Südamerika scheint Finanzkrise besser zu überstehen als manch andere Länder

Autor: Nina

Auch wenn wir es jetzt in all den Weihnachtseinkäufen noch nicht glauben wollen, werden wir in den nächsten Jahren doch mehr unter der Finanzkrise zu leiden haben als es uns lieb ist. Besonders Asien, die USA und Europa werden tief erschüttert werden.

Was des einen Leid, ist aber bekanntermaßen des anderen Freud. Und so scheint Südamerika zwar auch Einbußen bei der weltweiten Finanzkrise hinnehmen zu müssen, doch alles in allem wird der Kontinent sie besser überstehen, wenn nicht sogar ein wenig davon profitieren können.

War Südamerika lange Jahre der Spielball der USA, so tun die Regierungen immer mehr dafür um dies nun zu ändern. Die linken und liberalen Staatschefs konnten sich durch ihre Politik immer mehr gegen dubiose Währungsspekulationen absichern und so u.a. den Einfluss der USA verringern.

Zudem haben sich viele südamerikanische Staaten aus etlichen Spekulationen herausgehalten und nun an den Aktienmärkten kaum Verluste. Besonders Brasilien und Chile stehen gut dar. Brasilien konnte sich nun sogar eine Art “Notgroschen” für schlechte Zeiten in Höhe von 4,3 Milliarden Euro aus überschüssigen Steuereinnahmen und Ersparnissen beiseitelegen.

Nur bei Argentinien sind sich die Experten nicht so sicher, da Spekulationen und Geschäfte dort ziemlich undurchsichtig sind.

Das einzige Manko sind die Rohstoff- und Technikexporte, da diese global gesunken sind.

Südamerika kann also in einigen Punkten im Gegensatz zum Rest der Welt aufatmen, doch auch hier wird man die Krise nicht unbeschadet überstehen. Die Zukunft bleibt spannend…




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