Regenwald – Unaufhaltsame Abholzung
Auch heute soll wieder der einzigartige Regenwald Thema sein. Dieser hat leider mit einem großen Problem zu kämpfen. Die Abholzung des Waldes schreitet unaufhaltsam voran. Die Folgen sind für alle Erdbewohner früher oder später deutlich merkbar.
Der Amazonas-Regenwald spielt für das Weltklima eine sehr bedeutende Rolle. Allerdings schreitet seine Zerstörung unaufhaltsam voran. Eine der Folgen könnte sein, das sich auf dem heutigen Gebiet des Dschungels eine Savanne bildet. Wissenschaftler rechnen damit, dass bis zum Jahr 2030 mindestens 20 Prozent seiner Fläche vernichtet worden sind.
Regenwald - Einzigartiges Ökosystem
Der Urwald beherbergt nicht nur unzählige tropische Pflanzen, sondern auch viele Tiere und ist somit ein ganz spezieller Lebensraum außergewöhnlichen Umfangs. Es wird davon ausgegangen, dass bis zum heutigen Zeitpunkt bereits ein Fünftel der ursprünglichen Fläche zerstört worden sind.
Illegale Bebauungen und Rodungen könnten dafür sorgen, dass der Urwald am Amazonas bis zum Jahr 2030 weitere 20 Prozent seiner Größe einbüßen wird. Der WWF (World Wide Fund for Nature) befürchtet hingegen, dass in den nächsten 20 Jahren sogar bis zu 55 Prozent des Urwaldes beschädigt bzw. zerstört werden könnten.
Der Grund dafür liegt nach Ansicht von Umweltschützern vor allem in der gestiegenen Nachfrage nach Rindfleisch und Soja. Die Soja-Bauern und Rinderzüchter sind die Hauptverantwortlichen für die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes. Die Viehhaltung ist für etwa vier Fünftel der zerstörten Fläche des Urwaldes verantwortlich.
Rodung hat Einfluss auf das Klima
Bäume haben die Eigenschaft, Wasser aus dem Boden aufzunehmen und dieses verdunsten zu lassen. Der so entstandene Wasserdampf ist mitunter für die Bildung von Kumuluswolken verantwortlich, die den Wald wiederum mit Regen versorgen. Ein perfekt inszenierter Kreislauf eben.
Die Rodung des Urwaldes kann zu einem Ausbleiben der Niederschläge führen, falls mehr als 30 Prozent des Waldes abgeholzt werden. Forscher haben am PC eine Simulation nachgestellt, die gezeigt hat, dass durch die Zerstörung eine große Dürre ausgelöst werden kann. Die Folge wären Kettenreaktionen, die zur Verschiebung des Polar-Jets führen und damit auch zur Verschiebung der Niederschläge. Die fehlenden Niederschläge könnten dafür sorgen, dass sich der ursprünglich sehr fruchtbare Wald in eine Savanne verwandelt.
Katastrophale Folgen
Ein Kahlschlag des Regenwaldes hätte definitiv katastrophale Folgen, die sich auch auf die CO2-Billanz auswirken würden. „Wenn man alle tropischen Regenwälder der Erde abholzt, würde sich die Kohlenstoffdioxid-Konzentration in der Atmosphäre vermutlich um 25 Prozent erhöhen.”
Es ist also unbedingt notwendig, dass Brasilien vor der weiteren Zerstörung des Waldes bewahrt wird. Das Land beherbergt letztendlich 70 Prozent des weltweiten Regenwaldes.



