Pachamanca - Jede Zubereitung ist in Peru ein Fest

Autor: Nina

Es gibt wohl kaum ein Essen, das in Südamerika so zelebriert wird, wie die Pachamanca. Dieses Gericht und vor allem die Zubereitung hat in der Andenregion Perus absoluten Kultstatus und bei jeder Zbereitung wird gefeiert. Man braucht keinen besonderen Grund. Die Pachamanca genügt und alle kommen.

Bereits die Inka haben das Gericht auf diese Weise zubereitet. Eine Pachamanca braucht Zeit. Daher trifft man sich schon früh am Tag. Die Männer graben nun ein großes Loch in den Boden und entzünden dort ein Feuer, in dem sie große flache Steine erhitzen.

Wenn diese so richtig heiß sind, kommt der beste Teil: Man schichtet Kartoffeln, Fleisch (meist Ziege, Schwein oder Hühnchen, manche wickeln es noch usätzlich in Bananenblätter ein), Mais, Lima Bohnen etc. und und und zwischen die heißen Steine in dem Loch. (Dinge mit der längsten Garzeit nach unten) Dann wird es zugeschüttet und ca. 2 Stunden lang in der Erde gekocht. Beliebte Gewürze hierbei sind Kümmel, Chili, Aji, eine landestypische scharfe Pfeffersoße und Chinchu, auch sehr scharf.

Zwischendurch wird noch ein Opfer an Mutter Erde, zum Beispiel in Form von Getränken, erbracht und der christliche Segen für die Pachamanca gesprochen. Übrigens darf sie nur von Männern zubereitet werden, da Mutter Erde eifersüchtig auf andere Frauen werden könnte.

Die Frauen machen aber in der Zeit eine beliebte Soße aus Käse, Mehl und Milch dazu. Bis die Pachamanca fertig ist und aus der Erde geholt werden kann, wird sich zusammengestetzt und gefeiert. Doch das Verspeisen der Pachamanca ist noch immer der unumstrittene Höhepunkt.

Da die peruanische Küche nun nach und nach auch zu uns nach Europa herüberschwappt und viele die Pachamanca für sich entdecken, soll man diese in Zukunft auch übers Internet betsellen können. Der weltweite Siegeszug der Pachamanca beginnt… :D




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