Ecuador ist eine Republik im nordwestlichen Teil Südamerikas. Das zwischen Peru und Kolumbien liegende Land hat knapp 14 Millionen Einwohner. Die Landeshauptstadt Quito liegt inmitten des Andenhochlandes in einer Höhe von etwa 2.900 Meter.
Aus topographischer, klimatischer, geographischer und ethnischer Sicht zählt Ecuador zu den vielfältigsten Staaten der Welt. Aufgrund der Durchquerung des Äquators ist das Land in vier unterschiedliche Zonen aufgeteilt: der zentralen Andenregion (Sierra), dem westlichen Küstenbereich (Costa), der Küste vor den Galápagos-Inseln und dem Amazonas-Tiefland (Oriente). [...mehr]
Als siebtgrößtes Land der Erde, voll von einer Vielzahl an kulturellen und landschaftlichen Highlights, ist man mit der Planung einer Argentinien Reise schnell überfordert. Vorher sollte man sch ungefähr im Klaren sein, was einen vorrangig interessiert. Anhand eines Reiseführers lassen sich dann Routen und Besuche leichter planen. Sowohl online als auch als Print-Reiseführer gibt es eine große Auswahl an Lektüre über das Land an der Südspitze Amerikas.
Online Reiseführer Argentinien
Reiseführer für Argentinien gibt es im Internet ziemlich viele. Egal ob Foren für Backpacker oder Open Source Angebote, wie z.B. Wikitravel, online kann man sich vor Reisebeginn schon eine gute Übersicht über das atemberaubend-spannende Land verschaffen. Doch sollte man nicht alles für bare Münze nehmen. Hier schreiben Laien, keine autorisierten Reiseveranstalter, die auf eine Vielzahl an Erfahrungen zurückgreifen. Die Eindrücke und Beschreibungen sind rein subjektiv.
Jemand, der die südamerikanische Mentalität nicht kennt, wird einem bestimmten Platz oder einer Begebenheit vielleicht einen ganz anderen Stellenwert einräumen, als ihm wirklich gebührt.
Der Vorteil: Die Reiselektüre ist meist kostenlos. Gerade auf Backpacker-Seiten bekommt man wertvolle Geheimtipps, die man in Reiseführern kaum findet. Der Nachteil: Wenn man nicht gerade die ganze Zeit über ein Notebook mit sich rumschleppen möchte, hilft der Reisefüher unterwegs auch nicht viel weiter. [...mehr]
Die heißen Quellen von Tarapaya sind unglaublich. Da wird jeder Wellness-Tempel unrelavant. Die hot springs der Anden sind ein wahres Ereignis der Natur mit hohem Entspannungsfaktor. Das heiße Wasser muss man erlebt haben.
Tarapaya ist nur ein kleines Dorf in den Anden Boliviens. Geographisch liegt es zwischen Potosi und Oruro. Zudem ist es sehr hoch gelegen, etwa 3000 Meter. Die katholische Kirche von Potosi hat hier den Sitz des Diözesanen Katechistenzentrum inne. Doch abgesehen davon kann man fast ungstört in eine der heißen Quellen von Tarapaya gehen und einfach nur das Sein genießen. Dort ist es einfach nur schön.
Fast alle sprechen von Machu Picchu, wenn sie an berühmte Anlagen in den Anden denken. Doch es gibt noch zahlreiche anderen historische Stätten, die von größtem Interesse und meist genauso spannend wie Machu Picchu sind. Kuelap im Norden Perus ist solch ein Ort.
Er liegt inmitten der Gegend, die Archäologen als die geheimnisvollste und unerforschteste Gegend Südamerikas nennen. Viele Rätsel liegen hier in den zahlreichen Ruinen, die es alle noch zu entschlüsseln gilt. Kuelap ist zum größten Teil solch ein Rätsel.
Die ehemalige Festung liegt auf 3.000 m Höhe mitten in den Anden und wurde vom Volk der Chachapoya um 1.000 n. Chr. erbaut. Bevor die Inka sie im 15. Jahrhundert überrannten, waren die Chachapoya eine mächtige Hochkultur, von der wir bis heute fast nichts wissen. Und so ist auch der Zweck der Festung von Kuelap noch immer unbekannt. Die einen nehmen an, dass es sich um ein dauerhaft bewohntes Dorf handelte, die anderen gehen davon aus, dass das Volk sich nur in Notfällen zum Schutz und zur Verteidigung hierher flüchtete. [...mehr]
Stellt euch vor, ihr seid als Wissenschaftler in den Wäldern der Anden unterwegs und plötzlich hört ihr ein extrem lautes Quaken. Doch neben euch sitzt nicht etwa eine riesige Kröte, sondern ein winzig kleiner Frosch, der bequem auf eurer Fingerkuppe Platz hat. Irgendwie ist das schon ein bisschen surreal…
Doch so oder so ähnlich muss es dem deutschen Forscher Edgar Lehr und seinem US-amerikanischen Kollegen von der California University in Berkeley, Alessandro Catenazzi, gegangen sein als sie “Noblella pygmaea” zusammen mit Einheimischen entdeckten.
Dieser Frosch wird gerade mal 11,4 mm groß und lebt im Hochland des Manu Nationalparks im Südosten Perus. Er ist eines der kleinsten Wirbeltiere der Welt, das jemals in einer Höhe über 3.000 m gefunden wurde. Auf einer Höhe zwischen 3.025 und 3.190 m liebt dieser Mini-Frosch vor allem die Nebelwälder, Buschlandschaften oder auch mal das Weideland der Anden. Und seine Größe ist ihm in der von ihm besetzten Nische wohl von Vorteil. Doch all diese Vermutungen müssen nun noch näher untersucht werden.
Interessant ist, dass “Noblella pygmaea” im Gegensatz zu anderen Reptilien nach dem Schlüpfen aus den rund 4 mm großen Eiern das Stadium als Kaulquappe überspringt und gleich als “fertiger” Frosch ein Leben fast ausschließlich an Land führt.
Da sieht man mal wieder, wie viel wir von der Erde noch nicht kennen bzw. wie wenig wir eigentlich wissen…
Nähere interessante Infos und auch Bilder vom Mini-Frosch findet ihr hier… [...mehr]
In der Provinz Salta im Norden Argentiniens gibt es so einiges zu sehen: Natur pur, beeindruckende Bauten aus der Kolonialzeit und das typische Flair der Anden. Wer all das an einem Tag erleben möchte, der kann sich auf eine außergewöhnliche Zugfahrt in die Wolken begeben.
Der Tren a las Nubes (der Zug zu den Wolken) startet jeden Samstag um ca. 7 Uhr morgens in der gleichnamigen Hauptstadt von Salta. Die Fahrt führt einen durch alle möglichen Landschaftsformen, von endloser Weite über Seen bis hin zu den steilen Hängen der Anden. Man kann sich gar nicht satt sehen!
Bei nur etwa 35 km/h schraubt sich der Zug gemächlich in Richtung Wolken. Am höchsten Punkt ist man 4.100 m über dem Meeresspiegel. Hier werden so manche höhenkrank, aber für diese Fälle ist immer ein Arzt mit Sauerstoffflaschen mit an Bord. [...mehr]
Wohl keine andere Stadt Südamerikas hat dieses besondere Flair wie Sucre. Die heitere Gelassenheit der 240.000 Bewohner steckt jeden Besucher sofort an und man kann sich ihr zwischen den alten, weißen Häusern ganz hingeben.
Ohne Übertreibung kann man Sucre in Bolivien als eine der schönsten Städte Südamerikas bezeichnen. Ihre Häuser sind noch aus der Zeit der spanischen Eroberer erhalten und so schwebt man hier stets zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Geschichte Sucres ist eng mit dem Schicksal des Kontinents verknüpft, denn zunächst war sie verschwenderischer Dreh- und Angelpunkt für die Gier der Spanier nach Silber und dann war sie das Zentrum der Unabhängigkeitskämpfe Simón Bolívars.
Früher hieß Sucre La Plata, was Silber auf spanisch bedeutet, denn im nahe gelegenen Potosíbefanden sich die größten Silberminen der Welt und Sucre diente als Sitz all jener, die neben Potosí selbst von dem Reichtum profitierten. Diese Spanier statteten Sucre mit allem nur erdenklichen Luxus aus, was man noch heute anhand der Bauten sehen kann. [...mehr]
Gerade der Norden Chiles ist bei Abenteuer- und Trekking-Touristen besonders beliebt. Hier findet man die unterschiedlichsten Landschaften auf einem Fleck, von der faszinierenden Atacama-Wüste, über glasklare Seen und eine reiche Tierwelt, bis hin zu den Bergen und Vulkanen der Anden.
Einer dieser Vulkane ist besonders beliebt und zieht jedes Jahr etliche Besucher gleichsam in seinen Bann. Der Parinacota fasziniert deshalb so, da man während des Aufstiegs die vielfältigsten Landschaften durchquert. Sind die meisten anderen Vulkane vor allem von Geröll geprägt, so erlebt der Abenteurer hier ein Panorama, das Seinesgleichen sucht.
Am Fuß des Parinacota, direkt an der Grenze zu Bolivien, liegt der See Lago Chungará. Hier spiegelt sich der Vulkan im glasklaren Wasser, wo sich Flamingos tummeln. Geht man weiter, begegnen einem Alpakas und je höher man kommt um so gigantischer wird die Aussicht über den See, die umliegenden Vulkane und Teile der Atacama Wüste. [...mehr]
Die alten Inka regen seit eh und je die Fantasie gerade von uns Europäern an, denn immer noch ist ihre Kultur geheimnisvoll und birgt so manches Rätsel. Wer sich selbst einmal ein Bild machen oder vielleicht seinem eigenen Forscherdrang nachgehen möchte, ist in Samaipata in Bolivien genau richtig.
Die Kleinstadt Samaipata im Departamento Santa Cruz ist für viele Bolivianer ein beliebtes Urlaubsziel: hier ist das Klima viel milder als im heißen Tiefland. Der Ort liegt fast 2.000 m über dem Meeresspiegel an den östlichen Ausläufern der Anden.
Die Besucher aus dem Ausland sind jedoch meist an etwas ganz anderem interessiert: El Fuerte de Samaipata, eine Ruinenstätte der Inka. Sie gehört zu den wohl geheimnisvollsten Überbleibseln dieser einst prächtigen Kultur, denn bis heute streiten sich die Wissenschaftler um ihren Zweck. [...mehr]
Seit letzter Woche haben die Bewohner mehrerer kleiner Orte im Süden Chiles mit heftigen Vulkanausbrüchen und Erdbeben zu kämpfen. Nun ist es klar, ein Ort muss für immer verlassen werden.
Im März letzten Jahres brach er das erste Mal wieder aus: der 1.122 m hohe Vulkan Chaitén. Mehrere tausend Jahre über war er still gewesen, doch nun bedeutet dies für die Anwohner die traurige Gewissheit, dass sie nicht mehr in ihre gleichnamige Kleinstadt am Fuße des Vulkans zurückkehren können.
Dienstag letzter Woche, am 17. Februar, ging es los. Heftige Erdbebenerschütterten die Gegend und am Donnerstag war es dann soweit: An der südlichen Flanke des Chaitén brach die Kuppel zusammen, es gab eine seitliche Explosion, riesige Aschewolken traten aus und pyroklastische Ströme gingen ins Tal hinab.
Seitdem spuckt er giftige Dämpfe und Aschewolken von einer Höhe von bis zu 20 km, die sich auf das gesamte Umland legen. Im 5 km entfernten Ort Chaitén mussten nun die 150 Menschen, die dort noch lebten, evakuiert werden.
Seit gestern haben sie erfahren, dass sie nie wieder zurückkehren können, da Forscher mit einer dauerhaften Aktivität des Vulkans rechnen. Die ehemalige Kleinstadt soll nun an anderer Stelle wieder aufgebaut werden.