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Autor: Nina

Weihnachten – so lautet der portugiesische Name der Stadt Natal. Der Grund: Genau am 25. Dezember 1599 wurde eine Stadt an Stelle des ehemaligen Piratennestes im Nordosten Brasiliens gegründet. Heute ist die Stadt mit den wunderschönen Sandstränden und meterhohen Dünen ein beliebtes Reiseziel, um der Kälte zu entfliehen – nicht nur an Weihnachten.

Morro do Careca in Natal   ©Flickr.com/George Vale

Natal: Sonne, Dünen und Delphine

Natal im Nordosten Brasiliens ist eine der schönsten Städte, um dem kalten Alltag zu entfliehen und bei viel Sonne und tropischen Flair die Kultur der über 400 Jahre alten Hauptstadt des Bundesstaats Rio Grande do Norte zu genießen.

Bis 1589 galt das Gebiet an der Atlantikküste als Umschlagort für französische Piraten, die dort regen Handel mit den indigenen Völkern unterhielten und die Küste in Angst und Schrecken versetzten. Um die Seeräuber fern zu halten, baute man ein Fort, das noch heute das Wahrzeichen von Natal ist und als Grundstein der Stadt gilt.    [...mehr]


Autor: Nina

Brasilien ist ein vielfältiges und aufregendes Land. Während die meisten Touristen mit dem südamerikanischen Staat hauptsächlich Karneval, Zuckerhut und Copacabana verbinden, machen sich immer mehr Rücksack- und Abenteuerreisende auf den Weg, um weiter in das Landesinnere vorzudringen. Das will jedoch gut geplant sein, immerhin ist Brasilien das 5t größte Land der Welt.

Amazonas      ©Flickr.com/L.Marcio_Ramalho

Brasilien Rundreise: Gruppen- und Individualreisen

Vor der Brasilien Rundreise sollte man sich entscheiden: Bucht man eine Pauschalreise oder macht man sich ganz individuell auf den Weg das Land zu erkunden.
Man sollte auf jeden Fall einen erfahrenen Reiseveranstalter wählen, damit die Rundreise kein Fiasko wird, gerade wenn man auch den Regenwald bereisen möchte. Hier kann man dann wählen, ob man eine Familien-Rundreise, Sprach- oder Abenteuer-Rundreise machen will.

Sollte man die Rundreise doch selbst organisieren, kommt man wahrscheinlich günstiger weg, muss aber auch mehr Zeit einplanen, da man die Fahrt und die Hotels nun mal selber buchen muss. 4 - 6 Wochen sind ein realistischer Zeitraum, wenn man ganz Brasilien bereisen möchte.    [...mehr]


Autor: Nina

Die Vorfreude auf eine Reise in ein oder gleich mehrere Länder Südamerikas ist groß. Oft wird dabei leider vergessen, dass es auch einiger Planung und Vorsorge bedarf, bevor die Reise startet. Dazu gehört auch, sich seiner Impfungen zu vergewissern und unter anderem an eine Tollwutimpfung für Südamerika zu denken.

Tollwut Impfung für Südamerika

Tollwut ist eine schwere Krankheit, die in vielen Teilen der Welt immer noch vorkommt. Insbesondere frei laufende Straßenhunde stellen eine große Infektionsgefahr dar. Da es davon auch in vielen Ländern Südamerikas wie beispielsweise Mexiko und Brasilien einige gibt, sollten Reisende sich über eine Impfung gegen Tollwut informieren. Das Tropeninstitut der Stadt bietet dafür eine kompetente Anlaufstelle – natürlich auch für eine umfassende Impfberatung im Allgemeinen.    [...mehr]


Autor: Nina

Iguazú nennt man die Wasserfälle zwischen Paraná, ein Bundesstaat in Brasilien, und Misiones, eine Provinz in Argentinien. Die Wasserfällen sind nach dem Fluss Iguazú benannt. Im Volksmund wird er Teufelsschlund genannt und ist wirklich ein atemberaubendes Naturschauspiel.

Die Iguazú-Wasserfälle bestehen hauptsächlich aus 20 großen Wasserfällen und aus über 250 Kleineren. Die mächtigsten unter ihnen sind bis zu 82 Meter hoch. Imposanter kann man die Natur Südamerikas kaum erleben. Die Wassermenge des Garganta del Diablo, wie die Iguazú auch genannt werden, beträgt im Durchschnitt 5000 m³/s.

 Iguazú Wasserfälle©flickr/Carlos Adampol

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Autor: Nina

Unter Palisander sind verschiedene Holzarten der Gattung der Dalbergien aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler zu verstehen. Unter dem Handelsnamen Palisander werden im Wesentlichen fünf Arten verstanden: Rio Palisander, Santos Palisander, Korallen Palisander, Honduras Palisander und Ostindischer Palisander.

Auch wenn sich die Maserung und Farbe augenscheinlich stark voneinander unterscheiden, ist es nur unter dem Mikroskop zu erkennen, ob um welche Palisandersorte es sich handelt. Die unterschiedliche Färbung der Palisandersorten sind hier gut erkennen.

palisander-gitarre ©flickr billaday

Palisander ist kein Rosenholz

Zu der schwierigen Bestimmung der  Palisandersorte kommt die verwirrende Namensgebung in anderen Sprachen hinzu. Im Englischen heißt Palisander rosewood und wird oft fälschlich    [...mehr]


Autor: Nina

Kautschuk ist ein natürlicher Rohstoff, der zur Produktion der unterschiedlichsten Dinge benötigt wird. Naturkautschuk wird in Plantagen-Monokulturen angebaut. Man gewinnt dabei einen milchigen Saft des Baumes Hevea Brasiliensi, der ursprünglich aus Amazonien stammt.

Aus einer Kautschukbasis bestehen unter anderem Produkte wie Gummidichtungen, Latexkleidung, Gummistiefel, Kondome und auch Kaugummi. Um Kautschuk zu gewinnen muss man die äußere Rinde des Kautschukbaumes scharf einschneiden. Dann fließt das weiße Latex heraus und man fängt es mit Hilfe einer Schüssel auf.

Naturkautschuk in Plantagen-Monokulturen©flickr/Lauras512

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Autor: Nina

Trotz dessen Ilha Grande touristisch erschlossen ist, wurde durch strenge Naturschutzbestimmungen verhindert, dass sie ihren ursprünglichen Charakter verliert. Die zahlreichen paradiesischen Strände sind beliebte Ausflugs- und Urlaubsziele.  Mit Affen und Schmetterlingen teilt man sich die 86 wunderschönen Strände, umringt von unberührter Natur.

Mit der Fähre von Angra dos Reis oder Mangaratiba braucht man etwa 75 Minuten und 25 km nach Vila do Abraão, dem Hauptort Ilha Grandes. Von hier starten die meisten Ausflugstouren per Boot in den Regenwald.

Nationalpark Brasiliens

Ilha Grande, portugiesisch für Große Insel, liegt in Brasilien und gehört zum Bundesstaat Rio de Janeiro. Sie umfasst insgesamt 19.300 Hektar Land, etwa 5.594 Hektar gehören zum Nationalpark Tamoios. Der Park ist etwa zur Hälfte mit dichten atlantischen Regenwald bewachsen.

Viele seltene Tiere, wie zum Beispiel Brüllaffen, Papgeien, Wasserschildkröten und verschiedene Schlangenarten sowie die kaum erforschte Delfinenart namens Sotalia, haben hier ihr zu Hause. Der höchste Berg der Insel, Pico do Papagaio, was soviel bedeutet wie Papageienspitze, ragt 959 Meter in die Höhe und dient als beliebter Ausblickspunkt über die Insel.

Geschichte der brasilianischen Insel Ilha Grande

Ureinwohner waren die Tupinambá-Indianer, deren Pfade heute noch für Wanderungen genutzt werden. Nachdem die Portugiesen die Insel bereits 1502 entdeckt hatten, begann die eigentlich Kolonialisierung zwischen 1725 und 1764.

Durch die reichhaltigen Angebote an Essen und Trinkwasser auf der Insel und durch die Nähe zur Hafenstadt Paraty, von der aus das brasilianische Gold nach Europa verschifft wurde, zog es im 16. und 17. Jahrhundert europäische Piraten und Korsaren auf die Insel.

Sklavenhandel und Verbrecher auf Ilha Grande

Im 18. Jahrhundert wurde die große Insel zum Hauptumschlagsplatz des Sklavenhandels. Etwa 200 Jahre lang wurden Männer, Frauen und Kinder aus Afrika für die schwere Arbeit auf Zuckerrohrplantagen und Bauernhöfe auf die Insel verschifft.

Da die Flucht durch die große Entfernung zum Festland, als aussichtslos angehen wurde, wurde später das Gefängnis Colônia Penal Cândido Mendes gebaut. 1993 wurde das Gefängnis durch die Regierung des Bundestaates Rio de Janeiro geschlossen und 1998 ein Zentrum für Umweltstudien errichtet.

Wanderungen, Tauchen und geheimisvolle Strände

Am beliebtesten wird die Praia de Lopes Mendes besucht. Hier findet sich der größte Strand der Insel und die Trümmerruinen des ehemaligen Zuchthauses. Es ist der einsamste und unheimlichste Strand und man sagt, dass hier irgendwo der Piratenschatz von Jorge Grego, der hier im 18. Jahrhundert lebte, vergraben ist.

Von den zahlreichen Schlachten zwischen Piraten, Tamoios-Indianern und Portugiesen zeugen etwa 50 Schiffswracks zwischen Angra do Reis und Ilha Grande.
Neben Wanderungen und Bootsfahrten können Unterwassersportler also nicht nur aussergewöhnlichen Reichtum der Unterwasserwelt Ilha Grandes genießen, sondern auch die Schiffswracks auf dem Meeresgrund erforschen.    [...mehr]


Autor: Nina

Saco da Velha – das bedeutet wörtlich übersetzt Sack des Alten oder so ähnlich: im Englischen spricht man vom Bag of Old. Und doch verbirgt sich hinter diesem  wenig viel versprechenden Namen einer der schönsten Strände Brasiliens.

Zwischen Rio de Janeiro und Sao Paulo an der Costa Verde, der grünen Küste, gelegen findet man in Saco da Velha einen nahezu unberührten Traumstrand vor, in dessen Sand ein Cocktail gleich noch mal so gut schmeckt und das Baden auch noch mal ein bisschen mehr Spaß macht. Vielleicht liegt es ja daran, dass der etwa 200 Meter lange Strandabschnitt mit dem verwunderlichen Namen nur vom Wasser aus zugänglich ist?

Undurchdringlicher und wuchernder Ur- und Regenwald schützt Saco da Velha auf der Landseite vor übermäßigem Tourismus, auch der ansonsten so viel zitierten und bewunderten brasilianischen Lebensfreude wird hier ein Regel vorgeschoben. Hier ticken die Uhren etwas anders: ob man zum Angeln, Baden oder Entspannen herkommt, jeder genießt die Ruhe und Abgeschiedenheit.

Immerhin gibt es aber doch auch eine Strandbar, damit man nach all der Entspannung mit einem gepflegten Cocktail noch einen drauf setzten kann. Wie lange Saco da Velha noch als Geheimtipp für Freunde der Entspannung fernab von Massentourismus da ist? Kommen Sie doch einfach mal her und finden Sie es heraus!    [...mehr]


Autor: Nina

Mit geschätzten 320.000 Einwohnern und mehr ist Ciudad del Este die immerhin zweitgrößte Stadt Paraguays, obwohl erst 1957 gegründet, damals noch unter dem Namen Puerto Flor de Lis.

Geschichte von Ciudad del Este

Aus diesem „Lilienhafen“ wurde zunächst der „Hafen des Präsidenten Stroessner“ (Puerto Presidente Stroessner), bevor er 1989 zur „Stadt des Ostens“ wurde. Ciudad del Este ist die Hauptstadt des im Osten Paraguays liegenden Departements Alto Paraná, das an Brasilien und Argentinien grenzt.
Getrennt werden zunächst Argentinien und Paraguay vom Rio Paraná, ab dem Dreiländereck, an dem Ciudad del Este liegt, dann Brasilien und Paraguay, wobei in Ciudad del Este die sogenannte Freundschaftsbrücke ins brasilianische Foz do Iguaçu  führt.

Zentrum von Ciudad

Im Zentrum von Ciudad del Este prägen die Stände der Händler, die nicht nur Legales verkaufen, das Stadtbild, das so den Charakter eines    [...mehr]


Autor: Nina

Im mittleren Südwesten Brasiliens liegt eines der schönsten und wohl auch einzigartigsten Fleckchen Erde auf diesem Planeten. Etliche Besucher kommen jedes Jahr hierher und lassen sich von der Schönheit der Natur bezaubern. Doch auch dieses Gebiet ist vom Aussterben bedroht.

Der Name des Gebiets, Pantanal, was auf Portugiesisch einfach nur “Sumpf” bedeutet, ist stark untertrieben, denn es handelt sich hierbei um das größte Binnen-Feuchtgebiet der Erde. Über 230.000 km² erstreckt sich das Pantanal von Brasilien bis in kleine Teile der angrenzenden Länder Bolivien und Paraguay hinein. Damit ist es fast genauso groß wie das ehemalige Westdeutschland.

Sonnenuntergang im Pantanal © Flickr/ opimentas

Nur wenige Teile des Pantanal sind bewohnt oder gar erschlossen. Langsam schlängelt sich der Rio Paraguay auf seinem 600 km langen Weg während der Trockenzeit durch das Pantanal. Es bilden sich Savannen und die Tiere zieht es hin zum Wasser. Doch einmal im Jahr verwandelt sich der Fluss durch die starken Regenfälle in ein reißendes Gewässer und überflutet fast die gesamte Fläche. Teile, die sonst trocken liegen, stehen dann meterhoch unter Wasser.    [...mehr]


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