Autor: Lars Degen
Fast jeder Urlaub endet stets mit dem gleichen Problemen: Was bringt man mit? Wer bekommt was und wo kaufe ich das und wie viel lasse ich mir den Spaß kosten? Selber hinlänglich Leid geprüpft damit, war ich unendlich dankbar den Geheimtipp «Tres de Mayo» zugeflüstert zu bekommen.
Dabei handelt es sich um einen nicht weit vom Zentrum Cuernavacas gelegenen Stadtteil in dem man massenhaft Geschäfte findet die zum Einkaufen einladen. Dazu fährt man vom Stadtzentrum aus auf der Calle Humboldt in südlicher Richtung die danach in die Calz. Palmira mündet auf der ihr auch weiter in Süden fahrt und dabei immer dem Straßenverlauf folgt.
Interessantes Detail ist, dass ihr in dieser Gegend auf eurer Tour am Schildkrötenhaus vorbeikommt in dem einstmals Frida Kahlo weilte und in dem auch einige der Bilder hingen, die in diesem Sommer mit großem Erfolg in Berlin ausgestellt wurden. Leider kann man das Haus nicht besichtigen und seit dem Tod der ehemaligen Besitzerin ist es verschlossen. Künstlerisch geht die Strecke auch weiter, denn am Ende des Weges kommt ihr zu einem Kreisverkehr, welcher in seinem Zentrum von einem riesigen Wandgemälde wo ihr euch linkerhand haltet und den Ausschilderungen zum Tres de Mayo folgt. Parken könnt ihr in einer der Seitenstraßen. [...mehr]
25. August 2010

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Autor: Lars Degen
Mexico City- brodelnde Megapolis und größte Stadt Amerikas beherbergt zugleich eine Unmenge an Schätzen. So unter anderem die Kathedrale der Jungfrau von Guadelupe- ein einzigartiges Heiligtum für Katholiken in ganz Lateinamerika.
Doch damit nicht genug, auch für Anhänger die zweite große Leidenschaft Lateinamerikas, die zuweilen ebenso religiöse Züge annimmt, findet sich in D.F. eine wahre Pilgerstätte. Im Süden der Stadt gelegen spricht man ehrfurchtsvoll vom Koloss von San Ursula (so der Name des Stadtteiles), wenn man vom „Krönungsort“ zweier König des Weltfußballs redet. Kenner wissen natürlich bereits jetzt, dass es sich um keinen geringeren Ort als das legendäre Aztekenstadion handeln kann, welches für Fußballfreunde ein Pflichttermin im Rahmen eines Aufenthaltes in der Hauptstadt ist.
Da es in der Tat ein wenig entfernt vom Stadtzentrum liegt, bietet es sich an entweder ein Taxi vom Hotel/Hostel zu nehmen oder aber man vertraut auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Am einfachsten fährt man mit der dunkelblauen U-Bahn bis zur Endstation Tasqueña, wo sich einem zwei Optionen für die Weiterfahrt bieten. Entweder mit der Straßenbahn (tren ligero) in Richtung Xochimilco ( auch eine Reise wert) bis zur Station Estadio Azteca oder für die etwas Abenteuerlustigeren mit dem Bus, der jedoch inmitten des Trubels dieser Station eher schwer ausfindig zu machen ist, sofern man nicht Spanisch spricht.
Angekommen sieht man von beiden Stationen sofort das riesige Stadion, was an diesen Punkten sogar komplett aufs Foto passt. [...mehr]
28. Juli 2010

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Autor: Nina
Sicher, es klingt vielleicht abgedroschen, aber ich konnte mich dieser Assoziation nicht erwehren als ich mit meinen Begleiterinnen in einer Art Gondoliere auf dem Xochimilco-See während einer Bootstour meine Runden drehte.
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Gondoliere ©spreeathen
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Frida Kahlo Double ©spreeathen
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Mariachi ©spreeathen
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Sotschi ©spreeathen
Xochimilco, ein zum Weltkulturerbe zählendes ehemaliges Dorf und heute bereits Teil der Metropole, liegt zirka 21 Kilometer südlich vom Zócalo und ist ein beliebter Ausflugsort. [...mehr]
14. Juni 2010

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Autor: Lars Degen
Neben dem traumhaften Sonnenuntergang und dem tollen Strand ist die Pazifikperle auch noch für eine weitere Attraktion weltberühmt- seine wagemutigen Klippenspringer.
Somit gehörte ein Abstecher zu „La quebrada“ auch für mich zum Pflichtprogramm meines Pazifiktrips in Mexiko. Die Klippen der Springer liegen in einer abseits vom Strand gelegenen Bucht in einem Wohngebiet, bei dessen Durchquerung man auch einen Blick hinter die Hotel-und Discokulisse werfen kann.
Angekommen steht man vor einem quadratischen Platz mit mehreren Denkmäler und viele kleinen Buden mit Süßigkeiten und Erfrischungen. Am Ende des Platzes ist der Eingang der „Springerarena“, wobei es sich darum in Wahrheit nur um eine gepflasterte Treppe handelt an deren Ende eine Plattform ist, die direkt gegenüber der Absprungzone liegt.
Eintritt zu den Klippenspringern
Der Eintritt kostet pro Person 35 Pesos und wie mit mitgeteilt wurde, kann man vier Mal am Tag diesem Schauspiel beiwohnen nämlich um 13 Uhr, 17,19 und 21 Uhr. Besonderes Schmankerl der Spätvorstellung ist, das die Springer sich mit Kerzen in der Hand von [...mehr]
19. Mai 2010

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Autor: Lars Degen
Farbenprächtig- so sind die meisten Feierlichkeiten in Lateinamerika, respektive Mexico, und zu oft kann man als Außenstehender den Ursprungsanlass nicht genau verstehen. So auch bei unserem heutigen Thema den Chinelos.
Bei den Chinelos handelt es sich um ungemein große und farbenfrohe, ja schon fast grellbunte, Kostüme, die im Staat Morelos für den so genannten „Brinco de los Chinelos“ getragen werden. Dazu gehört auch eine Gesichtsmaske, die vor allem durch ihr langes „Schumi-Kinn“ beeindruckt und darüber trägt man noch einen hohen Hut.
Aussehen der Chinelos
Das Kostüm kann neben den zahlreichen Farben auch noch Abbildungen aus der präkolumbianischen Zeit, also Aztekenkrieger und Götterfiguren, aufweisen oder aber auch Darstellungen der Jungfrau von Guadelupe.
Bei dem erwähnten „Brinco de los Chinelos“ handelt es um einen traditionellen Tanz in, der in mehreren Dörfern vor Mexiko beheimatet ist, und mit diesen Kostümen aufgeführt wird. Wichtig ist dabei, dass jedes Dorf eine andere Farbgebung für seine Kostüme hat und sie somit eindeutig identifiziert werden können. Eine schöne Kultur und praktisch obendrein. So sind die Chinelos in Tepoztlán eher in schwarz gehalten, während man sich in Tlayacapan für die Farbe Weiß mit blauen Biesen aus Velours entschieden hat.
Ursprung der Chinelos
Ihren Ursprung hat diese Tradition in der Epoche des spanischen Vizekönigreiches Neu Spanien. Spanier und Kreolen, die [...mehr]
13. April 2010

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Autor: Nina
Acapulco de Juárez ist die größte Stadt des Bundesstaates Guerrero in Mexiko und liegt am Pazifik. Die Stadt war und ist ein wichtiger Anlaufhafen für die Schifffahrt. Kreuzfahrtlinien verlaufen zwischen Panama und San Francisco. Zudem werden von dort landestypische Erzeugnisse wie Zuckerrohr, Baumwolle, Tabak und Kaffee verschifft.

Der Name Acapulco stammt aus der Sprache der Nahuatl und bedeutet so viel wie ‘Ebene des dichten Schilfs‘. Nahuatl ist eine indianische Sprache, die von den Tolteken, Azteken und Tlaxcalteken gesprochen wurde. Das heutige Nahuatl zerfällt in verschiedene Dialekte. [...mehr]
7. April 2010

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Autor: Lars Degen
Nachdem wir bisher vor allem über die archäologischen Schwergewichte der präkolumbianischen Kulturen wie Teotihuacán oder Chichen Itza berichtet hatten, wollen wir uns heute mal an all jene wenden, die nicht unbedingt weitab von Städten oder im tropischen Dschungel nach versunkenen Städten suchen wollen.
Einen Tempel sehen ohne ewig zu fahren und rumzuklettern…gibt es nicht! Gibt’s doch! Und obendrein bekommt man bei diesem Tempelausflug light noch einen der wirklich zauberhaftesten Strände ganz Mexikos zu sehen. Dieser magische Ort nennt sich Tulum und ist wirklich nicht mehr als einen kleinen Katzensprung (128 km) von Cancún und Playa del Carmen, den beiden großen Touristenzentren der Playa Maya, entfernt.
Tulum: Westlicher Küstenstil
Das Besondere an der Anlage von Tulum ist der simple Fakt, dass es sich hierbei um das berühmteste präkolumbianische Beispiel für den so genannten „westlichen Küstenstil“ handelt. Darunter versteht man einen Baustil der sich auf die zwischen 1200 und 1250 an der Nordküste Quintana Roos von den Maya errichteten Anlagen bezieht.
Die Anlage ist relativ weitläufig und da sie sich nicht im Urwald befindet kann man auch leicht alle Elemente besichtigen. Umgeben wurde das gesamte Areal von einer 385 mal 165m langen Mauer die zum Meer offen blieb. Die herausragenden Strukturen sind hier unter anderem „Das Schloß“ und der „Tempel der Fresken“, die sich durch ihren guten Erhaltungszustand und vor allem auch durch die hohe Qualität der Wandmalereien auszeichnen, die im Inneren erhalten sind. Schon nach einer guten Stunde hat man fast alles gesehen, so dass Tulum für alle Jünger von Indiana Jones eher eine Enttäuschung ist, wenn man zuvor andere Anlagen gesehen hat.
Baden mit Tempelausblick
Doch für all jene, die nur ein wenig Kultur wollen und mehr auf Relaxen stehen ist Tulum der perfekte Ort. Denn nach der Exkursion wartet ja das Highlight: Baden am Traumstrand von Tulum. Geöffnet ist die Anlage Montag bis Sonntag zwischen 8 und 17 Uhr und der Eintrittspreis liegt bei 51 Pesos. Für die Fahrt nach Tulum bieten sich mehrere Möglichkeiten an. In meinem Fall hatte ich den Ausflug nicht im Angebot meines Reiseveranstalters gefunden und habe dann ganz einfach eine andere Ausflugsmappe einer englischen Agentur genommen und bin dort mitgefahren.
Da wurde ich dann bequem um 9 Uhr abgeholt und bis zum Parkplatz vor der Grabungsstätte gefahren und neben dem Eintritt war auch ein [...mehr]
9. März 2010

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Autor: Nina
Es ist Sonntag und die sanfte Oktobersonne verwöhnt uns mal wieder außerordentlich, als meine Reise(ver-)führerin mir verkündet, wir würden heute nach Tequesquitengo und Issstehuixtla fahren.
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Issstehuixtla 1 Lars Degen©spreeathen
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Issstehuixtla 2 Lars Degen©spreeathen
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Issstehuixtla 3 Lars Degen©spreeathen
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Tequesquitengo 1 Lars Degen©spreeathen
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Tequesquitengo 2 Lars Degen©spreeathen
Von mir kommt dabei kein Widerspruch, denn in dem Augenblick, wo sie die Namen ausgesprochen hat, habe ich sie offen gestanden schon wieder vergessen, so fremd und auch unaussprechlich klingen sie in meinen Ohren. Dennoch sollte es ein wunderschöner Ausflug sein, den ich jedem nur empfehlen kann, der vielleicht mal im Herzen Mexicos baden möchte und auch ein wenig Heimweh nach Mitteleuropa hat. [...mehr]
24. Februar 2010

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Autor: Lars Degen
Einmal in Mexiko City angekommen, stellt sich natürlich die Frage, wie man sich eine Stadt, die fast so viele Einwohner wie ganz Kanada oder Australien hat, erschließen kann. Wer einmal die Blechlawinen erlebt hat, wird sicherlich schnell zum Schluss kommen, dass man mit der Nutzung des Autos nicht gerade die beste Wahl trifft, um sich in der Stadt fort zu bewegen.

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4. Februar 2010

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Autor: Lars Degen
Ein wenig versteckt südlich von Cuernavaca, der Hauptstadt des Bundestaates Morelos, thront hoch auf dem Berg Xochicalco, was in nahuatl so viel bedeutet wie „ Der Ort des Blumenhauses“.
Sicherlich handelt es sich bei Xochicalco, zumindest für uns Europäer, um eine weniger bekannte Pyramidenstadt, die jedoch auf Platz vier der am meistbesuchten präkolumbianischen Stätten liegt.
Dieser Umstand bietet jedoch dem Besucher einen unschätzbaren Vorteil, da man hier noch ungestörter in Kontakt mit den untergegangenen Kulturen treten kann, da die touristische Erschließung – sprich fliegende Händler und Massenansturm – noch in den Kinderschuhen steckt. Bei meinem Besuch verloren sich auf dem sehr weitläufigen Gelände, auf dem sich auch ein Museum befindet vielleicht höchstens 50 Personen.
Wie eigentlich überall in México solltet ihr – sofern ihr es beherrscht- einen der wirklich exzellent ausgebildeten guías bitten, euch die Stätte auf Spanisch näherzubringen. Sicher beherrschen sie auch Englisch und teilweise Deutsch aber persönlich fand ich die Erklärungen auf Spanisch stets am lebendigsten und auch die 2,5 Stunden in Xochicalco vergingen wirklich wie im Fluge.
Die Ursprünge der Pyramiden von Xochicalco datiert man heute auf [...mehr]
1. Februar 2010

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