Pisco Sour - “Streitthema” zwischen Chile und Peru
Sowohl Chile, als auch Peru beanspruchen den Pisco Sour als ihr Nationalgetränk. Aber egal wo dieser Cocktail zuerst getrunken wurde, er schmeckt einfach köstlich und ist genau das Richtige für laue Sommerabende, an denen einen das Fernweh packt.
“Pisco” bedeutet in der indianischen Sprache Vogel und ist auch die Bezeichnung für das Tongefäß, in denen der Pisco-Schnaps früher transportiert wurde.
Es gibt natürlich, wie bei jedem traditionsreichen Rezept, unterschiedliche Macharten. Hier ist nun eine davon:
Ihr braucht dazu:
- Limettensaft
- Zuckersirup
- Eiweiß
- Eis
- Angostura (ein Bitterlikör) oder eine Prise Zimt
Mischt drei Teile Pisco, mit jeweils einem Teil Limettensaft und Zuckersirup. Gebt das Eiweiß und das Eis hinzu. Wahlweise kann man das ganze jetzt mit einem Spritzer Angostura oder einer Prise Zimt verfeinert werden.
Gebt das Ganze in einen Shaker oder Mixer und mischt es kräftig durch, so dass das Eiweiß alles schön schaumig macht.
Nun kann man den Pisco Sour nach Lust und Laune anrichten.
Wohl bekomms und viel Spaß beim in die Ferne schweifen!
Hallo,
Ich möchte nur ein paar Daten geben:
-Diese “indianische Sprache” heißt Quechua, die Sprache der Inkas. Sie wird noch in großen Teilen der Andes angesprochen.
-Die Rezept, die hier gegeben ist, heißt PISCO SOUR, und ist eine peruanische Rezept.
In Chile mischt man die Pisco einfach mit Cola, und das heißt Piscola.
Hallo Luis,
danke für deinen Kommentar. In manchen Regionen Chiles wird der Pico Sour ganz ähnlich dem peruanischen Rezept gemacht. Natürlich gibt es einige Rezepte. Der “Streit” zwischen Peru und Chile dreht sich auch eher um die Herkunft…
Ach ja, zu Quechua interessiert dich vielleicht auch folgender Artikel:
http://www.maya-culture.de/die-vier-groessten-indigenen-voelker-suedamerikas-teil-2-die-quechua/
LG, Nina

