Popstar Shakira baut in Kolumbien eine Schule

Autor: Nina

Shakira ist einer der wenigen internationalen Stars im Bereich Popmusik, die aus Südamerika stammen, genauer gesagt aus Kolumbien. Wohl fast jeder kennt sie und egal, ob man sie mag oder nicht, ihr soziales Engagement ist unbestreitbar.

Die Sängerin wuchs selbst in einem Armenviertel von Barranquilla auf. Nun ist sie zurückgekehrt um im armen Stadtteil La Playa eine Schule zu eröffnen. Es ist bereits die fünfte Schule, die ihre Hilfsorganisation “Pies Descalzos” (dt. “Nackte Füße”), 1997 gegründet, in Kolumbien gebaut hat. Und auch sonst setzt sich die Stiftung für benachteiligte und arme Menschen ein.

Ich bin nicht gerade ein Fan von Shakira, doch dieses Engagement muss man wirklich einmal lobend erwähnen, da sie es meist nicht nur aus Gründen der PR, wie so manch andere Kollegen, tut, sondern ihre Hilfe auch ohne Kameras ankommt.

Die Eröffnung dieser Schule wurde nur aus zwei Gründen von den Medien begleitet: Erstens Präsident Uribe musste sich natürlich mit ins Bild drängen und der Sängerin einen Orden anheften, und zweitens war die RTL-Stiftung mit 800.000 Euro mit von der Partie…

Shakira meinte, dass sie hier selbst als Kind auf dem Boden im Dreck sitzend lernen musste und dann als Teenie versuchte den Kindern weiter Lesen und Schreiben beizubringen. Auch da hatten sich die Verhältnisse nicht verbessert. Also, so Shakira weiter, hätte sie sich geschworen, wenn sie eines Tages reich und berühmt sei, zurückzukehren und diese Umstände zu ändern.

Und in der Tat kann man über die Beschaffenheiten der neuen Schule nicht meckern: ein Fußballplatz mit Kunstrasen, eine Bühne für die Theatergruppe und ein Computerraum. Das gesamte Areal hat eine Größe von 15.000 m² und beherbergt auch noch eine Schule für die Eltern der Kinder um auch ihnen eine Weiter- bzw. Ausbildung zu ermöglichen.

Hoffentlich funktioniert das Projekt und wird v.a. auch noch weiter betreut, denn auch die entsprechenden Lehrer etc. müssen vorhanden sein…




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