» Amazonas

Autor: Nina

Die Bevölkerung des Amazonasbeckens hat mehr und mehr mit Konflikten zu kämpfen. Ihr Land ist von Vernichtung und Rodung stark bedroht. Wobei dies nicht nur den sogenannten Naturvölkern so geht, sondern auch den etlichen Kleinbauern.

In der Region um den Amazonas leben über 22 Millionen Menschen, davon sind nur noch ein kleiner Teil indigene Völker. Allein in Brasilien lebten vor ein paar Jahren noch zwei Millionen Indios, so sind es heute mittlerweile nur noch 325.000. Diese Verbleibenden unterteilen sich nochmal in 150 verschiedene Völker, die alle unterschiedliche Sprachen sprechen.

Diese leiden vor allem an der Zerstörung der Natur und der Abholzung des Regenwaldes. Da ihre Kultur untrennbar mit der Natur verbunden ist, raubt man ihnen so ihre Existenzgrundlage.

Indio © telinjectSie sind eigentlich Nomaden und betreiben eine Art von Wanderfeldbau, d.h. sie verlassen nach ein paar Jahren ihre Felder wieder um woanders ihre Hauptnahrungsmittel wie Früchte oder Maniok anzubauen. Die verlassene Gegend wird nach einiger Zeit wieder zu Urwald. Ansonsten ernähren sie sich von der Jagd oder dem Fischfang. So bilden sie eine perfekte Einheit von Mensch und Natur.

In den letzten Jahrzehnten brachten meist westliche Goldsucher und Siedler neue Krankheiten mit in die Gebiete der indigenen Völker. Epidemien wie der Grippe oder der Tuberkulose waren und sind sie schutzlos ausgeliefert.

Doch auch unter den restlichen Bewohnern Amazoniens haben sich riesige Konflikte entwickelt.

Während des Kautschukbooms um 1900 herum, kamen die sogenannten Ribeirinhos, die Uferbewohner, in die Gegend um den Amazonas um dort vom Kautschukanbau zu leben. Später kamen Siedler hinzu, die von der Regierung zur Erschließung der Region Grundstücke zum Ackerbau zugewiesen bekommen hatten. Diese Farmer und Viehzüchter roden riesige Flächen Dschungel um neue Anbauflächen zu erschließen.

So entziehen sie aber allen Kleinbauern, die mit den Pflanzen des Dschungels, also beispielsweise Kautschuk oder Früchten, ihr täglich Brot verdienen, die nach und nach die Lebensgrundlage.

Infolgedessen entwickelten sich große Spannungen, die auch noch durch die westliche Abholzungs- und Weidepolitik stark geschührt werden.

Das Amazonasbecken wird also nach und nach zu einer bedrohten Region. Nicht nur für die Tiere und Planzen, sondern auch für den Menschen.

… Fortsetzung folgt: Teil 3 - Tiere und Pflanzen…    [...mehr]


Autor: Nina

Jaguar © Glen Bowman

Seit jeher fasziniert der Jaguar die Menschen Südamerikas. Bei vielen indigenen Völkern taucht er in Fabeln oder sogar als Gottheit auf. Doch, was macht dieses Tier so besonders?

In der Religion der Maya hatte der Jaguar schon immer eine wichtige Rolle. Der Gott der Unterwelt kam beispielsweise in der Gestalt dieses Tieres daher. In einigen Maya-Traditionen ist das Wort Jaguar eine Art Titel für Prinz, Prinzessin oder Herrscher. Nur den Königen der Maya war es vorbehalten sich mit Jaguarfellen zu schmücken und unzählige Adelsfamilien machten das stolze Tier zu einem Bestandteil ihres Namens.

Jaguar © Beige AlertBei den Azteken war die oberste Kriegerkaste in Jaguarfelle gehüllt, die sogenannten Jaguar-Krieger.

Wie kein anderes Tier in Südamerika verkörpert der Jaguar Anmut und Stolz. Er gilt als der perfekte Jäger, leise und blitzschnell.

Jaguare sind sogenannte Anschleichjäger, d.h. sie pirschen sich fast unbemerkt an ihre Beute, meist Hirsche, Tapire, Gürteltiere oder Fische, heran um dann gezielt und plötzlich zuzuschlagen.

Nach dem Tiger und dem Löwen ist der Jaguar die drittgrößte Raubkatze der Erde. Sie kommen vor allem im Dschungel des Amazonas vor, aber auch an dessen Rand und in Savannen, von Mexiko bis Argentinien. Er liebt Landstriche, die ausreichend bewaldet sind und so unzählige Versteckmöglichkeiten bieten, wobei Buschland oder hohes Gras in manchen Gegenden auch ausreichen.

Jaguar © russeljsmithSeine Kopfrumpflänge beträgt 150 bis sogar 180 cm, wozu noch ein 40-70 cm langer Schwanz kommt. Ein besonderes Merkmal des Jaguars sind die schwarzen Ringflecken, die kleinere Tupfen umschließen. Manchmal kann es passieren, dass das Fell gänzlich schwarz ist. Diese Tiere werden dann, wie auch beim Leopard, als schwarze Panther bezeichnet.

Durch die Abholzung des Regenwaldes wird der natürliche Lebensraum dieser Tier immer mehr zerstört. Allein in den letzten Jahren, hat sich dieser um 50% verringert. Auch die Menschen breiten sich in diesen Gebieten immer weiter aus, wo sie den Jaguar als Viehräuber jagen. Und obwohl der Fellhandel durch das Washingtoner Artenschutz-Abkommen stark eingeschränkt wurde, erzielen ihre Felle immer noch hohe Preise auf dem Schwarzmarkt. Noch gehört der Jaguar zwar noch nciht zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten, doch bei dieser Entwicklung ist dies nur eine Frage der Zeit.

Man muss alles dafür tun, dass dieses faszinierende Tier, das unzählige Kulturen inspiriert hat und auch heute noch ein wichtiger Bestandteil des Dschungels ist, erhalten bleibt.

Wer mehr über Raubkatzen wissen möchte, findet einen interessanten Überblick bei jaguare.de…    [...mehr]


Autor: Nina

Parintins © leituras favre

Der Karneval in Brasilien ist weltweit berühmt. Doch es gibt ein weiteres Folklorefestival, das bei vielen Brasilianern, besonders im Amazonasgebiet, noch beliebter ist: Das Festival von Parintins.

Parintins ist ein die meiste Zeit des Jahres ein beschauliches kleines Städtchen auf der rechten Uferseite des Amazonas gelegen, rund 420 km Flussweg von Manaus entfernt.

Festival von Parintins © obaobaDoch einmal im Jahr in der Zeit vom 23. bis zum 30. Juni verwandelt sich Parintins in einen feierwütigen Hexenkessel. Das ganze Jahr über haben sich die Bewohner auf ihr Festival vorbereitet. Dann tanzen Menschen durch die Straßen und sind so laut und lebensfroh wie es eben nur Brasilianer sein können.

Das Festival geht auf indianische Mythen und Riten zurück. Die ersten Tage wird in prächtigen Kostümen getanzt und gefeiert. Doch alles geht auf das große Finale des Festes zu, ein Showwettstreit, der sich an Kreativität und Farbenpracht ständig selbst übertrifft.

Es treten hier zwei Gruppen im Kampf um die beste Performance an, Garantido und Caprichoso. Zu welcher Partei man gehört ist in Parintins eine Ehrensache und man zeigt es auch durch das tragen der entsprechenden Farbe - rot tragen die Garantidos und blau die Caprichosos.

Jede Gruppe hat das ganze Jahr über fieberhaft an ihrem Auftritt gearbeit. Sie haben bunte und fantasievolle Kostüme gebastelt und riesige Puppen, die auf Sagen und Geschichten der Region Bezug nehmen, gebaut.

Große Schlange © dobrazilIn den letzten drei Tagen tanzen über 10.000 Darsteller zu ohrenbetäubender Musik in einem riesigen, eigens dafür gebauten, Stadion,dem “Bumbodromo”, zu den Rufen und dem lauten Jubel des Publikums. Legenden, wie die der “Großen Schlange”, werden dargestellt und gefeiert.

Doch der Höhepunkt ist die Ankunft des Boi (des Ochsen), die mit feuerwerkssalven angekündigt wird. Hier zeigt sich nun welche Gruppe die Legende vom “Tod des Ochsen” am besten darstellen kann. Die Zuschauer feuern lauthals ihre Seite an.

“Mae Caterina” ist schwanger und hat wahnsinnige Lust auf Ochsenzunge. Ihr Mann tötet ihr zuliebe den Lieblingsochsen seines Herren. Doch dieser entdeckt die Tat und lässt den werdenden Vater in Ketten legen. Ein Pater und ein Medizinmann befreien ihn und beleben den Ochsen wieder.

Die Gruppe, die nun mit ihrer Darstellung das Stadion am meisten zum Kochen gebracht hat, ist der Sieger des Festivals und ein Jahr lang der Stolz der Stadt.

So viel Lebensfreude und Enthusiasmus kann man, glaube ich, nur in Südanerika erleben. Das Festival von Parintins ist ein unvergessliches und mitreißendes Erlebnis, das man am besten mit eigenen Augen sehen muss.

Reiseveranstalter wie brasilien.de bieten inzwischen sogar Touren nach Parintins an.

Dies sollte man sich nach Möglichkeit nicht entgehen lassen…



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Autor: Nina

Fluss Amazonas © L.Marcio Ramalho

Fast kein anderes Gebiet auf der Welt steht so für Dschungel und Artenvielfalt wie das Amazonasbecken im nördlichen Teil Südamerikas. Die einen halten es für eine unerträgliche und wilde grüne Hölle. Andere wiederum lassen sich von der enormen Artenvielfalt dieses faszinierenden Ökosystems beeindrucken.

Hauptverkehrsweg des Amazonas: Wasser © AmetxaDas Amzonasbecken verdankt seinen Namen logischerweise dem Fluss Amazonas, der mit seinen über 100.000 Nebenflüssen das gesamte Gebiet speist. Er umfasst ein Fünftel des Süßwassers der Erde und ist somit das größte Flusssystem der Welt.

Durch diese enormen Wassermassen konnte der größte zusammenhängende Regenwald unseres Planeten entstehen. Das warm-feuchte tropische bis subtropische Klima mit Temperaturen von 20 bis 28°C und einer hohen Niederschlagsrate bietet die idealen Lebensbedingungen für eine unglaublich große Vielfalt an Tieren und Pflanzen.

Amazonas © GidsickiWohl über die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten der Erde kommen hier vor. Auf weniger Quadratkilometern gibt es mehr Pflanzenarten als in ganz Europa. Man schätzt, dass es im Amazonasbecken zwischen fünf bis zehn Millionen verschieden Arten gibt, davon an die 750.000 Insekten-, 40.000 Wirbeltier- und 250.000 Pflanzenarten. Und erst ein Bruchteil von ihnen ist erforscht oder gar entdeckt worden.

Das Gebiet des Amazonasbeckens zieht sich übrigens über neun südamerikanischen Staaten: Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Brasilien, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Bolivien und Peru, wobei zwei Drittel der Fläche in Brasilien liegen.

Amazonasbecken © GidsickiUnd dieses faszinierende Ökosystem, das so wichtig für das Weltklima ist, ist vom Aussterben bedroht. Um so mehr muss man sich für den Erhalt des Regenwaldes einsetzen. (dazu mehr in Teil 5…)

Viele Reiseveranstalter bieten unterschiedliche Möglichkeiten an, die einem einen Einblick in diese beeindruckende Welt geben können. Von Survivaltouren über Kreuzfahrten gibt es für jeden Geschmack etwas. Näheres unter zum Beispiel amazonasreisen.de.

Dieses grüne Paradies muss unbedingt erhalten bleiben!

…Fortsetzung folgt: Teil 2 - Bevölkerung… ;-)

mehr auch unter: einfach-sehenswert.de

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Autor: Nina

Obwohl sie Pfeilgiftfrösche heißen werden nur ganz wenige Arten für die Herstellung des Pfeilgiftes Curare verwendet. Trotzdem verdienen sie absolut die Bezeichnung giftig, da manche dieser Tierchen schon durch bloßes Berühren tödlich wirken.

Die bunten Frösche mit ihrem exotischen Aussehen werden auch Baumsteiger- oder Färberfrösche genannt und gehören zur Familie der Froschlurche. Weiterhin existieren von ihnen über zehn Gattungen, die wiederum in rund 160 verschiedene Arten unterteilt werden können.

Sie leben in den tropischen Regionen Süd- und Mittelamerikas. Einige findet man aber auch im Hochland Ecuadors. Einige Arten dieser tagaktiven Frösche stehen unter Artenschutz und der Handel mit ihnen ist stark reglementiert.

“Schrecklicher Pfeilgiftfrosch”Durch ihre Hautdrüsen scheiden sie Gifte aus, die je nach Art tödlich sein können. Das Gift schützt sie vor Fressfeinden und wehrt Mikroorganismen und Pilze auf der Haut ab. Bei manchen reicht das bloße Berühren schon um vergiftet zu werden, bei vielen ist es aber so, dass das Gift erst in die Blutbahn kommen muss und so das Nervensystems des Opfers lahmlegt. Letzteres ist in den meisten Fällen das Gift “Batrachotoxin”, das Muskel- und Atemlähmungen hervorruft. Schlimmstenfalls tritt selbst bei einem Menschen nach 20 Minuten der Tod ein.

Das Gift nehmen die Baumsteigerfrösche durch ihre Nahrung auf, giftige Beutetiere wie zum Beispiel giftige Ameisen, auf, weshalb auch ihre Toxizität in Gefangenschaft abnimmt.

“Blauer Pfeilgiftfrosch”Wie schon erwähnt haben sie ihren Namen Pfeilgiftfrösche erhalten, weil einige Amazonasvölker ihr Gift zur Jagd verwenden. Doch dies ist lediglich mit drei Arten aus der Gattung Blattsteiger möglich.

Ihr knalliges Aussehen soll übrigens ihren Feinden schon von weitem Ungenießbarkeit signalisieren.

Bei diesen faszinierenden Tieren kann man also mit Recht sagen, dass der Schein trügt! :-)

Weitere Infos zu Pfeilgiftfröschen und anderen gibts bei DendroBase.de…    [...mehr]


Autor: Nina

Indio beim Herstellen von CurarepfeilenIn jedem klischeebehafteten Hollywoodfilm sehen wir böse, blutrünstige Eingeborene ihre Opfer mit vergifteten Pfeilen aus Blasrohren abschießen. Auch wenn die Darstellung dieser Kulturen höchst unzutreffend ist, so ist doch eines wahr, die Jagd mit Pfeilgift. Und Curare ist vor allem bei den Amazonasvölkern das Beliebteste.

Curare ist der Oberbegriff für eine bestimmte Art von Gift. Es kann aus den Blättern und Rinden verschiedener südamerikanischer Lianenarten hergestellt werden. Daraus wird dann ein Extrakt gewonnen, das dann über Feuer eingedickt wird. Curare kann man aber auch aus bestimmten Fröschen (hierzu später mehr ;-) ) gewinnen.

Egal wie, es ist ein hochwirksames Nervengift, das die Reizübertragung von den Nerven auf die Muskeln unterbricht. Das so getroffene Tier stirbt innerhalb kürzester Zeit an Atemlähmung.

Lianenpflanze, aus der Curare gewonnen werden kannBei vielen Völkern darf Curare nur von einem bestimmten Heiler hergestellt werden, wobei das Rezept von Stamm zu Stamm unterschiedlich ist. Das fertige Gift wird dann auf kleine Pfeile gestrichen, die meist mit einem Blasrohr auf die Beute geschossen werden. Nach dem Antrocknen ritzen viele Völker noch eine Kerbe hinter die so präparierte Pfeilspitze, damit der Pfeil nach dem Treffer abbricht und nur die vergiftete Spitze stecken bleibt.
Da Curare nur wirkt, wenn es in die Blutbahn gelangt, ist der Verzehr der so getöteten Tiere absolut unbedenklich.

Auch die Europäer machten Experimente mit dem im 18. Jahrhundert mitgebrachten Pfeilgift und verwendeten es sogar eine Zeitlang erfolgreich als Muskelrelaxanz in der Medizin.

Es ist eine sehr typische und faszinierende Art zu Jagen, die dicht am Kreislauf der Natur bleibt.

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Autor: Nina

Regenwald am Amazonas

Das südamerikanische Amazonastiefland ist ungefähr so groß wie ganz Europa. Etwa 1,5 Millionen Menschen, die zu über vierhundert verschiedenen Naturvölkern mit unterschiedlichen Sprachen, Sitten und Gebräuche gehören, haben hier ihre Heimat. Ihre der Natur angepasste Lebensweise ermöglichte bis heute den Erhalt der riesigen Vielfalt an Pflanzen und Tieren des Amazonasgebietes.

Alter MannAmazonien ist das größte noch zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde und berührt zahlreiche Staaten Südamerikas. Die meisten Naturvölker des Amazonasgebietes leben von der Jagd, vom Fischfang und vom Sammeln von Waldfrüchten. Brandrodungsfeldbau und Gemüsegärten vervollständigen die Ernährung. Die begrenzten Ressourcen, die der Regenwald bietet, lassen nur kleine Ansiedlungen zu, da große Gebiete zur Ernährung weniger benötigt werden. Die Bewohner des Regenwaldes verfügen über ein immenses Wissen über Bodenbeschaffenheiten, Pflanzen und Tiere und deren Zusammenhänge und auf der Basis dieses Wissens funktioniert ihre Land- und Waldwirtschaft, ohne Schäden zu verursachen.

Naturvolk am AmazonasFast überall ist das ursprüngliche Leben der Naturvölker Amazoniens heute jedoch bedroht durch das Vordringen der sogenannten Zivilisation. Durch das Gebiet der Yanomani im Regenwald Venezuelas wurde eine Autobahn gebaut, Erdölunternehmen auf der Suche nach neuen Ölquellen dringen in die Wälder ein, Goldsucher, Siedler, Viehzucht, Sojaanbau und Holzfäller sind eine allgegenwärtige Bedrohung für das Leben und die uralte Kultur der Naturvölker. Die Deni-Indianer kämpften 18 Jahre für eine Markierung ihres angestammten Territoriums. Nur eine staatliche Anerkennung der Grenzen bietet etwas Schutz vor der Rodung des Regenwaldes.

Nur wenige Naturvölker im Amazonasgebiet leben heute noch in einem geschlossenen System in der Abgeschiedenheit des Regenwaldes. Und auch ihnen droht durch die Berührung mit der fortschreitenden „Zivilisation“ der Verlust ihres Lebensraumes und ihrer Kultur. Nicht nur die Zerstörung des Regenwaldes muss, von den klimatischen Gründen einmal abgesehen, deshalb dringend gestoppt werden. Auch Expeditionen zu den wenigen noch von der Zivilisation unberührten indigenen Völkern sollten unbedingt eingestellt werden, auch wenn die Berichterstattung über ihre Lebensweise noch so interessant und populär ist.    [...mehr]


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