Brasilia ist seit 50 Jahren Brasiliens Hauptstadt und damit die jüngste Millionenstadt der Welt. Die neu errichtete Stadt ist ein architektonisches Meisterwerk und ein Aushängeschild der Moderne.
Schon 1891 wurde über der Beschluss gefasst eine neue Hauptstadt in der Mitte des Landes zu gründen. Denn die damalige Hauptstadt Rio de Janeiro lag, wie die meisten Metropolen, am Meer im Osten des Landes. Um auch das Innere des Landes in das Geschehen mit ein zu beziehen, musste eine neues Hauptstadt in der Mitte des Landes entstehen. [...mehr]
Candombe ist der uruguayanische Rhythmus, der von afrikanischen Sklaven in das Land getragen wurde. Der einzigartige Klang wird durch drei unterschiedliche Trommeln erzeugt, die die Menschen zum Tanzen bringen.
Karneval in Südamerika bedeutet, heiße Rhytmen, knapp bekleidete Frauen in sexy Outfits und feiern bis zum Morgengrauen. Die Städte Buenos Aires und Rio de Janeiro stehen in dieser Zeit besonders im Mittelpunkt. Aber auch in Montevideo, die Hauptstadt Uruguays, wird ausgiebig gefeiert. Hier ist es vor allem der Candombe, der die Menschen animiert. [...mehr]
La Paz ist die wohl bekannteste Stadt in Bolivien, und hier befindet sich neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten auch der Regierungssitz des Landes. Mit 4000 Metern über dem Meeresspiegel hat sich der Flughafen El Alto den Rekord als höchster ziviler Luftstützpunkt gesichert.
La Paz ist mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern die grösste und wichtigste Stadt Boliviens - Und eindeutig eine sehr spannende Metropole. Das Stadtgebiet ist aufgeteilt in die beiden Bezirke Altiplano und El Alto, wobei im tiefer gelegenen Altiplano eher besser situierte Bürger leben. Die Höhenunterschiede innerhalb von La Paz betragen bis zu 1000 Meter - Da kann man als Europäer schon mal ins Schwitzen geraten. Eine Erkundungstour lohnt sich aber allemal, und Taxen sind schliesslich nichtallzu teuer.
La Paz - Sehenswürdigkeiten und Highlights im wahrsten Sinne des Wortes
Für Touristen gibt es in La Paz jede Menge spannendes und skurilles zu entdecken. Allein der Anblick der in einem riesigen Talkessel gelegene Stadt ist atemberaubend. Rund um die Wolkenkratzer im Tal schmiegen sich an den Berghängen Häuser und Strassen, und fügen [...mehr]
Kolumbien ist als Reiseland in Südamerika etwas vernachlässigt worden, doch in den letzten Jahren reisen immer mehr neugierige Besucher durch das faszinierende Land an den nördlichen Ausläufern der Anden. Kolumbien befindet sich in einer Phase des Wandels, und Touristen sind gerne gesehen.
Kolumbien hat als Reiseland mit einigen Vorurteilen zu kämpfen. In den letzten 5 Jahren hat sich die Sicherheitslage im Land aber bedeutend verbessert, besonders die Grosstädte bieten einen Sicherheitsstandart, der auf einem Level mit anderen lateinamerikanischen Metropolen ist. Sehenswert ist in Kolumbien die unberührte Natur, und natürlich die einmalige kulturelle Vielfalt, die sich an allen Ecken erschliesst.
Kolumbien - Ein Reiseland der Vielfalt
Das Leben in Kolumbien ist bunt - Und zwar nicht nur die atemberaubende Flora und Fauna. Genauso bunt wie die Natur ist auch die Mischung der Menschen im Land. 58% der Bevölkerung machen die Mestizen (Indios) aus, 20 Prozent [...mehr]
In der antiken Tempelstadt El Zotz ist ein unberührtes Grab eines bis dato unbekannten Maya-Herrschers entdeckt worden. Die Gruft befand sich 1600 Jahre in konserviertem Zustand. Neben zahlreiche Grabbeigaben wurden in der Kammer die Knochen von 6 Kindern geborgen.
El Zotzliegt in unmittelbarer Nähe der weltberühmten Tempelstadt Tikal. In früheren Zeiten lebte man in Konkurrenz mit dem mächtigen Nachbarn, auch blutige Auseinandersetzungen sind nicht auszuschliessen. In El Zotz thront der mächtige Tempel “El Diablo” über die gesamte Stadt, und im Schatten dieses Heiligtums haben Forscher der Brown University nun einen sensationellen Fund zu Tage getragen. Durch den feinporigen Sand des Gebietes wurde die Grabkammer des unbekannten Maya-Königs konserviert, und konnte die Jahrhunderte nahezu unbeschadet überstehen.
Sensationsfund in El Zotz - Das Grab des geheimnisvollen Herrschers
Erst in den 1970er Jahren wurden die Ruinen von El Zotz entdeckt, und nun ist US-amerikanischen Forschern durch Zufall ein einmaliger Fund geglückt. Bei Grabungen in den oberen Erdschichten um den Tempel El Diablo sind die Archäologen auf einige rätselhafte Tongefässe gestossen. Diese waren in einem undefinierbaren, organischen Material einrollt, und wiesen einen grausigen Inhalt vor. [...mehr]
Surinam ist ein kleines Land in Südamerika und besticht insbesondere durch seine überragende Natur und Artenvielfalt. Da Surinam bis jetzt vom Tourismus noch weitestgehend verschont geblieben ist, können Reisende hier in Ruhe die Vielfalt dieses überragend schönen Landes entdecken.
Surinam erlangte erst 1975 seine Unabhängigkeit von den Niederlanden. Seit dem ist dieses wunderschöne Fleckchen Erde das kleinste unabhängige Land Südamerikas. Doch durch Kolonien haben auch in Surinam ihre Spuren hinterlassen und somit das Land geprägt. All die kolonialen Einflüsse machen eine Reise durch das wunderschöne südamerikanische Land zu [...mehr]
Sicher, es klingt vielleicht abgedroschen, aber ich konnte mich dieser Assoziation nicht erwehren als ich mit meinen Begleiterinnen in einer Art Gondoliere auf dem Xochimilco-See während einer Bootstour meine Runden drehte.
Xochimilco, ein zum Weltkulturerbe zählendes ehemaliges Dorf und heute bereits Teil der Metropole, liegt zirka 21 Kilometer südlich vom Zócalo und ist ein beliebter Ausflugsort. [...mehr]
Buenos Aires ist die Hauptstadt Argentiniens und ist, mit mehr als 13 Millionen einwohnern, die wohl größte Metropole Südamerikas. Eine der herausragendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt ist die am Playa de Mayo gelegene Catedral Metropolitana.
Buenos Aires – Eine Stadt der Sehenswürdigkeiten
Die UNESCO kürte im Jahre 2008 die Metropole Buenos Aires, in Argentinien, zu der Stadt des Designs. Eine Auszeichnung, die nicht von ungefähr stammt. Kein Wunder also, dass die Stadt so einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, die Catedral Metropolitana ist wohl eine der größten. Wer dem berühmten Plaza de Mayo einen Besuch abstattet, der kann die Cetedral Metropolitana gar nicht verfehlen. [...mehr]
Honduras liegt in der tropischen Zone Südamerikas, und hat auf seinen 112.000 Quadratkilometern einiges zu bieten. Spektakuläre Flora und Fauna warten in den Gebirgszügen und an den Stränden auf ihre Entdeckung, und die Kultur der Maya lässt sich in den Ruinen von Copan hautnah miterleben.
In Honduras lässt sich in karibischem Klima entspannen, aber auch antike südamerikanische Kultur erleben. Entlang der langen Karibikküste laden traumhafte Strände zum Verweilen ein, während auf der anderen Seite des Landes ein Gebirgsmassiv Herausforderungen für echte Entdecker bietet. Wer sich nichts aus Gipfelstürmerei macht, kann in der Hauptstadt Tegucigalpa die koloniale Architektur bewundern. Das Highlight in Honduras dürfte für viele in Copan zu finden sein, wo eine antike Stadt der Maya jedes Jahr Scharen von Touristen anzieht.
Copan - Eine der grössten Sehenswürdigkeiten in Honduras
Heutzutage ist Copan nur noch ein beschauliches Örtchen im Dschungel, doch zu seinen Glanzzeiten war die Metropole das Zuhause von 20.000 Menschen. Eine der grössten Städte der Maya
Viele lateinamerikanische Künstler haben großen Einfluss auf die Kunstwelt Europas. Die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo ist in Europa die bekannteste lateinamerikanische Malerin. In Berlin und Wien kann man dieses Jahr die größte jemals gezeigte Ausstellung über Frida Kahlo bewundern, deren Bilder weltweit Kultstatus erlangt haben.
Mit 47 Jahren starb Kahlo 1954 in Mexiko. Kahlo bezieht sich in ihren Bildern auf die präkolumbianische, mexikanische Kunst der Azteken und Maya und thematisiert soziale und politische Probleme. Außerdem versucht sie ihr Leiden ihres Lebens in ihren Bildern zu verarbeiten. Diese fingen schon früh an. Mit sechs Jahren erkrankt Kahlo an Kinderlähmung, mit 18 hat sie einen Straßenbahnunfall, der fast ihre komplette Wirbelsäule zerstört. Sie stellt ihre Ehe mit dem exzentrischen Muralist Diego Riviera da, sowie ihre tragische Romanze mit dem Revolutionsführer León Trotsky. 1953 wird ihr rechter Fuß amputiert. Die folgende Invalidität stürzt sie in tiefe Depressionen. Nach mehreren Selbstmordversuchen stirbt die Malerin 1954 an einer Lungenembolie.
Kahlo malte 143 Bilder, darunter 55 Selbstbildnisse, außerdem schrieb sie zahlreiche Gedichte, Prosatexte und politische Artikel. [...mehr]