„Und dann der Regen“ ist ein Film aus dem Jahre 2010, der demnächst in die deutschen Kinos kommt. Er erzählt die Geschichte einer Filmcrew, die in Bolivien eine Dokumentation drehen möchte und dabei in einen Aufstand gerät.
Der Film spielt nicht nur in Südamerika, er wurde auch komplett an Schauplätzen in verschiedenen Teilen Boliviens gedreht. Die mexikanisch-spanisch-französische Co-Produktion, die im Original den Titel „También la Iluvia“ („Sogar der Regen“) trägt, startet am 29. Dezember 2011 in den deutschen Kinos und erzählt hier vor dem Hintergrund einer fiktiven Geschichte vom sogenannten Wasserkrieg, „Guerra del Agua“, der 2000 in Cochabamba ausbrach. [...mehr]
Der argentinische Comandante Ernesto Guevara de la Serna, oder einfach Che, wurde zum Symbol der Kubanischen Revolution und nach seinem Tod zum Idol der 68er Bewegung und einem Kult des kommunistischen Kampfes, Widerstandes und der Emanzipation überhaupt.
Jeder kennt das Bild Ches „Guerrillero Heroico“ von Alberto Korda. Sein fester Blick und seine Barett-Mütze sind in der ganzen Welt bekannt. Sein politischer Erfolg und seine revolutionären Methoden sind umstritten, jedoch besteht an seiner Rolle als einflussreichem Mythos kaum ein Zweifel. Che Guevara prägte das 20. Jahrhundert und wird noch lange als Symbolfigur weiterleben. Seine Essays und Tagebuchaufzeichnungen der vielen Reisen sowie das ihm zugeschriebene Zitat „Hasta la victoria siempre“ sind bis heute weltweit ein Begriff. [...mehr]
Südamerika beherbergt einige noch aktive Vulkane wie zum Beispiel den in Chile befindlichen Guallatiri, der mit einer Höhe von 6.071 Meter nicht nur der höchste Vulkan Südamerikas, sondern auch der höchste feuerspeiende Berg der Welt ist.
Der in der chilenischen Atacama-Wüste liegende Vulkan Ojos del Salado misst sogar eine Höhe von 6.887 Meter, und ist somit der höchste nicht mehr aktive Vulkan auf der Welt. Im Folgenden wollen wir Ihnen einige der beeindruckenden Berge Südamerikas vorstellen. [...mehr]
Lange Zeit galt Amantani, die kleine Insel im peruanischen Teil des Titicaca-Sees, als eine der letzten Orte, an denen die moderne Zivilisation mit ihrem Stress, dem Zeitdruck und dem Massenkonsum noch nicht vorzufinden war. Doch durch die steigende Anzahl der Touristen, welche die Insel besuchen, kommt es auch hier zu einem langsamen Wandel.
Autos sucht man auf Amantani vergebens. Auch Hotels und größere Gebäude sind hier nicht zu finden. Die Insel hat ungefähr 3.500 Einwohner auf einer Fläche von fünfzehn Quadratkilometern und ist somit nicht größer als ein durchschnittliches, europäisches Dorf. Sie liegt im Titicaca-See, zwischen Peru und Bolivien. Als Tourist wird man auf der Insel bei den Bewohnern untergebracht und hat so die Möglichkeit, das Leben der Einheimischen hautnah zu erleben. Eine Seltenheit in Zeiten der All-Inclusive Hotelreisen, bei denen die Touristen nur selten den Hotelpool verlassen, um das Land und die Lebensart der Menschen mitzuerleben. [...mehr]
La Paz ist die wohl bekannteste Stadt in Bolivien, und hier befindet sich neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten auch der Regierungssitz des Landes. Mit 4000 Metern über dem Meeresspiegel hat sich der Flughafen El Alto den Rekord als höchster ziviler Luftstützpunkt gesichert.
La Paz ist mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern die grösste und wichtigste Stadt Boliviens - Und eindeutig eine sehr spannende Metropole. Das Stadtgebiet ist aufgeteilt in die beiden Bezirke Altiplano und El Alto, wobei im tiefer gelegenen Altiplano eher besser situierte Bürger leben. Die Höhenunterschiede innerhalb von La Paz betragen bis zu 1000 Meter - Da kann man als Europäer schon mal ins Schwitzen geraten. Eine Erkundungstour lohnt sich aber allemal, und Taxen sind schliesslich nichtallzu teuer.
La Paz - Sehenswürdigkeiten und Highlights im wahrsten Sinne des Wortes
Für Touristen gibt es in La Paz jede Menge spannendes und skurilles zu entdecken. Allein der Anblick der in einem riesigen Talkessel gelegene Stadt ist atemberaubend. Rund um die Wolkenkratzer im Tal schmiegen sich an den Berghängen Häuser und Strassen, und fügen [...mehr]
Bolivien ist ein Land, das trotz der Kolonialisierung stark an den ursprünglichen Bräuchen und Traditionen der indigenen Völker fest hält. Trotzdem sind spanische Elemente nicht zu verleumden, was man heute vor allem an der Musik merkt.
Bolivianische Musik
In der Kulturgeschichte Boliviens haben Musik und die damit verbundene Tänze einen wichtigen Stellenwert. Sie galten seit jeher als wichtiges Ausdrucksmittel. So wurden die Schlachten gegen die Spanier zu Zeiten der Kolonialisierung damit überliefert, aber auch wichtige Rituale und Traditionen gefeiert.
Die Tänze und damit verbundenen Musikstücke gliedern sich nach den verschiedenen Stämmen und Völkern, die damals in Bolivien lebten. Um die breiten Gesten, heißen Trommel-Rhythmen und Flötentöne optimal zu untermalen, gehören auch aufwändig gewebte Stoffe und bunte Gewänder, sowie Federschmuck zu den wichtigen Requisiten, denen man sich beim Tanz bedient. Jährlich davon überzeugen kann man sich z.B. in Berlin beim Karneval der Kulturen.
Auch heute bestimmen die eher traditionellen und folkloristischen Stücke die Musiklandschaft Boliviens. Zwar wird unter den Jugendlichen auch viel Heavy Metal gehört, internationale Erfolge von bolivianischen Pop- oder Rockbands sind aber kaum bekannt.
Bolivien: Typische Musikinstrumente
Wichtige Musikinstrumente Boliviens sind die auch bei uns sehr beliebte Panflöte, die Quena, eine eingekerbte Bambusrohr Flöte, die etwas größere Tokoro und verschieden große Trommeln. Auch ein Saiteninstrument wird unter den Bolivianern gerne gespielt: Die Charanga (oben im Bild). [...mehr]
Die Bolivianer lieben deftige Fleischgerichte und die am besten so scharf wie möglich. Wenn dann noch Kartoffeln, insbesondere die bolivianische Pommes Frites Variante, dabei sind, dann ist schon fast ein Nationalgericht geboren. Wie es bei Pique Macho der Fall ist.
In Bolivien macht man die Pommes übrigens immer frisch.
Und das braucht ihr für Pique Macho:
700 g Rindfleisch
3 Fleischwürste
4 große Zwiebeln
4 große Tomaten
4 rote Paprika (in Bolivien nimmt man die sogenannten “locotos”)
3 Chilischoten
2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
1 El Kümmel
1 El Oregano
ca. 300 g Kartoffeln für die Pommes
Öl
Salz
Pfeffer
Zunächst den Knoblauch fein hacken und zusammen mit Salz, Pfeffer, Oregano und Kümmel in etwas Öl einrühren. Das Rindfleisch würfeln und mit der Knoblauch-Öl-Marinade bestreichen. Circa zwei Stunden ziehen lassen. [...mehr]
Wohl keine andere Stadt Südamerikas hat dieses besondere Flair wie Sucre. Die heitere Gelassenheit der 240.000 Bewohner steckt jeden Besucher sofort an und man kann sich ihr zwischen den alten, weißen Häusern ganz hingeben.
Ohne Übertreibung kann man Sucre in Bolivien als eine der schönsten Städte Südamerikas bezeichnen. Ihre Häuser sind noch aus der Zeit der spanischen Eroberer erhalten und so schwebt man hier stets zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Geschichte Sucres ist eng mit dem Schicksal des Kontinents verknüpft, denn zunächst war sie verschwenderischer Dreh- und Angelpunkt für die Gier der Spanier nach Silber und dann war sie das Zentrum der Unabhängigkeitskämpfe Simón Bolívars.
Früher hieß Sucre La Plata, was Silber auf spanisch bedeutet, denn im nahe gelegenen Potosíbefanden sich die größten Silberminen der Welt und Sucre diente als Sitz all jener, die neben Potosí selbst von dem Reichtum profitierten. Diese Spanier statteten Sucre mit allem nur erdenklichen Luxus aus, was man noch heute anhand der Bauten sehen kann. [...mehr]
Llajua Sauce ist eine der beliebtesten Saucen in Bolivien. Sie ist einfach und schnell gemacht und haut einen geschmacklich fast um - im positiven Sinne.
In Bolivien isst man die Llajua zu Fisch, Fleisch oder als Einlage in Suppen. Um den Originalgeschmack zu bekommen sollte man sich kräutertechnisch an den bolivianischen Originalen orientieren. Man kann aber auch ohne Probleme das deutsche Pendant verwenden…
Die einzigen Kräuter, die hier nicht so ganz alltäglich sind, sind der bolivianische Koriander und die Hemmingway-Minze. Den Koriander findet man in fast jedem Gartencenter, jedoch die Hemmingway-Minze, in Bolivien Wakataya genannt, muss man schon online bestellen. Sie ist die Original-Minze für den Mojito. Cocktail-Liebhaber können mit einer Bestellung also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Hier nun das Rezept für die Llajua Sauce:
8 mittelgroße Tomaten
4 rote Chilischoten
3 grüne Chilischoten
1 kleine Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
1/4 Bund Petersilie
eine Hand voll bolivianischen Koriander
eine Hand voll Hemmingway-Minze
Salz
Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Tomaten und die Chilischoten entkernen und ebenfalls klein schneiden. Wer es besonders scharf mag, kann ruhig ein paar Kerne nach Belieben in den Chilis lassen.
Nun alle Zutaten in einem Mörser zerstoßen. Man kann zur Not auch einen Mixer nehmen, dabei aber unbedingt darauf achten, die Sauce nicht zu pürieren. Sie soll schön stückig bleiben. Und das wars schon!
Lasst euch den scharfen Hauch Boliviens schmecken!
Die alten Inka regen seit eh und je die Fantasie gerade von uns Europäern an, denn immer noch ist ihre Kultur geheimnisvoll und birgt so manches Rätsel. Wer sich selbst einmal ein Bild machen oder vielleicht seinem eigenen Forscherdrang nachgehen möchte, ist in Samaipata in Bolivien genau richtig.
Die Kleinstadt Samaipata im Departamento Santa Cruz ist für viele Bolivianer ein beliebtes Urlaubsziel: hier ist das Klima viel milder als im heißen Tiefland. Der Ort liegt fast 2.000 m über dem Meeresspiegel an den östlichen Ausläufern der Anden.
Die Besucher aus dem Ausland sind jedoch meist an etwas ganz anderem interessiert: El Fuerte de Samaipata, eine Ruinenstätte der Inka. Sie gehört zu den wohl geheimnisvollsten Überbleibseln dieser einst prächtigen Kultur, denn bis heute streiten sich die Wissenschaftler um ihren Zweck. [...mehr]