Santa Catarina: So schön ist Brasiliens Süden
Im Bundesstaat Santa Catarina findet der Urlauber alles, was das Herz begehrt: Kilometerweite Traumstrände, schneebedeckte Berge, gesunde Thermen, buntes Taucherparadies und beeindruckende Walbeobachtung. Im Norden von Deutschen und Süden von Italien beeinflusst, bietet das Gebiet eine riesige Vielfalt ganz nah.
Santa Catarina im Süden Brasiliens scheint alles Gute und Schöne der Welt zu vereinen. Vielleicht ist der Bundesstaat deshalb nach der ersten Heiligen Brasiliens benannt, die für genau das steht. Santa Catarina ist durch verschiedene Kulturen beeinflusst, was man an der Architektur, der Küche und vielen traditionellen Festen erkennen kann. In der brasilianischen Stadt Blumenau feiert man beispielsweise jährlich ein Oktoberfest nach Münchner Vorbild. Die Hauptstadt Santa Catarinas heißt Florianópolis und liegt zum größten Teil auf der Insel Santa Catarina.
Santa Catarina: Taucherparadies und Traumstrände
Der brasilianische Bundesstaat Santa Catarina versteckt sowohl unter als auch auf und am Wasser ganz besondere Schätze. Die Unterwasserwelt an den Riffs vor der Küste bietet eine der größten meeresbiologischen Vielfalt der Welt und lädt Taucher dazu ein, die Geheimnisse des Atlantiks zu entdecken.
Außerdem finden oft Wale und Delphine in die Nähe der Küste, die von Booten beobachtet werden können. Die 500 Traumstrände des Bundesstaates sehen allesamt aus wie auf Postkarten und werden gerne von Sonnenanbetern oder Wassersportlern genutzt.
Santa Catarina: Schnee im Süden Brasiliens
Im südwestlichen Teil von Santa Catarina befindet sich ein Hochgebirge mit Bergen bis zu 1800 Metern über dem Meeresspiegel. Eine Straße schlängelt sich von der Küste durch das Hochgebirge. Diese kurvenreiche Route zu fahren, ist ein besonderes Erlebnis.
Über die nördliche Hochebene erstreckt sich eines der eindrucksvollsten Waldgebiete Lateinamerikas. Hier kann man wandern oder klettern gehen. Im brasilianischen Winter fällt in vielen Orten im Hochgebirge Schnee, was eine weitere Attraktion für Einheimische und Touristen darstellt.
Santa Catarina: Multikulti in Brasilien
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde Santa Catarina von Spaniern entdeckt. Seither wurde die Region von verschiedenen Kulturen kolonialisiert. Neben Portugiesen wanderten besonders Deutsche, Italiener, Polen und Russen in Santa Catarina ein.
Die Auswanderer gründeten Städte, die bis heute stark von ihrer ursprünglichen Kultur und Sprache geprägt sind. Das macht die Bevölkerung von Santa Catarina zu einer außergewöhnlichen Mischung mit verschiedenen Zentren. Man kann in Santa Catarina fast eine kleine Reise durch halb Europa machen.





