» Ecuador

Autor: Nina

Galápagos… Dabei kommen einem wahrscheinlich sofort die berühmten Schildkröten, unberührte Natur und Charles Darwin in den Sinn. Doch das einmalige Paradies dieser Inseln ist in Gefahr…

Die Galápagos-Inseln gehören zu Ecuador und bestehen aus 14 größeren und über 100 kleinen bis winzigen Inseln. Insgesamt wohnen hier an die 20.000 Menschen, die sich auf fünf Inseln verteilen, die restlichen sind unbewohnt.



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Autor: Nina

Ich liebe die Kombination von Chili und Schokolade. Und über Schokoladenkuchen geht sowieso nichts. In Südamerika, der Heimat des Kakaos, ist das, wenn möglich, ebenso.

Schon die alten Maya und Azteken wussten über die magische und betörende Wirkung von Schokolade und Kakao Bescheid. Daher möchte ich euch heute ein Rezept aus den Anden Ecuadors vorstellen: Ein würziger Schokoladenkuchen.

Das braucht ihr dazu:

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Autor: Nina

Nicht nur hier in Deutschland ging es letzten Sonntag wahltechnisch an die Urnen und hat somit auch einige Veränderungen mit sich gebracht, sondern auch in Ecuador wurde abgestimmt. Der Präsident des Landes Rafael Correa hatte über eine neue Verfassung abstimmen lassen, die dann auch gleich von gut 2/3 der Bevölkerung angenommen wurde.

Was in Bolivien in letzter Zeit zu einem kurzen Bürgerkrieg geführt hatte, lief in Ecuador ganz friedlich ab. Denn ähnlich wie sein Amtskollege Evo Morales will Correa mit seiner neuen Verfassung Grundlagen für einen “Sozialismus des 21. Jahhunderts” in Ecuador schaffen.    [...mehr]


Autor: Nina

Ich glaube nirgends auf der Welt isst man so viele Suppen wie in Ecuador. Jeder Suppenkaspar oder Suppennarr wird hier also definitiv auf seine Kosten kommen. Zumal viele Spezialitäten für uns Europäer erst man ein wenig skurril wirken mögen, aber sich dann als wirklich wirklich lecker herausstellen.

Man hat fast den Eindruck die Ecuadorianer machen aus allem irgendwie eine Suppe oder einen Eintopf. Diese Küche ist also genau das Richtige für kalte Wintertage oder verregnete Sommertage… ;-)

Eine Suppe, die ich sehr gerne mag, ist die “Locro de Queso“, eine Art Kartoffelsuppe mit Hüttenkäse und Avocado. Mmmhh…

Und so gehts:

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Autor: Nina

Staatschef Rafael CorreaGerade jetzt, wo die Lage zwischen Kolumbien, Venezuela und Ecuador so gespannt ist, erscheint es mir sinnvoll, nach den Präsidenten Àlvaro Uribe und Hugo Chávez, auch noch den Staatschef Ecuadors, Rafael Correa, kurz vorzustellen.

Rafael Correa, geboren 1963 in der Stadt Guayaquil, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Katholischen Universität Guayaquil und schloss sein Studium 1987 erfolgreich ab. Danach arbeitete er als freiwilliger Helfer in einer Missions- und Sozialstation.

Anschließend vertiefte er sein Studium in Belgien und den USA, wo er 1999 an der Universtät Illinois promovierte. In den folgenden Jahren war er als Dozent an der Universität Guayaquil, der Universidad San Francisco in Ecuadors Hauptstadt Quito und der Universität von Illinois tätig.

Er war auch Professor und Leiter der Abteilung für Wirtschaftswissenschaften an der Universität in Quito. Im April 2005 wurde er Wirtschafts- und Finanzminister von Ecuador. Schon als Finanzminister versuchte er seinen heutigen Kurs zu verfolgen, Ecuador weniger abhängig von den USA, der Weltbank und des IWF zu machen und den US-Dollar als Landeswährung abzuschaffen. Doch hier musste er resignieren und trat deshalb schon im August 2005 wieder von seinem Amt zurück.

Bei den Präsidentschaftswahlen 2006 kandidierte er dann für die Sozialistische Partei Ecuadors und die von ihm gegründete politische Bewegung Movimiento PAÍS.

Correa mit Chávez und MoralesIm Januar 2007 wurde er dann mit absoluter Mehrheit Präsident Ecuadors. Er bekam nicht nur von seinem Vorgänger feierlich die Amtsschärpe überreicht, sondern auch einen Tag vorher im Beisein von Hugo Chávez und Evo Morales von den indigenen Vökern zeremoniell einen Stab der Weisheit und einen Poncho als Autoritätssymbole.

Rafael Correa setzt sich verstärkt für die Rechte der indigenen Völker ein. Seine Politik lässt sich wohl am ehesten als links-national beschreiben. Er möchte Ecuador stärken und das Land unabhängiger von den USA und der Weltbank machen, vor allem im Bezug auf Ecuadors reiche Erdölvorkommen.

Den politischen Ideen Hugo Chávez fühlt er sich sehr verbunden und nähert deshalb das Land mehr und mehr an Venezuela an. Grenzüberschreitend bemühen sie sich um einen unabhängigeren und “sozialistischeren” Weg Südamerikas.

Spätestens jetzt wird klar, dass es sich bei dem Konflikt mit Kolumbien nicht nur um die Geiseln der FARC handelt, sondern um ein von den USA, die auf Seiten Kolumbiens sind, geschührter Konflikt gegen den Versuch der linksorientierten Länder sich von den USA loszulösen.

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Autor: Nina

Unter dem Motto “Paz sin Fronteraz”, zu deutsch “Frieden ohne Grenzen”, fand dieses Wochenende (16.3.08) ein Friedenskonzert an der Grenze zu Kolumbien und Venezuela statt.

Der Popstar Juanes hatte dazu aufgerufen als sich in den letzten Wochen die Lage zwischen Venezuela, Ecuador und Kolumbien verschärfte und sogar von Krieg die Rede war.

90.000 Menschen trafen sich unter der Brücke Simon Bolivar, die hier symbolischen Charakter besitzt - sie verbindet Venezuela und Kolumbien bei der kleinen Stadt Cucuta miteinander. Alle kamen demonstrativ in weiß gekleidet um ein Zeichen des Friedens und der Einheit zu setzen.

Zu südamerikanischen Rythmen der geladenen Künstler aus allen drei Ländern feierten die Menschen bei über 30°C ausgelassen und bewiesen, dass sie über die Grenzen hinaus eine Einheit bilden. Gemeinsam hissten sie EINE Flagge mit den Farben Ecuadors, Venezuelas und Kolumbiens.

Cover zum Album “mi sangre” von Organisator JuanesDurch ihre Musik und ihre Reden machten sie unmissverständlich klar, dass die Grenzen nur in den Köpfen der Politiker existieren. Der Musiker Juan Fernando Velasco aus Ecuador sang:”Ich wurde hier geboren… Hier in Kolumbien, hier in Venezuela, hier in Ecuador. Ich wurde hier geboren, weil es in unseren Ländern keine Grenzen gibt.”

Inzwischen hat sich die politische Lage etwas entspannt und die Staatschefs Hugo Chávez und Àlvaro Uribe wollen sich in den nächsten Wochen zu Verhandlungen treffen.

Es ist wunderbar zu sehen wie sich die Leute einsetzen und für ihre Sache mit friedlichen Mitteln kämpfen. Sie haben hiermit auf eindrucksvolle Weise bewiesen, dass Musik keine Grenzen, Völker oder Rassen kennt. Für diese drei Länder war dies sicherlich ein historisches Ereignis.

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Autor: Nina

Anden © quinetDie Anden sind mit 7.500 Kilometern Länge die längste Gebirgskette der Welt. Sie verlaufen entlang der südamerikansichen Westküste von Venezuela im Norden über Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Argentinien bis zum südlichsten Ende Chiles.

Der Aconcagua in Argentinien ist mit 6.962 Metern der höchste Berg der Anden. Die Gebirgskette ist extrem erdbebengefährdet. Wohl auch weil sie ein Ort starker vulkanischer Aktivitäten ist. Hier liegen die höchsten Vulkane der Erde, zum Beispiel der Monte Pissis in Argentinien mit einer Höhe von 6.795 Metern. Postvulkanische Erscheinungen wie Geysire prägen ebenfalls das Landschaftsbild.

Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru © Fran-cis-caDas Klima vom Fuße der Anden bis zu den Gipfeln variiert enorm. So sind die Täler vom dicht bewachsenen tropischen Regenwald gekennzeichnet. Aufgrund des extrem heißen und feuchten Klimas ist dieser Raum nur spärlich besiedelt.

Kommt man weiter nach oben, dünnt sich der Regenwald langsam aus und geht in einen tropischen Höhenwald über, von dem weite Teile aber dem Ackerbau weichen mussten. Dieser Bereich in 2.000 bis 3.500 Metern Höhe ist der Hauptsiedlungsraum der Anden.

Lamas © Fran-cis-caAlles, was höher liegt, befindet sich jenseits der Baumgrenze und wird vor allem als Weideland für die Lamas und Alpakas benutzt. Bei ca. 5.000 Metern beginnt dann die Schneegrenze.

Andenbewohner © blablaurghKulturell unterscheiden sich die Andenvölker sehr von den im Flachland und im Urwald lebenden Einwohnern. Das Zentrum des Inkareiches befand sich im mittleren Teil der Anden und ihre Spuren sind in der heutigen Kultur der Andenbewohner noch sichtbar. Aber am bekanntesten sind sie wohl für ihre von Flöten geprägte Musik.

Reiseunternehmen bieten inzwischen Abenteuertrips durch die Anden an.    [...mehr]


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