» Maya

Autor: Nina

In der antiken Tempelstadt El Zotz ist ein unberührtes Grab eines bis dato unbekannten Maya-Herrschers entdeckt worden. Die Gruft befand sich 1600 Jahre in konserviertem Zustand. Neben zahlreiche Grabbeigaben wurden in der Kammer die Knochen von 6 Kindern geborgen.

El Zotz liegt in unmittelbarer Nähe der weltberühmten Tempelstadt Tikal. In früheren Zeiten lebte man in Konkurrenz mit dem mächtigen Nachbarn, auch blutige Auseinandersetzungen sind nicht auszuschliessen. In El Zotz thront der mächtige Tempel “El Diablo” über die gesamte Stadt, und im Schatten dieses Heiligtums haben Forscher der Brown University nun einen sensationellen Fund zu Tage getragen. Durch den feinporigen Sand des Gebietes wurde die Grabkammer des unbekannten Maya-Königs konserviert, und konnte die Jahrhunderte nahezu unbeschadet überstehen.

Sensationsfund in El Zotz - Das Grab des geheimnisvollen Herrschers

Erst in den 1970er Jahren wurden die Ruinen von El Zotz entdeckt, und nun ist US-amerikanischen Forschern durch Zufall ein einmaliger Fund geglückt. Bei Grabungen in den oberen Erdschichten um den Tempel El Diablo sind die Archäologen auf einige rätselhafte Tongefässe gestossen. Diese waren in einem undefinierbaren, organischen Material einrollt, und wiesen einen grausigen Inhalt vor.    [...mehr]


Autor: Nina

Die Maya gehören zu den sagenumwobensten und faszinierendsten Völkern der Weltgeschichte. In Uxmar kann man sich bei einem Gang durch die alten Gemäuer einen kleinen Eindruck über das Leben des Indiovolkes machen.

Bild von malias © Flickr

Uxmal ist eine Mayastadt auf dem südwestlichen Teil der Halbinsel Yucatán. Jahr für Jahr strömen die Besucher in die imposante Stadt und begeben sich auf die Spuren der alten Maya Völker. In Uxmar lassen sich diese Spuren genau verfolgen, denn die Stadt und ihre vielfältige Architektur

[...mehr]


Autor: Nina

Die Religionen in Südamerika sind weltbekannt, auch wenn sie seit Jahrhunderten nicht mehr praktiziert werden. Die geheimnisvollen Tempelstädte zeugen noch immer von der Macht der Maya, Inka und Azteken, und haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.

In Südamerika gab es schon viele Religionen, einige davon gehören zu den global bedeutendsten der Weltgeschichte. Südamerikas Kultur ist eng verwoben mit der Geschichte der Inka, Maya und Azteken, und einige Praktiken finden sich auch heute noch im vorherrschenden Katholizismus wieder. Die am weitesten verbreitete Religion war der Glaube der Inka, deren Herschaftsgebiet sich vom heutigen Ecuador bis nach Chile und Argentinien erstreckte.

Religionen in Südamerika - Die Inka

Inka ist eine Art Sammelbegriff für die 200 ethnischen Gruppen, die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert auf dem südamerikanischen Kontinent lebten. Häufig werden auch nur die herrschenden Aristokraten über jene Volksgruppen als Inka bezeichnet. Das Zentrum der Kultur lag in Qusqu, was sich im Hochland des heutigen Peru befindet.

Die Religion der Inka

Wie auch die Maya und Azteken verehrten die Inka vor allem die Sonne. Die Sonne galt als Lebensspender, und wurde auch    [...mehr]


Autor: Nina

Honduras liegt in der tropischen Zone Südamerikas, und hat auf seinen 112.000 Quadratkilometern einiges zu bieten. Spektakuläre Flora und Fauna warten in den Gebirgszügen und an den Stränden auf ihre Entdeckung, und die Kultur der Maya lässt sich in den Ruinen von Copan hautnah miterleben.

In Honduras lässt sich in karibischem Klima entspannen, aber auch antike südamerikanische Kultur erleben. Entlang der langen Karibikküste laden traumhafte Strände zum Verweilen ein, während auf der anderen Seite des Landes ein Gebirgsmassiv Herausforderungen für echte Entdecker bietet. Wer sich nichts aus Gipfelstürmerei macht, kann in der Hauptstadt Tegucigalpa die koloniale Architektur bewundern. Das Highlight in Honduras dürfte für viele in Copan zu finden sein, wo eine antike Stadt der Maya jedes Jahr Scharen von Touristen anzieht.

Copan - Eine der grössten Sehenswürdigkeiten in Honduras

Heutzutage ist Copan nur noch ein beschauliches Örtchen im Dschungel, doch zu seinen Glanzzeiten war die Metropole das Zuhause von 20.000 Menschen. Eine der grössten Städte der Maya

[...mehr]


Autor: Lars Degen

Cenoten oder Cenotes im Plural auf Spanisch- ist ein Wort das jedem von Euch im Urlaub in Yucatán auf Schritt und Tritt begegnen wird. Cenote stammt vom tz’onot was auf Maya so viel wie Abgrund, heilig oder Brunnen bedeutet.

Für die Maya wahren Cenoten heilige Orte die ein Tor zur Welt der Götter darstellen und opferten daher an den Cenoten ihren Göttern (unter anderem auch Menschen). Rein geologisch betrachtet sind die Cenoten jedoch nichts weiter als Auswaschungen im karstigen Gestein der Halbinsel Yucatán.

Verblüffend ist dabei, das die Cenoten unterirdisch zu einem der größten Höhlensysteme weltweit miteinander verbunden sind und es auch einen Abfluss zum offenen Meer gibt.

Cenoten: Massenhaft vorhanden?

Heute erscheint es fast so, als ob an jeder Ecke und in jedem Garten fix mal eine Cenote und oder eine kleine Mayapyramide ausgebuddelt wird, um damit doch noch den einen oder anderen Peso oder Dollar einzunehmen und auf den Tourismusboom aufzuspringen. Die Form und Dimension der cirka 3000 Cenoten ist dabei von Ort zu Ort unterschiedlich.

Es gibt kleine Cenotes die kaum mehr als ein Loch im Boden zu    [...mehr]


Autor: Lars Degen

Nicht weit von den Traumstränden der Riviera Maya steht es: Eines der als neue Weltwunder deklarierten Objekte, tief im Dschungel Yucatáns:  Chichén Itzá.

Diese riesige Anlage, deren Wurzeln vermutlich bis ins fünfte Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurückgehen ist das ganze Jahr über eines der Pflichtziele für Besucher der Halbinsel, handelt es sich doch hierbei um die am besten erforschte und rekonstruierte beziehungsweise konservierte Stätte der versunkenen Mayakultur.

Daher ist es für all jene die möglichst wenig Trubel bei ihrem Besuch wollen eher ratsam gerade heute einen Bogen um Chichén zu machen. Denn am 20. März und dann wieder am 23. September wird es hier noch voller als es ohnehin schon immer ist, denn nur an diesen beiden Tagen lässt sich in Chichén Itzá ein spektakuläres Schauspiel beobachten: die Tagundnachtgleiche auf Yucatan.

Tagundnachtgleiche in Chichén Itzá: Ein Schauspiel

Besucher aus aller Welt strömen angetan in weißer Kleidung zur Mayastätte und alle Augen richten sich hierbei auf die große zentrale Pyramide, von den Spaniern „El castilllo“ (das Schloss) genannt, die einem der zentralsten Götter der Mayakultur ,Kukulcán, geweiht ist.

Besticht dieses    [...mehr]


Autor: Lars Degen

Wer von Euch am Zocalo stand und betrübt feststellen musste, dass es  fast unmenschliche Phantasie benötigt um sich die Ausgestaltung zu Zeiten Montezumas vor das innere Auge zu rufen, dem empfehle ich dringend einen Besuch in der „Stadt der Götter“ – Teotihuacan.

Bereits die Aztekenherrscher pilgerten mit schöner Regelmäßigkeit aus ihrer eigenen Hauptstadt Tenochtitlan nach Teotihuacan in Richtung  Nordwesten, um die geheimnisvollen Konstruktionen aus weiter Vorzeit zu betrachten und  den Göttern ihre Ehrbietung zu zeigen.  In meinem Fall habe ich im Rahmen meines Besuches bei diesem wichtigen Reiseziel der mexikanischen Kultur noch ein weiteres elementares  Puzzleteil der Mexicanidad hinzugefügt – la Virgen de Guadelupe. Beides zusammen gibt einem einen interessanten Einblick in die Dualität der mexikanischen Identität und ist sehr faszinierend.

Mexiko Stadt: Tages Tour nach Teotihuacan

Da ich keine Lust hatte mich, mich mit dem infernalischen Verkehr in Mexiko rumzuärgern habe ich eine Tour mit Guide und Essen gebucht (55 US-Dollar -  Stand Oktober 2009). Mein Tagesausflug in die Welt der Kultur, Religion und Vergangenheit begann um 9:30 neben der Kathedrale am Zocalo (wo auch der Turibus losfährt) in einem schönen Panoramabus.

Die erste Station ist die Kathedrale der Virgen de Guadelupe, wo man mehr über die wundersame Geschichte der ersten Schutzpatronin Mexikos und heutige Patronin Amerikas erfährt und die Möglichkeit hat das legendäre Leinentuch auf einer Rolltreppe    [...mehr]


Autor: Nina

Roland Emmerich lässt in seinem neuen Katastrophenfilm 2012 die Voraussage der Mayas Wirklichkeit werden. Schwere Naturkatastrophen stürzen die Menschen ins Chaos und drohen die gesamte Menschheit zu vernichten.

Nach „The day after tomorrow“  reißt auch „2012“ die Erde wie wir sie kennen in den Abgrund. Riesige Flutwellen, gigantische Erbeben und verheerende Stürme bedrohen die menschliche Zivilisation.

Der Film 2012 - Prophezeiungen der Maya

Die Story zu dem Film basiert auf dem 26.000 Jahre alten Zyklus, der nach dem Maya-Kalender im Jahr 2012 in ein das Wassermannzeitalter übergeht. Nicht nur das indigene Volk der Mayas kannten diesen Zyklus. Ebenso beziehen sich die Tibeter, die alten Ägypter, Naturvölker, wie die Cherokee- und Hopi-Indianer, in ihren mystischen Glaubenssystemen und Zeitrechnungen auf diesen Zyklus. Nach heutigen Umrechnungen endet dieser Zyklus am    [...mehr]


Autor: Nina

In einer Lagerhalle in München ist ein seit längerem verschollener Schatz mit Kunstwerken der Inka, Azteken und Maya gefungen worden. Die rund 1100 Exponate sollen einen Gesamtwert von rund 100 Millionen Dollar (64 Millionen Euro) haben. Doch schon geht das Gerangel und das Spekulieren um die Kunstgüter los.

Teile des Maya-Schatzes © Kultusministerium Guatemala

Seit dem 30. April 2008 spielt sich in München ein wahrer Kunstraubkrimi ab. Die Skulpturen, Masken und Edelsteine werden in Süd- und Mittelamerika schon seit längerem vermisst. Und so beginnt das große Rätselraten: Wem gehört der Schatz überhaupt? Wo war er die ganze Zeit über?

Südamerikanische Zeitungen überschlagen sich derzeit und das Thema ist die große Sensation.

Länder wie Peru, Kolumbien, El Salvador, Costa Rica, Panama und Guatemala haben längst Besitzansprüche erhoben. Aber auch ein aus Costa Rica stammender Kunstsammler behauptet die Stücke rechtmäßig erworben zu haben. Tatsächlich hatte er die Sammlung bereits 1997 im spanischen Santiago de Compostela unter dem Titel “Der Geist des vorspanischen Amerika” ausgestellt.

Schale des Maya-Schatzes © dpa

Schon damals hat die peruanische Regierung aber heftig protestiert, da, ihrer Meinung nach, ein Teil der Exponate illegal außer Landes geschafft wurden. Die Stücke wurden daraufhin in Spanien eingelagert bis sich die Besitzlage geklärt hat.

Doch plötzlich waren die spanischen Lagerhallen leer. Seitdem gilt der Schatz als verschollen. Man nimmt an, dass besagter Kunstsammler ihn heimlich außer Landes gebracht hat. Und tatsächlich führte die Spur die Fahnder über ihn schließlich an den Münchner Fundort.

Und das Hickhack geht aber noch weiter. Jetzt kommen schon die ersten Kunstexperten angelaufen, die behaupten Teile der Sammlung seien eine Fälschung. AH! :-)

Bis das ganze Chaos enthäddert ist, wird der geheimnisvolle Maya-Schatz an einem geheimen Ort aufbewahrt.

Dieses Wirrwarr wird die Polizei und uns bestimmt noch lange beschäftigen. Ich bin jedenfalls gespannt, was passiert und werde euch natürlich auf dem Laufenden halten. :D

[...mehr]


Autor: Nina

Maya Pyramide im Nebel © flickr / soyignatiusDie Hochkultur der Maya brachte eine Reihe beeindruckender Bauwerke hervor. Am bekanntesten davon sind wohl die riesigen Tempel und Pyramiden.

Während der Rest der Bevölkerung in Lehmhütten wohnte, waren die Gebäude aus Stein nur den Reichen, also Adeligen vorbehalten. Diese hatten prächtig verzierte Dachsimse und die Fassaden waren mit Tiermotive und Masken dekoriert. Etwas später bekamen besonders die Pyramiden eine weitere Funktion. Auf ihren Spitzen befand sich eine Plattform, auf der die Opferzeremonien abgehalten wurden.

Am erstaunlichsten ist wohl, neben der gelungenen Statik, dass die Maya ihre Bauwerke ohne Zuhilfenahme von Lasttieren oder des Rades (das ihnen wohl bekannt war) erschufen. Das Material wurde allein von Menschehand, meist von Sklaven, herbeigeholt und an seinen Platz gebracht!

Teil Tempelanlage © flickr / jimg944Die Rituale und das gesellschaftliche Leben der Maya waren sehr von den wiederkehrenden Zyklen der Natur abhängig. Diese hielten sie in numerischen Kalendern fest, die von den Priestern interpretiert wurden. Sie hatte vier verschiedene Kalendersysteme, die auch teilweise miteinander kombiniert wurden. Einer davon richtete sich nach der Sonnen und bestand aus 365 (!) Tagen mit 18 Monaten zu je 20 Tagen, zu denen noch zusätzlich fünf Unglückstage kamen. Die Berechnung der astronomischen Daten hierbei ist erstaunlich.

Ach ja, die Maya haben laut ihren Kalendern den Untergang der Welt durch eine riesige Überschwemmung auf den 21. Dezember 2012 datiert… :-)

Nichtsdestotrotz waren die Maya eine faszinierende Hochkultur, die uns heute noch in ihren Bann zieht. In diesen vier kurzen Beiträgen kann man ihnen kaum vollkommen gerecht werden. Aber ich hoffe ich konnte eure Neugier ein wenig anstacheln.

[...mehr]


Seite 1 von 212»