübergreifende „Konvention über die Carretera Panamericana“ auf der Interamerikanischen Konferenz zur Festigung des Friedens in Buenos Aires von 17 amerikanischen Staaten unterschrieben.    [...mehr]


Autor: Nina

Der argentinische Comandante Ernesto Guevara de la Serna, oder einfach Che, wurde zum Symbol der Kubanischen Revolution und nach seinem Tod zum Idol der 68er Bewegung und einem Kult des kommunistischen Kampfes, Widerstandes und der Emanzipation überhaupt.

Jeder kennt das Bild Ches „Guerrillero Heroico“ von Alberto Korda. Sein fester Blick und seine Barett-Mütze sind in der ganzen Welt bekannt. Sein politischer Erfolg und seine revolutionären Methoden sind umstritten, jedoch besteht an seiner Rolle als einflussreichem Mythos kaum ein Zweifel. Che Guevara prägte das 20. Jahrhundert und wird noch lange als Symbolfigur weiterleben.  Seine Essays und Tagebuchaufzeichnungen der vielen Reisen sowie das ihm zugeschriebene Zitat „Hasta la victoria siempre“ sind bis heute weltweit ein Begriff.    [...mehr]


Autor: Nina

Auch wenn Guayana auf dem südamerikanischen liegt, so wird es aufgrund seiner Geschichte der Karibik zugerechnet. Die typische Küche des südamerikanischen Landes entspricht auch vielmehr der in der Karibik beheimateten Küche.

Guayana und seine Küche - Maniok, Yams und Co. ©Flickr/Adalbertop

Die Küche des Landes zeichnet sich durch viele Einflüsse aus. So finden sich unter anderem indische, afrikanische, chinesische und englische Einflüsse in den Kochtöpfen Guayanas. Die guyanischen Delikatessen umfasst unter anderem Foo-Foo, wobei es sich um einen Kuchen aus Kochbananen handelt, der afrikanischen Ursprungs ist.    [...mehr]


Autor: Nina

Fajitas sind ein bekanntes und typisches Gericht aus der Tex-Mex-Küche, welches im Original aus gegrilltem und geschnittenem Rindfleisch besteht und mit grünen Chilistreifen auf einer Weizenmehltortilla serviert wird. Heutige Varianten beinhalten auch Hühner- und Schweinefleisch und gelegentlich auch Meeresfrüchte. Ergänzt wird das Gericht typischerweise mit Guacamole, saurer Sahne, Salsa und Käse.

Fajita - Leckeres udn gesundes aus dem mexikanischen Raum ©Flickr/jeffreyw

Heutzutage ist es in mexikanischen Restaurants oft üblich, dass das Gericht in Kombination mit Zwiebeln und Paprikaschoten auf einem heißen aus Gusseisen hergestellten Teller serviert wird. Allerdings handelt es sich dabei nicht um die ursprüngliche Version des schmackhaften Gerichts.    [...mehr]


Autor: Nina

Der Panamakanal ist eine der bedeutendsten Wasserstraßen weltweit. Der 81,6 Kilometer lange Kanal führt durch den aufgestauten Gatúnsee und verbindet den Atlantik mit dem Pazifik. Dabei überwindet er einen Höhenunterschied von 26 Metern.

Der Panamakanal verbindet die Städte Colón und Balboa und verbindet somit den Atlantik mit dem Pazifik ©Flickr/Cosabuena

Die zwölf Meter lange Fahrrinne misst eine Breite von mindestens 152,4 Meter und maximal von 304,8 Meter. Um die drei Schleusenanlagen betreiben zu können, sind zwei Staubecken in den Kanal eingebaut worden, die den 426 Quadratkilometer großen Gatúnsee und den Maddensee bilden.    [...mehr]


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