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Autor: Nina

Der Cotopaxi ist ein Berg in Ecuador. Um genau zu sein ist er der zweithöchste Berg, mit  5.897 Metern. Vom Cotopaxi, oder “Thron des Mondes”, was der Name übersetzt heißen würde, hat man eine herrliche Aussicht und der Berg ist eines der beliebtesten Trekkingziele in Ecuador. Doch der Berg zählt auch zu den höchsten aktiven Vulkane dieser Erde.

Auf den Gipfel des Cotopaxi zu gelangen ist nicht all zu schwer. Denn diese Sehenswürdigkeit in Ecuador ist eine der am häufigst bestiegenen Berge in Südamerika. Der Cotopaxi liegt in der  ecuadorianischen Provinz, die gleichen Namen trägt, welche ungefähr 50 Kilometer südlich von Quito liegt.

Cotopaxi - "Thron des Mondes" in Ecuador©flickr/hyperscholar

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Autor: Nina

Die momentanen Berichte aus den Anden und aus dem Amazonasbecken sind meist keine erfreulichen. Kein Tag vergeht, an dem nicht eine Schreckensnachricht über die Abholzung des Regenwalds, das mögliche Aussterben einer Tier- oder Pflanzenart oder die Vertreibung eines Volkes aufgrund von Raubbau ins Haus flattert.

Jetzt geht es wohl einem der majestätischsten und faszinierendsten Tiere dieser Erde an den Kragen: dem Kondor. Er ist sogar das Wappentier Ecuadors und steht seit Jahrhunderten wie kein anderes Tier für Südamerika. Laut einer neuen Untersuchung von Forschern wird es, wenn es so weitergeht, in spätestens 50 Jahren keine Kondore mehr in Ecuador geben.

Die Ecuadorianer zeigen sich schon seit Jahren besorgt um ihr Wappen- und Lieblingstier, denn immer weniger kann man diese stolzen Tiere beobachten und immer weniger setzen sie zu ihren majestätischen Flügen durch die Anden an. Daher haben Wissenschaftler eine aktuelle Bestandsaufnahme gestartet und das Ergebnis ist mehr als erschreckend:

Nur noch 27 Kondore, von denen 23 bereits ausgewachsen sind, konnten ausgemacht werden. In Zukunft ist wohl auch keine Besserung in Sicht, denn die Geburtenrate ist extrem gering. Von der Reproduktion bis zur Geburt können schon mal zwei Jahre verstreichen. Ein zu großer Zeitraum um sich zu erholen, denn der Mensch zerstört um ein vielfaches schneller den Lebensraum der Vögel.

Wenn wir so weitermachen, werden wir uns in den nächsten Jahren wohl an solche Schreckensmeldungen und auch an eine Welt mit immer geringer werdender Artenvielfalt gewöhnen müssen… Doch kann und will man sich an so etwas gewöhnen?

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Autor: Nina

Was 2007 auf der Vollversammlung der Vereinten Nationen noch müde belächelt wurde, nimmt nun doch langsam Formen an. Damals war Ecuadors Präsident Rafael Correa vor die Versammlung getreten und hatte der Vorschlag eines einzigartigen Tauschgeschäfts gemacht: Die größten Klimaverschmutzer der Welt zahlen Geld an diejenigen, die den Regenwald erhalten.

Doch Correa ließ sich von seiner Idee nicht abbringen und hielt an seinen Plänen fest. Mittlerweile haben sich prominente Unterstützer finden können, Prinz Charles, Michael Gorbatschow oder die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú, und auch so manche Industrienationen, allen voran sogar Deutschland, haben ihre Teilnahme immerhin in Erwägung gezogen.

Die Idee ist so simpel wie genial: Ecuador, das als Entwicklungsland maßgeblich von der Industrie (auf Kosten des Regenwalds) abhängig ist und sich deren Verlust eigentlich nicht leisten könnte, bekommt von den Nationen, die den meisten Schaden am Weltklima verursachen, eine Art Entschädigung von bis zu zwölf Milliarden Dollar. Dafür verzichtet Ecuador auf weite Teile der Industrie und damit auf die Rodung des Regenwalds. Das Geld würde in einen international kontrollierten Fonds fließen, von dessen Zinsen weitere Schutzgebiete gefördert werden sollen.

Auf diese Weise könnte man 4,8 Millionen Hektar Regenwald erhalten. Auch ein Teil des Nationalparks Yasuní würde so erhalten bleiben. Dieser zählt zu den artenreichsten Gebieten dieser Erde. Allein auf einem Hektar Wald wachsen so viele Baumarten wie in ganz Nordamerika. Seltene Tiere und Pflanzen tummeln sich geradezu und auch Naturvölker, die noch nie einen Kontakt zur Außenwelt hatten, haben ihre Heimat im dichten Dschungel. All dies soll in den nächsten Jahren zu Gunsten der Ölindustrie verschwinden, wenn man nicht schnell eine Reißleine zieht.

Die Pläne Correas wären diese Reißleine. Nun hängt es mal wieder von der Entscheidung der Industrienationen ab. Wollen wir uns weiterhin den Boden unter den Füßen wegziehen und alles wie eine Plage zerstören?

Mehr zum Thema gibts u.a. hier…    [...mehr]


Autor: Nina

Es ist die weltweit größte Anklage einer Bevölkerungsgruppe gegen einen multinationalen Konzern: Über 30.000 Menschen der indigenen Stämme der Cofanes, Secoyas und Sionas, die im Amazonasbecken leben, haben Chevron, ehemals Texaco, vor Gericht gebracht.

Hat David gegen Goliath eine Chance? Das fragt sich auch der US-amerikanische Regisseur Joe Berlinger und hat die engagierten Leute von “Chevron Toxico” ein Jahr lang begleitet. Heraus kam der Film “Crude”, der nun nach und nach auf einigen Festivals anläuft.

Chevron Fabrik © Flickr/ 3vil.3lvis

Chevron Toxico” wurde gegründet um dem US-Multi-Chevron entgegentreten zu können, denn anders haben die über 30.000 Bewohner des Amazonasgebiets in Ecuador keine Überlebenschance. Nicht nur, dass Chevron die Menschen dort ausbeutet, sie zu Hungerlöhnen die gefährlichste Arbeit verrichten lässt. Nein, der Öl-Konzern leitet auch die Abwässer seiner Fabriken direkt in die Ströme des Amazonas. Sie verseuchen damit das Trinkwasser der Menschen. Kinder baden in den verseuchten Flüssen und Frauen waschen die Wäsche darin.

Doch Chevron weigert sich die Bedingungen zu verbessern. Menschen und die gesamte Umwelt vegetieren in den von Chevron verseuchten Gebieten vor sich hin… Schon heute wird die Gegend als “Amazonas Tschernobyl” bezeichnet.    [...mehr]


Autor: Nina

Man kann es wohl durchaus als eine Art von Erdrutschsieg werten: Nachwahlbefragungen zufolge hat der linksgerichtete Präsident Ecuadors Rafael Correa die Wahl zu seiner zweiten Amtszeit am Sonntag haushoch gewonnen.

Zwei führende und sehr angesehene Meinungsinstitute konnten schon vor der Verkündung des offiziellen Ergebnisses durch ihre Erhebungen den Sieger der Wahl benennen: Rafael Correa. Umfragen zufolge kommt er vorläufig auf 56%, sein Konkurrent, der ehemalige Präsident Lucio Gutiérrez nur auf 29%.

Daher erklärte Correa sich bereits gestern Abend offiziell zum Sieger. Unabhängige europäische und US-amerikanische Wahlbeobachter bestätigen, dass bei der Wahl alles mit rechten Dingen zuging.

Correa verkündete eine Fortführung der Bolivarischen Revolution und den Schutz besonders der Armen vor der Wirtschaftskrise. Und bisher kann man ihm nicht vorwerfen Versprechen nicht eingehalten zu haben. Während seiner Amtszeit hat sich die Lage in Ecuador für viele enorm verbessert: Es gab eine positive Änderung des Rentensystems, kostenlose Schulmahlzeiten und einen höheren Mindestlohn.

Der Sieg Correas stärkt auch weiterhin die anderen linken südamerikanischen Regierungen, was ich persönlich nur begrüßen kann!

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Autor: Nina

Ein wirklich wohlschmeckendes und natürlich scharfes Gericht aus Ecuador ist Seco de Pollo. Dies kann man wohl mit Fug und Recht zu den Nationalgerichten des Landes zählen, denn jeder kennt es und liebt es.

Die Zubereitung ist auch eigentlich ganz einfach und der Geschmack sehr überraschend. Seco de Pollo wird in Ecuador aber nicht immer mit Hühnchen gegessen, genauso beliebt ist Seco mit Ziegen- oder Schweinefleisch.

Und das braucht ihr dafür:

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Autor: Nina

Die Ecuadorianer lieben Suppen und auch Snacks aller Art, die sie dann nach Lust und Laune kombinieren oder variieren können. Und einer der beliebtesten Snacks ist sicherlich Llapingachos de Papa, die es in allen möglichen Formen und mit diversen Beilagen gibt.

Llapingachos (auch Yapingachos) de Papa sind kleine gefüllte Kartoffelplätzchen, die es als vegetarische Variante gibt oder mit einer Füllung beispielsweise aus Hackfleisch. Dazu isst man normalerweise Chorizo (scharfe Wurst), Spiegeleier, Avocados oder verschiedene Soßen, wie Erdnuss- oder Tomatensoße oder mein Favorit: Ají.

Hier nun also das Grundrezept für euch, dessen Füllung ihr nach Lust und Laune abwandeln könnt:

Das braucht ihr dafür:

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Autor: Nina

In Ecuador isst man sehr gerne und viel diverse Suppen. Man wird immer wieder auf neue Varianten und Eindrücke stoßen. Doch wohl DIE Suppe, die man überall bekommt und kennt, ist Locro de Papa.

Ist man in Ecuador, sollte man sie unbedingt einmal probiert haben. Man kann sie aber natürlich auch bei sich zuhause nachkochen und sich so ein Stück Ecuador in die eigenen vier Wände holen.

Das braucht ihr dafür (für 4 Portionen):

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Autor: Nina

In den Hochländern von Ecuador findet man ein Fleckchen von fast unberührter Natur, das durch seine Schönheit schon so manchen beeindruckt hat. Sowohl Abenteurer als auch Wanderer und Naturfreunde kommen im Cajas-Nationalpark voll auf ihre Kosten.

1996 wurde die fast 300.000 Hektar große Fläche in einer Höhe von 3.100 m und 4.450 m über dem Meeresspiegel von der Regierung Ecuadors zum Nationalpark erklärt. 30 km westlich der Stadt Cuenca in der westlichen Andenkette erstreckt sich eine hügelige Tundra-Landschaft, in die  270 Seen und Lagunen eingebettet sind.



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Autor: Nina

Galápagos… Dabei kommen einem wahrscheinlich sofort die berühmten Schildkröten, unberührte Natur und Charles Darwin in den Sinn. Doch das einmalige Paradies dieser Inseln ist in Gefahr…

Die Galápagos-Inseln gehören zu Ecuador und bestehen aus 14 größeren und über 100 kleinen bis winzigen Inseln. Insgesamt wohnen hier an die 20.000 Menschen, die sich auf fünf Inseln verteilen, die restlichen sind unbewohnt.



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