» Chile

Autor: Nina

Unter Seefahrern gibt es ja viele Legenden, doch fast kein Ort auf den Meereskarten hat die Fantasie so beflügelt wie Kap Horn. Die Umseglung des Kaps gehörte lange Zeit zu einer der gefährlichsten und schwierigsten Routen der Welt.

Das Kap Horn wird häufig, wohl aufgrund seines Bekanntheitsgrads, als der südlichste Punkt Amerikas bezeichnet. Doch eigentlich sind die 100 km weiter südwestlich gelegenen und zu Chile gehörenden Diego-Ramirez-Inseln geographisch am südlichsten.

Kap Horn © Simon DavisonKap Horn ist die Landspitze der chilenischen Felseninsel Isla Hornos. Das Klima hier ist kühl und feucht. Durchschnittlich regnet es hier 280 Tage im Jahr. Dadurch, dass durch den Pazifik und den Atlantik kalte und warme Wassermassen aufeinandertreffen, gibt es ständig eine extrem starke Strömung nach Osten. Zudem entstehen warme und kalte Luftmassen, die durch ihr Aufeinandertreffen Orkane von bis zu 160 km/h erzeugen können.

Man kann schon verstehen, dass zu Zeiten der Segelschifffahrt hier unzählige Schiffe unergingen. Die Besatzung hatte mit herumtreibenden Eisbergen zu kämpfen, der ständige Regen behinderte die Sicht, unberechenbare Winde bließen plötzlich seitwärts gegen das Schiff. Zudem wurde durch die hohen Wellen das Deck häufig mit kaltem Wasser überflutet, die Taue froren und die Segel wurden steif.

Daher wird es wohl auch keinen Wundern, dass vor Kap Horn der größte Schiffsfriedhof der Welt liegt. Schätzungsweise versanken über 800 Schiffe und 10.000 Menschen in den eisigen Fluten. Daher wurde 1936 die Gesellschaft der “Kap Hoorniers” ins Leben gerufen, in die jeder aufgenommen wird, der die Umseglung mit einem Handelssegler ohne Hilfsmotor schafft.

Blick über Bucht von Kap Horn © Simon DavisonAngeblich hat dies der niederländische Seefahrer Willem Schouten 1616 das erste Mal geschafft. So wurde Kap Horn dann auch nach seinem Geburtsort Hoorn benannt. Doch laut zuverlässiger Quellen hatte Sir Francis Drake das Kap bereits 30 Jahre vorher entdeckt. England erklärte die Existenz der Passage aber für strenggeheim, da es damals nur durch die von Spanien kontrollierte Magellanstraße möglich war vom Atlantik in den Pazifik zu kommen. Die englische Königin wollte niemand anderem am Erfolg der möglichen zweiten Passage teihaben lassen.

Die letzte Umseglung Kap Horns nur mit einem Handelssegler gelang einem Deutschen am 13. Januar 2006.

[...mehr]


Autor: Nina

Präsidentin Michelle BacheletNeben Cristina Fernández de Kirchner in Argentinien, hat mit Michelle Bachelet ein weiteres südamerikanisches Land eine Frau als Staatsoberhaupt. Doch im Gegensatz zu den krisengebeutelten Nachbarländern und der Finanzmisere Argentiniens, entwickelt sich Chile nach und nach zu einem wirtschaftlich und politisch stabilen Land.

Über fünfzehn Jahre nach der Diktatur General Pinochets beginnen die Wunden langsam zu heilen. Bachelet spricht von einer Politik der “Wiederbegegnung”. Von einer Versöhnung könne aber noch nicht die Rede sein.

Michelle Bachelet, 1951 in Santiago de Chile geboren, ist schon fast eine Symbolfigur für den politischen Wandel im Land. Ihr Vater, ein Luftwaffengeneral und fast jedem Chilenen ein Begriff, hielt auch nach dem Militärputsch zu Salvador Allende und wurde von Pinochets Anhängern daraufhin verhaftet und zu Tode gefoltert.

Nach der Ermordung ihres Vaters floh sie zusammen mit ihrer Mutter über Australienin die DDR. An der Universität Leipzig begann sie Germanistik und Medizin zu studieren. Letzteres beendete sie dann an der Humboldt Universität in Berlin und wurde Kinderärztin.

1979 kehrte Bachelet dann in ihre Heimat zurück und trat, trotz fortwährender Diktatur, der Sozialistischen Partei bei . Die Rückkehr war nur möglich, da ihr damaliger Mann, mit dem sie ein Kind hat, Anhänger Pinochets war. An diesem Konflikt ist die Ehe dann wohl auch zerbrochen.

Von 1994 bis 1997 arbeitete sie im Gesundheitsministerium und 1998 wechselte sie, nach einer militärischen Fortbildung in den USA, in das Verteidigungsministerium Chiles. 2000 wurde sie zur Gesundheitsministerin und 2002 als erste Frau in der Geschichte des Landes zur Verteidigungsministerin ernannt.

Als eine der populärsten Politiker setzte sie sich dann 2006 schließlich gegen die rechte Alianza por Chile durch und wurde zur neuen Präsidentin Chiles.

Nachwievor steigt Michelle Bachelets Popularität im Land stetig. Sie führt durchsetzungsstark eine Reform nach der anderen gegen die letzten Überbleibsel der Pinochetanhänger ein und verfolgt demonstrativ eine linke Politik, die dem krisenerprobten Land gut zu tun scheint.

[...mehr]


Autor: Nina

Anden © quinetDie Anden sind mit 7.500 Kilometern Länge die längste Gebirgskette der Welt. Sie verlaufen entlang der südamerikansichen Westküste von Venezuela im Norden über Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Argentinien bis zum südlichsten Ende Chiles.

Der Aconcagua in Argentinien ist mit 6.962 Metern der höchste Berg der Anden. Die Gebirgskette ist extrem erdbebengefährdet. Wohl auch weil sie ein Ort starker vulkanischer Aktivitäten ist. Hier liegen die höchsten Vulkane der Erde, zum Beispiel der Monte Pissis in Argentinien mit einer Höhe von 6.795 Metern. Postvulkanische Erscheinungen wie Geysire prägen ebenfalls das Landschaftsbild.

Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru © Fran-cis-caDas Klima vom Fuße der Anden bis zu den Gipfeln variiert enorm. So sind die Täler vom dicht bewachsenen tropischen Regenwald gekennzeichnet. Aufgrund des extrem heißen und feuchten Klimas ist dieser Raum nur spärlich besiedelt.

Kommt man weiter nach oben, dünnt sich der Regenwald langsam aus und geht in einen tropischen Höhenwald über, von dem weite Teile aber dem Ackerbau weichen mussten. Dieser Bereich in 2.000 bis 3.500 Metern Höhe ist der Hauptsiedlungsraum der Anden.

Lamas © Fran-cis-caAlles, was höher liegt, befindet sich jenseits der Baumgrenze und wird vor allem als Weideland für die Lamas und Alpakas benutzt. Bei ca. 5.000 Metern beginnt dann die Schneegrenze.

Andenbewohner © blablaurghKulturell unterscheiden sich die Andenvölker sehr von den im Flachland und im Urwald lebenden Einwohnern. Das Zentrum des Inkareiches befand sich im mittleren Teil der Anden und ihre Spuren sind in der heutigen Kultur der Andenbewohner noch sichtbar. Aber am bekanntesten sind sie wohl für ihre von Flöten geprägte Musik.

Reiseunternehmen bieten inzwischen Abenteuertrips durch die Anden an.    [...mehr]


Autor: Nina

Pisco-Schnaps © Pedro Rivaz Ugaz

Sowohl Chile, als auch Peru beanspruchen den Pisco Sour als ihr Nationalgetränk. Aber egal wo dieser Cocktail zuerst getrunken wurde, er schmeckt einfach köstlich und ist genau das Richtige für laue Sommerabende, an denen einen das Fernweh packt.

“Pisco” bedeutet in der indianischen Sprache Vogel und ist auch die Bezeichnung für das Tongefäß, in denen der Pisco-Schnaps früher transportiert wurde.

Es gibt natürlich, wie bei jedem traditionsreichen Rezept, unterschiedliche Macharten. Hier ist nun eine davon:

Ihr braucht dazu:

Limetten © salendron- Pisco (ein Traubenschnaps)

- Limettensaft

- Zuckersirup

- Eiweiß

- Eis

- Angostura (ein Bitterlikör) oder eine Prise Zimt

Mischt drei Teile Pisco, mit jeweils einem Teil Limettensaft und Zuckersirup. Gebt das Eiweiß und das Eis hinzu. Wahlweise kann man das ganze jetzt mit einem Spritzer Angostura oder einer Prise Zimt verfeinert werden.

Gebt das Ganze in einen Shaker oder Mixer und mischt es kräftig durch, so dass das Eiweiß alles schön schaumig macht.

Nun kann man den Pisco Sour nach Lust und Laune anrichten.

Wohl bekomms und viel Spaß beim in die Ferne schweifen!

[...mehr]


Autor: Nina

Isabel Allende vor Poster ihres Onkels © flickr / ·Mabel·Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima, Peru geboren. Sie gehört heute zu den berühmtesten Schriftstellerinnen der Welt und ihre Bücher werden in über 27 Sprachen übersetzt.

Man darf Isabel Allende nicht mit ihrer Namensvetterin und Cousine verwechseln, die in Chile Politikerin ist. Als Nichte von Salvador Allende ist aber auch die schreibende Isabel immer an Politik interessiert.

Sie verbringt ihre Kindheit mit ihren zwei Geschwistern größtenteils in Santiago de Chile. Als sie drei Jahre alt war haben sich ihre Eltern getrennt, so dass die Kinder mit Mutter und Großmutter allein aufwachsen. 1953 heiratet ihre Mutter einen chilenischen Diplomaten und die Familie beginnt in der Weltgeschichte herumzureisen. Isabel geht u.a. in Bolivien und im Libanon zur Schule.

Isabel Allende mit ihren zwei Kindern © flickr / ·Mabel·1962, nach ihrer Rückkehr nach Santiago de Chile, heiratet sie ihren ersten Ehemann Michael Frìas. Ein Jahr später kommt ihre Tochter Paula zur Welt. Die kleine Familie bereist für ein paar Jahre die Welt und lebt kurzzeitig in Brüssel und Genf.

Nach der erneuten Rückkehr nach Chile 1966, wird ihr Sohn Nicolàs geboren. Isabel arbeitet nun als Journalistin, ab den siebziger Jahren auch fürs Fernsehen. Zusammen mit anderen Frauenrechtlern gründet sie die feministische Zeitschrift “Paula”. Außerdem engagiert sie sich für die linke Volksfront-Regierung ihres Onkels Salvador Allende, schreibt eine satirische Kolumne und für eine Filmzeitschrift und ist Herausgeberin eines Kindermagazins.

Sie beginnt nach und nach Stücke und Kindergeschichten zu veröffentlich. Als im Alter von 99 Jahren ihr Großvater im Sterben liegt, beginnt sie ihm Briefe zu schreiben, aus denen sich das Manuskript für ihren Debütroman “Das Geisterhaus” (1981) entwickelt.

1988 trennt sie sich von ihrem Mann und heiratet Willie Gordon, mit dem sie seither in den USA lebt.

Als 1992 ihre Tochter stirbt, schreibt sie ihr zu Ehren ihr Buch “Paula”, das als das emotionalste und sprachlich beste Werk gilt.

Isabel Allende ist eines der bedeutendsten Sprachrohre Lateinamerikas und schafft es immer wieder auf Ungerechtigkeiten in ihrer Heimat aufmerksam zu machen, ohne deren Schönheit zu vernachlässigen.

Weitere Werke von Isabel Allende sind u.a.: “Von Liebe und Schatten” (1984), “Eva Luna” (1987), “Fortunas Töchter” (1998), “Die Stadt der wilden Götter” (2002) und “Im Bann der Masken” (2004).    [...mehr]


Autor: Nina

Moais © flickr / Phillie Casablanca

Die Osterinsel gehöhrt zu Chile und liegt ungefähr 3500 km von der chilenischen Küste entfernt im Ostpazifik. Seit 1995 ist sie, oder besser gesagt ihr Nationalpark Rapa Nui, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Die Insel ist eine der artenärmsten weltweit. Da sie nie zu einer kontinentalen Landmasse gehörte, gibt es dort noch nicht einmal 30 verschiedene Samenarten. Erst der Mensch hat Nutzpflanzen mitgebracht und angefangen diese dort zu kultivieren.

Moai am Strand © flickr / Phillie CasablancaSeit der Besiedlung gibt es hier nicht einmal mehr zehn Vogelarten und Säugetiere wurden von den Menschen komplett eingeführt. Bis heute ist es unklar wie und wann genau die ersten Menschen auf die Insel kamen (man schätzt ungefähr um 1000 n. Chr.). Die ersten Europäer besiedelten das Eiland erst Ende des 17. Jahrhunderts.

Der Tourismus hat sich auf der Osterinsel erst seit 1967 langsam etabliert. Man erreicht sie ausschließlich per Flugzeug von Santiago de Chile oder Tahiti aus. Das hat aber auch den Vorteil, dass man hier wirkliche Abgeschiedenheit fern vom Tourismusstress in kleinen Privatpensionen oder Hotels finden kann.

Osterinsel zwischen gestern und heute © flickr / Mike Licht, NotionsCapital.comAm berühmtesten ist die Osterinsel aber wohl für ihre einzigartigen Steinstatuen, die sogenannten Moais. Die Wissenschaftler streiten sich heute immer noch um den eigentlichen Zweck dieser mysteriösen Riesen aus Stein. Man nimmt an, dass sie nicht älter als 1500 Jahre alt sind und einem Ahnenkult dienten. Sie stellen konkrete Personen dar, die vielleicht gestorbene Vorfahren oder berühmte Häuptlinge darstellen sollen. Jeder Moai steht auf einem Podest, das an eine Zeremonialplattform erinnert, wie man sie aus der polynesischen Kultur kennt.

Die Osterinsel ist deshalb so faszinierend, da man nur sehr wenig über sie weiß. Man kann sich der geheimnisvollen Atmosphäre der Moais hingeben oder einfach die Ruhe der Insel genießen.

[...mehr]


Autor: Nina

Santiago Panorama 2

Umgeben von den Gipfeln der Anden, am Fluss Rio Mapocho, liegt Santiago de Chile. Die chilenische Hauptstadt ist das unumstrittene politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Ungefähr vierzig Prozent aller Chilenen leben hier oder in der näheren Umgebung.

Von spanischen Konquistadoren 1541 unter dem Namen Santiago de la Nueva Extremadura gegründet, war Santiago de Chile die erste feste Siedlung Spaniens in Chile. Sie diente den Siedlern vor allem zum Schutz im lange andauernden Kampf mit den Mapuche-Indianern.

Da Chile insgesamt über zwei Jahrhunderte in spanischer Händen war - die Unabhängigkeit wurde erst 1818 erreicht -, findet man hier zahlreiche europäische Einflüsse. Für Besucher Santiagos mag die Kombination aus südamerikanischer Lebensweise und schweren europäischen Bauten einen verlockenden und interessanten Eindruck vermitteln.

Die Innenstadt ist ein Musterbeispiel für spanischen oder europäischen Bau- und Stadtplanungsstil. Sie ist in regelmäßigen Rechtecken angeordnet und man findet hier einige der beeindruckensten Gebäude, zum Beispiel die Kathedrale, deren fast gesamtes Inventar von bayrischen Jesuiten stammt, oder das Teatro Municipal, barocker Gebäudekomplex mit klassischen französischen Wandelgängen.
Am im Verwaltungsviertel liegenden Präsidentenpalast La Moneda, in dem sich Salvador Allende 1973 das Leben nahm, erinnern noch immer Einschusslöcher an den Putsch General Pinochets und seine Schreckensdiktatur, die erst 1989 endete.

Santiago NachtAll diese kulturellen und politischen Einflüsse ziehen auch viele Künstler und Kunstschaffende nach Santiago de Chile. Es gibt unzählige Galerien, Theater und Museen. Auch das Nachtleben profitiert von der südamerikanischen und europäischen Vielfalt. Die Nächte werden garantiert lang!

Dies hier ist natürlich nur ein kleiner Teil dessen, was Santiago de Chile zu bieten hat. Das reiche kulturelle Angebot, die Künstler- und Studentenviertel und die reiche Geschichte begeistern Jung und Alt garantiert. Wenn man die Gelegenheit hat, schaut man sich die Stadt am besten selbst an!    [...mehr]


Autor: Nina

Allende Emblem

“Scheiße nochmal- Allende gibt nicht auf!” Dies waren die angeblich letzten Worte eines der bekanntesten Politiker Südamerikas, Salvador Allende. Mit seinem tragischen Tod starb auch der Traum von einem demokratischen und gerechten Chile. Er war eine Gallionsfigur des Sozialismus und deshalb weltweit verehrt oder gehasst.

Salvador Allende Gossens, geboren 1908 in Valparaiso, Chile, engagierte sich schon während seines Medizinstudiums politisch. Mit der 1969 gegründeten sozialistischen Partei “Unidad Popular” gewann er 1970 die Präsidentschaftswahlen und wurde zum neuen Staatsoberhaupt Chiles.

AllendeEine breite Bevölkerungsschicht stand hinter ihm und seiner gemäßigten sozialistischen Koalition, da er keine sozialistische Diktatur oder dergleichen errichten, sondern in Chile mehr Chancengleichheit schaffen wollte. Die Löhne wurden um bis zu 60% erhöht und die Mietpreise eingefroren. Er konnte die Kindersterblichkeitsrate senken, indem er Schulbildung und Gesundheitswesen kostenlos machte. Zusätzlich bekam jedes Kind ein Paar Schuhe und jeden Tag einen Liter Milch umsonst. Alle Betriebe, Großunternehmen und Banken wurden verstaatlicht. Aufgrund des von den USA weltweit durchgesetzten Handelsembargos stieg die Inflationsrate auf 600% und Chile befand sich in einer schweren Wirtschaftskrise.

Die Proteste im Land wurden immer lauter. Großbetriebe wurden enteignet oder bestreikt. Die Unternehmer drängten daraufhin das Militär zum Handeln.

Allende2Am 11. September 1973 kam es dann zum Militärputsch, angeführt von General Augusto Pinochet, der Allende nach außen hin bis zum Schluss seine Unterstützung versichert hatte. Die Luftwaffe begann den Präsidentenpalast zu bombadieren, in dem sich Allende mit einigen Anhängern und Familienmitgliedern verschanzt hatte. Pinochet forderte von ihm seinen Rücktritt und dafür dürfe er mit seiner Familie das Land verlassen. Doch Salvador Allende weigerte sich. Nachdem er die Freilassung seiner Familie durchgesetzt hatte, nahm er sich selbst das Leben.

Was auf ihn folgte war dann die Militärdiktatur Pinochets, von der man immer noch nicht die genaue Anzahl an Mord- und Folteropfern kennt (Schätzungen rechnen mit bis zu 50.000).

Allende und Chile mussten den Traum von einem gerechten eigenen politischen Weg, unabhängig von Amerika, teuer bezahlen.    [...mehr]


Seite 3 von 3«123