» Amazonas

Autor: Nina

Brasilien ist ein vielfältiges und aufregendes Land. Während die meisten Touristen mit dem südamerikanischen Staat hauptsächlich Karneval, Zuckerhut und Copacabana verbinden, machen sich immer mehr Rücksack- und Abenteuerreisende auf den Weg, um weiter in das Landesinnere vorzudringen. Das will jedoch gut geplant sein, immerhin ist Brasilien das 5t größte Land der Welt.

Amazonas      ©Flickr.com/L.Marcio_Ramalho

Brasilien Rundreise: Gruppen- und Individualreisen

Vor der Brasilien Rundreise sollte man sich entscheiden: Bucht man eine Pauschalreise oder macht man sich ganz individuell auf den Weg das Land zu erkunden.
Man sollte auf jeden Fall einen erfahrenen Reiseveranstalter wählen, damit die Rundreise kein Fiasko wird, gerade wenn man auch den Regenwald bereisen möchte. Hier kann man dann wählen, ob man eine Familien-Rundreise, Sprach- oder Abenteuer-Rundreise machen will.

Sollte man die Rundreise doch selbst organisieren, kommt man wahrscheinlich günstiger weg, muss aber auch mehr Zeit einplanen, da man die Fahrt und die Hotels nun mal selber buchen muss. 4 - 6 Wochen sind ein realistischer Zeitraum, wenn man ganz Brasilien bereisen möchte.    [...mehr]


Autor: Nina

Die Mangroven sind ein äußerst sensibles Ökosystem. Die tropischen Wälder, bestehend aus Mangrovenbäumen mit Luftwurzeln, wachsen im Gezeitenbereich tropischer Küsten. Weltweit gibt es derzeit ungefähr 15 Millionen Hektar Mangrovenwälder.

Mangrovenbäume haben sich mit dem Laufe der Zeit an die Gezeiten tropischer Küstenregionen angepasst und sind heute bestandsbildendes Merkmal. Mangroven, egal ob in Südamarika oder an anderen tropischen Orten, bilden Atemwurzeln, welche entweder als Stelzwurzeln, oder aber auch als spargelförmig herausstehende Luftwurzeln ausgebildet sind. Ebenso wie ein Regenwald üben auch die Mangroven eine besondere Faszination auf die Menschen aus.

Mangroven©flcikr/Ahd Jal

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Autor: Nina

Eine Pororoca ist eine Art Monsterwelle, auch Amazonaswelle genannt, die ohrenbetäubenden Lärm macht. Dieses Naturschauspiel kann man auf dem Amazonas beobachten, da es sich um  Tidenwelle handelt, die den Fluss hinauf laufen. Pororocas entstehen oft in den Monaten Februar und März. Für Surfer ist sie die Welle, für normale Urlauber einer der Urlaubserlebnisse, die man nie wieder vergisst und in denen einem bewusst wird, welche Macht das Wasser hat.

Eine Pororoca entsteht bei Voll- und Neumond. Zu dieser Zeit wird einen gigantische Menge an Wasser direkt vom Atlantischen Ozean in die Flussmündung getrieben. Wer diese Tidewellen einmal gesehen hat, aus sicherer Entfernung versteht sich, der weiß warum die Welle übersetzt „großer Lärm“ heißt. Denn wenn eine Pororoca sich anbahnt wird das Rausches des Wassers extrem laut. Aber auch schon lange vorher ist die Riesenwelle hörbar.

Pororoca - Amazonaswelle©flickr/jaybergesen

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Autor: Nina

Der Ozelot gehört zu den bedrohten Wildkatzenarten, die hauptsächlich in Süd- und Mittelamerika leben. Die kleinen, gefleckten Raubtiere sind vor allem wegen ihres besonders weichen Fells vom Aussterben bedroht.

Ozelot – vom Aussterben bedrohte Wildkatze  ©Flickr.com/Ana_Cotta

Der Ozelot, Verbreitung und Lebensraum

Zu den besonders seltenen Raubtieren im Amazonasbecken zählt der Ozelot. Die feingliedrige, kleine Katze, die eine Länge von 55 bis 100 cm erreichen kann, ist vor allem wegen ihres weichen und besonders hübsch gemusterten Fells durch die Menschen bedroht, das zu teuren Pelzmänteln verarbeitet wird. Aber auch die Rodung des Regenwaldes, in dem der Ozelot in Mittel- und Südamerika bis in den Norden Argentiniens hinein bevorzugt lebt, sowie Autounfälle sorgen dafür, dass der Artenbestand immer weiter abnimmt.
Das Fell des Ozelots ist weich und je nachdem, ob er im Regenwald des Amazonas lebt, eher gelblich und ockerfarben, in Steppengebieten variieren graue Musterungen. Der Bauch ist meist weiß, über den ganzen Körper zieht sich das charakteristische Fleckenmuster, das an das Fell der Leoparden erinnert.    [...mehr]


Autor: Nina

Es wurde langsam aber auch Zeit! Endlich fangen die indigenen Völker in Peru an sich zu neuen Widerständen gegen die Regierung und vor allem gegen multinationale Konzerne zu organisieren. Denn mit den neuesten Aktionen der peruanischen Regierung ist das Maß wirklich voll!

Die Regierung um Präsident Alan García hat nun offiziell große Konzerne dazu eingeladen die Waldstücke im Amazonas für ihre wirtschaftlichen Interessen zu nutzen (inzwischen fast 75% der Fläche!!!). Das heißt im Klartext, den Wald abzuholzen um nach Ölvorkommen zu suchen und in die Holzwirtschaft und den Bergbau zu investieren.

Bei den riesigen Gebieten am Oberlauf des Amazonas handelt es sich nicht nur um die Heimat von etlichen seltenen Tier- und Pflanzenarten, sondern auch um die vieler indigener Völker. Diese weigern sich logischerweise ihr Land für Raubbau zu verlassen und haben sich daher zu diversen Aufständen zusammengetan. In vier Provinzen wurde von der Regierung der Notstand ausgerufen, denn die Indigenas weigern sich auch nur irgendwelche Vertreter aller möglichen Konzerne auf ihr Land zu lassen.

Abholzung des Amazonasbeckens © Flickr/ World Resources Institute Staff

Klar, dass da gleich der Notstand verhängt wird, denn dann hat die Regierung das Recht härter gegen die Indigenas vorzugehen, zur Not auch mit dem Militär… Doch noch bleiben die Indigenas stark, was immer schwieriger wird, denn noch heute spricht die peruanische Verfassung indigenen Völkern kaum Rechte zu. Peru hätte dringend eine Verfassungsreform wie in Bolivien nötig!

Doch solange diese nicht existiert, hat die Regierung freie Hand in Sachen Landverteilung. Ach ja, hab ich schon erwähnt, dass das Angebot sich in erster Linie an US-Firmen richtet? Sie beziehen sich hier auf das Freihandelsabkommen, das Peru und die USA im Februar geschlossen haben.

Man muss den Indigenas so gut es geht, die Daumen drücken. Und nicht nur ihnen, sondern auch dem ganzen Ökosystem und damit dann im Endeffekt auch uns…

Hier kann man sich u.a. für die Indigenas einsetzen…

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Autor: Nina

Es ist die weltweit größte Anklage einer Bevölkerungsgruppe gegen einen multinationalen Konzern: Über 30.000 Menschen der indigenen Stämme der Cofanes, Secoyas und Sionas, die im Amazonasbecken leben, haben Chevron, ehemals Texaco, vor Gericht gebracht.

Hat David gegen Goliath eine Chance? Das fragt sich auch der US-amerikanische Regisseur Joe Berlinger und hat die engagierten Leute von “Chevron Toxico” ein Jahr lang begleitet. Heraus kam der Film “Crude”, der nun nach und nach auf einigen Festivals anläuft.

Chevron Fabrik © Flickr/ 3vil.3lvis

Chevron Toxico” wurde gegründet um dem US-Multi-Chevron entgegentreten zu können, denn anders haben die über 30.000 Bewohner des Amazonasgebiets in Ecuador keine Überlebenschance. Nicht nur, dass Chevron die Menschen dort ausbeutet, sie zu Hungerlöhnen die gefährlichste Arbeit verrichten lässt. Nein, der Öl-Konzern leitet auch die Abwässer seiner Fabriken direkt in die Ströme des Amazonas. Sie verseuchen damit das Trinkwasser der Menschen. Kinder baden in den verseuchten Flüssen und Frauen waschen die Wäsche darin.

Doch Chevron weigert sich die Bedingungen zu verbessern. Menschen und die gesamte Umwelt vegetieren in den von Chevron verseuchten Gebieten vor sich hin… Schon heute wird die Gegend als “Amazonas Tschernobyl” bezeichnet.    [...mehr]


Autor: Nina

Harpyien waren in der Mythologie der alten Griechen schreckliche Monster mit dem Körper eines Greifvogel und dem Kopf und den Armen einer Frau. In den Sagen stahlen sie Kinder und dringend benötigte Lebensmittel. Ein Stückchen dieses Mythos hat überlebt und so ist es nicht verwunderlich, dass einer der größten und stärksten Greifvögel des Regenwalds nach diesen Dämonen benannt ist: die Harpyie.

Ja, diese Vögel können schon etwas furchterregendes haben, denn sie gehören zu den größten Greifvögeln der Welt und sind von der Physis her wohl die Stärksten überhaupt. Die Flügelspannweite dieser faszinierenden Tiere kann bis zu 2,50 m erreichen, bei einer Körperlänge von 80 bis 100 cm. Sie wiegen zwischen vier und neun Kilo, wobei die Männchen deutlich kleiner sind als die Weibchen. Ihre Klauen sind sehr lang (rund 7 cm) und extrem kräftig.

Das auffälligste Merkmal der Harpyien ist aber ihr breiter Federschopf am Hinterkopf. Im normalen Zustand liegt dieser am Kopf an, doch ist der Vogel erregt, ist zum Beispiel ein Opfer in Sicht oder wittert er eine Bedrohung, so richten sich diese Federn auf und verleihen ihm ein grimmiges Aussehen.    [...mehr]


Autor: Nina

Besonders in den letzten Jahren hat auch hierzulande die Beliebtheit von Reptilien als Haustiere zugenommen. Eines der beliebtesten unter ihnen ist der Grüne Leguan, der vor allem in Mittel- und Südamerika zuhause ist.

Der Grüne Leguan, Fachbezeichnung Iguana iguana, erreicht gewöhnlich eine Kopf- Rumpflänge von ca. 45 cm, doch mit seinem sehr langen Schwanz, der vor allem zur Verteidigung dient, kann er dann schonmal eine Länge von 2 m erreichen. Besonders bei den Männchen macht der Schwanz zwei Drittel der gesamten Körperlänge aus.



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Autor: Nina

Der Amazonas bricht immer wieder alle Rekorde. In seinen gewaltigen Wassermassen findet man eine immense Artenvielfalt an Fischen, die selbst die gesamte Anzahl an Fischarten im Atlantik übersteigt. Einer der berühmtesten und wohl auch berüchtigsten Bewohner ist der Piranha.

Man nimmt an, dass im Amazonas über 5.000 verschiedene Arten von Fischen leben, von denen man mit viel Glück gerade mal 2.000 bis 3.000 kennt. Nicht einmal die Ureinwohner wissen über das volle Leben in den Gewässern bescheid. Und so ist es auch kein Wunder, dass es über etliche Lebewesen viele Legenden gibt. So auch zum Piranha.    [...mehr]


Autor: Nina

Wenn man an die Tiere des tropischen Dschungels am Amazonas denkt, wird wohl jedem ziemlich schnell der Tukan einfallen. Dieser prächtige, bunte Vogel verkörpert wohl wie kein anderes Tier die Exotik des Regenwaldes.

Da sie in allen möglichen Formen und Höhen des Waldes, von tropischen Regenwäldern des Tieflandes bis hin zu Bergregenwäldern, vorkommen, gibt es rund 41 verschiedene Arten. Meist findet man sie nur schwer, da sie sich am liebsten in den hohen Baumkronen aufhalten. Wohl das markanteste Merkmal eines jeden Tukans ist sein im Verhältnis zum Körper ziemlich großer Schnabel. Meist ist er auch noch eine bunte Ergänzung zum teils ohnehin schon farbenprächtigen Federkleid der Vögel.    [...mehr]


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