Rafael Correa bleibt Präsident Ecuadors
Man kann es wohl durchaus als eine Art von Erdrutschsieg werten: Nachwahlbefragungen zufolge hat der linksgerichtete Präsident Ecuadors Rafael Correa die Wahl zu seiner zweiten Amtszeit am Sonntag haushoch gewonnen.
Zwei führende und sehr angesehene Meinungsinstitute konnten schon vor der Verkündung des offiziellen Ergebnisses durch ihre Erhebungen den Sieger der Wahl benennen: Rafael Correa. Umfragen zufolge kommt er vorläufig auf 56%, sein Konkurrent, der ehemalige Präsident Lucio Gutiérrez nur auf 29%.
Daher erklärte Correa sich bereits gestern Abend offiziell zum Sieger. Unabhängige europäische und US-amerikanische Wahlbeobachter bestätigen, dass bei der Wahl alles mit rechten Dingen zuging.
Correa verkündete eine Fortführung der Bolivarischen Revolution und den Schutz besonders der Armen vor der Wirtschaftskrise. Und bisher kann man ihm nicht vorwerfen Versprechen nicht eingehalten zu haben. Während seiner Amtszeit hat sich die Lage in Ecuador für viele enorm verbessert: Es gab eine positive Änderung des Rentensystems, kostenlose Schulmahlzeiten und einen höheren Mindestlohn.
Der Sieg Correas stärkt auch weiterhin die anderen linken südamerikanischen Regierungen, was ich persönlich nur begrüßen kann!


