Hier klicken!

Stirnlappenbasilisk: Der Jesus unter den Leguanen

Autor: Nina

Quietsch grün hangelt sich der Basilisk, der zu den leguanartigen Reptilien gehört, durch die Bäume. Besonders häufig trifft man diese Art in Honduras, Costa Rica und Panama an. Die Stirnlappenbasilisken leben gerne in Wassernähe, denn ihre Anatomie sorgt dafür, dass sie kurze Zeit über Wasser laufen können. Das brachte ihnen den Beinamen „Jesus-Echse”.

Mit einem Affentempo flitzen die grünen Echsen über das Wasser. Ehe Insekten und andere Beutetiere überhaupt gemerkt haben, dass Gefahr droht, schnappt der Stirnlappenbasilisk schon zu.

Stirnlappenbasilisken: Faszinierende Echse Mittelamerikas

Seinen Namen hat der Basilisk von seinem Stirnlappen, der wie ein Segel auf seinem Kopf sitzt. Damit erinnert er entfernt an einen Miniaturdinosaurier. Die Jesus-Echse erreicht eine Länge von bis zu 80 cm, wobei der Schwanz fast zweidrittel der Gesamtlänge ausmacht. Wie bei Reptilien üblich, ist der schmale Körper von Schuppen bedeckt. Ein Kamm auf dem Rücken dient dazu, die Feinde abzuschrecken und die Weibchen zu beeindrucken. Der Rücken ist zudem meiste blau und gelb gesprenkelt.

Die Jesus-Echse kann übers Wasser laufen

Der Stirnlappenbasilisk fühlt sich nicht nur auf den südamerikanischen Bäumen wohl. Er ist auch ein guter Schwimmer und Taucher. Besonders schnell bewegt sich die Echse aber nicht im sondern auf dem Wasser. Durch die breiten Zehen und einer Art Schwimmhaut bekommt die Echse beim Laufen so viel Auftrieb, dass sie kurze Zeit über das Wasser gehen kann. Gerade in Zeitlupe betrachtet ein spektakulärer Anblick. Er gehört damit wie das Axolotl zu den Exoten Südamerikas.

Zur bevorzugten Beute der Echsen gehören Insekten, Schnecken und kleine Fische, da ist es ideal wenn man über das Wasser laufen kann.



verwandte Beiträge

Deine Meinung:

  Name [*]

  Email [*]

  Website

Kommentar schreiben: