Oscar Niemeyer – Brasilianischer Stararchitekt
Heute möchte ich euch mal keine Leckereien oder Tiere, sondern Oscar Niemeyer vorstellen. Er gilt als der Wegbereiter der modernen Architektur Brasiliens.
Er entwarf unter anderem die Gebäude der brasilianischen Hauptstadt Brasília, die im Jahre 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden sind.
Oscar Niemeyer - Karriere eines Architekten
Geboren wurde Oscar Ribeiro de Almeida Niemeyer Soares Filho am 15. Dezember 1907 in Rio de Janeiro, Brasilien. Während seiner Laufbahn als erfolgreicher Architekt hat er mehr als 600 mitunter sehr außergewöhnliche Gebäude entworfen. Dazu gehören unter anderem weltberühmte Gebäude wie das UN-Hauptgebäude in New York und das Nationalstadion in Rio de Janeiro.
1928 begann er ein Studium an der Escola Nacional de Belas Artes (Nationale Schule der Schönen Künste) in seiner Geburtsstadt. Sechs Jahre später schloss er das Studium ab. Im Anschluss arbeitete er bei dem brasilianischen Architekten Lúcio Costa, wo er Le Corbusier kennen lernte, der ihn später zu seinem Assistenten machte. Die Zusammenarbeit mit Le Corbusier prägte seine Arbeit nachhaltig.
Unkonventionelle Architektur
Niemeyer hob sich schon früh von den anderen Architekten ab, da er sich früh neue Anwendungsmöglichkeiten aufgrund der Verarbeitung von Stahlbeton erschloss. „In seiner futuristischen und plastischen Formensprache mit kurvenreichen, weichen Konturen hält er stets ein ausgewogenes Verhältnis zwischen freiem Raum und Volumen ein.” Seine unkonventionellen Entwürfe ließen ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter der so genannten architektonischen Moderne werden.
Seine Entwürfe
Unter anderem zeichnet er sich verantwortlich für das Ministerium für Bildung und Gesundheit in Rio de Janeiro, dem Brasilianischen Pavillon auf der Weltausstellung in New York City und dem Interbau-Wohnhochhaus im Berliner Hansaviertel. Die Liste ist noch weiter fortzusetzen.
Im vergangenen Dezember feierte der brasilianische Architekt seinen 103. Geburtstag.


