Langsam, aber sicher gleitet Venezuelas Präsident Hugo Chávez immer mehr in eine gefährliche Richtung ab. War er am Anfang noch von guten Ideen motiviert, drohen diese nun ihn langsam zu verschlucken, könnte man meinen. Ein untrügliches Anzeichen dafür ist, dass er immer mehr verstärkt das Militär im Innern des Landes anstelle der Polizei einsetzt.
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Vergangenen Sonntag fanden in Venezuela Gouverneurs-, Gemeinde- und Kommunalwahlen statt. Dabei konnte die Vereinte Sozialistische Partei (PSUV) von Hugo Chávez einen eindeutigen Sieg verbuchen.
Das einzige Manko für ihn ist wohl, dass er fünf der 23 Provinzen an die rechte Opposition verloren hat, darunter auch den Hauptstadt-Bezirk Caracas, wo nun die Opposition den Bürgermeister stellen wird. Zudem konnte Chávez‘ Gegenseite sechs Führungspositionen erringen.
[...mehr]Nun ist es amtlich: Die Agrarpolitik vom venezuelanischen Präsidenten Hugo Chávez zeigt erste Erfolge. Letzte Woche hat der Vertreter der Welternährungsorganisation (FAO), Francisco Roberto Arías, der Regierung gute Zeugnisse für ihre Verbesserungen in der Landwirtschaft ausgestellt.
In den vergangenen Jahren hat sich die Regierung um Chávez immer mehr dafür eingesetzt, das Hungerproblem des Landes zu lösen. Und zwar nicht nur auf wirtschaftlicher Ebene, sondern auch die tatsächliche Ernährung der Bevölkerung sicher zu stellen. Nun haben diese Bemühungen also die ersten Früchte getragen, was auch die FAO, die zur UNO gehört, nicht leugnen konnte.
[...mehr]Besonders in letzter Zeit ist der venezolanische Staatschef Hugo Chávez wieder mehr in den öffentlichen Fokus unserer westlichen Berichterstattung geraten. Ob er nun angeblich Frau Merkel mit Hitler vergleicht oder dem Westen das Erdöl zudrehen will. Doch genau diese Berichterstattung ist häufig dermaßen verdreht und negativ meinungsbildend, dass man hier eher von Propaganda als von gutrecherchiertem Journalismus sprechen kann.
Als erster Deutscher hat der Fotograf Ingo Niebel einen umfassenden und seriösen Blick auf die Entwicklungen in Venezuela geworfen.
[...mehr]Gestern ist er zu Ende gegangen, der vielbesungene und -diskutierte EU-Lateinamerika-Gipfel in Lima. Es wurde einiges darüber berichtet, Skandale wurden geschürt und dann war doch alles schön. Doch was kam bei dem Gipfel nun eigentlich heraus?
[...mehr]Schon viel zu lange haben die westlichen Mächte und Organisationen wie die Weltbank und IWF Lateinamerika ausgenutzt und benutzt. Doch in den letzten Jahren versuchen immer mehr südamerikanische Länder unabhängiger zu werden, das zeigt sich schon allein in ihrer Wahl “linker” Staatsoberhäupter.
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