Ozelot – vom Aussterben bedrohte Wildkatze

Autor: Nina

Der Ozelot gehört zu den bedrohten Wildkatzenarten, die hauptsächlich in Süd- und Mittelamerika leben. Die kleinen, gefleckten Raubtiere sind vor allem wegen ihres besonders weichen Fells vom Aussterben bedroht.

Ozelot – vom Aussterben bedrohte Wildkatze  ©Flickr.com/Ana_Cotta

Der Ozelot, Verbreitung und Lebensraum

Zu den besonders seltenen Raubtieren im Amazonasbecken zählt der Ozelot. Die feingliedrige, kleine Katze, die eine Länge von 55 bis 100 cm erreichen kann, ist vor allem wegen ihres weichen und besonders hübsch gemusterten Fells durch die Menschen bedroht, das zu teuren Pelzmänteln verarbeitet wird. Aber auch die Rodung des Regenwaldes, in dem der Ozelot in Mittel- und Südamerika bis in den Norden Argentiniens hinein bevorzugt lebt, sowie Autounfälle sorgen dafür, dass der Artenbestand immer weiter abnimmt.
Das Fell des Ozelots ist weich und je nachdem, ob er im Regenwald des Amazonas lebt, eher gelblich und ockerfarben, in Steppengebieten variieren graue Musterungen. Der Bauch ist meist weiß, über den ganzen Körper zieht sich das charakteristische Fleckenmuster, das an das Fell der Leoparden erinnert.

Vom Aussterben bedrohte Wildkatze

Ozelots leben vornehmlich alleine. Die Vermehrung findet über das ganze Jahr statt, allerdings sind die Würfe mit 1-3 Jungen eher klein. Auf Umgebungsveränderungen reagiert der Ozelot empfindlich. Das alles schlägt sich ebenfalls auf die Population nieder.
Der Ozelot ist in der Nacht aktiv. Den Tag verbringt er meist schlafend. Das possierliche Raubtier ernährt sich hauptsächlich von kleinen Nagetieren, Beutelratten, Nasenbären und Faultiere, aber auch Fische und Vögel zählen zu seiner Beute.

Mit den kräftigen Krallen kann er sehr gut auf Bäume klettern, jedoch auch vorzüglich schwimmen. Dies tut er allerdings vornehmlich, wenn er selbst von größeren Raubtieren gejagt wird, wie Pumas, dem Jaguar und Riesenschlangen.
Das besonders hübsche Fell der Ozelots machte die kleine Wildkatze schon in der Geschichte der Azteken zum Gejagten. So trug die Quetzalcoatl, die aztekische Gottheit von Erde und Himmel, auf Abbildungen bereits ein Gewand aus dem Fell, sowie Schmuck aus den Krallen eines Ozelots.

Heute wird der Ozelot Population durch das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen geschützt. Mehr dazu erfährt man auch hier




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avatar
super schreibt
am 13. Januar 2010 um 19:24 Uhr

suuuuuuper
hat uns voll geholfen
dankeeee!!!!!!!!!!

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Frank schreibt
am 13. Februar 2010 um 13:04 Uhr

Es freut mich, dass hier die Schutzbedürftigkeit dieser schönen Tiere, der Bevölkerung nahe gebracht wird.

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