Neue und seltene Tiere in Kolumbien entdeckt
Kolumbien gehört mit zu den arten- und vor allem amphibienreichsten Gegenden der Welt. So ist es also kein Wunder, wenn man hier immer wieder auf seltene Arten stößt. Doch, was Forschern nun gelungen ist, passiert wirklich selten: gleich zehn neue Amphibienarten wurden auf einmal gefunden.
In Kolumbien, an der Grenze zu Panama, befinden sich die Tacarcuna-Hügel. Diese sind für Menschen nur schwer erreichbar, was wohl einer der Hauptgründe dafür sein wird, dass es hier noch so viele Tiere gibt. Mitten in diesem nahezu undurchdringlichen Regenwald haben Wissenschaftler der Umweltschutzorganisation Conservation International und der Ecotropico-Stiftung nun zehn neue Amphibienarten und mit diesen auch gleich dutzende weitere seltene Tiere entdeckt.
Unter den Amphibien auch drei neue Glasfroscharten, bei denen die Haut durchsichtig ist, so dass man die inneren Organe sehen kann. Auch drei giftige Froscharten waren dabei, ein Harlekin-Frosch und ein sogenannter Regenfrosch mit orangen Beinen.
Im selben Gebiet fanden die Forscher zudem rund 20 seltene Reptilien- und 120 seltene Vogelarten. Viele davon kommen offenbar nur in dieser Region vor. Es ist schön zu sehen, dass gefährdete Tiere, wie eine bestimmte Tapirart oder einige weitere Affenarten, noch woanders einen Unterschlupf haben.
Hoffen wir nur, dass es bei diesem Unterschlupf auch bleibt. Die Gegend muss unbedingt geschützt werden! Denn es gibt noch so viele unentdeckte Tier- und Pflanzenarten, allein in den Wäldern des Amazonas. Man nimmt an, dass wir erst einen kleinen Teil davon kennen…
Hier findet ihr noch mehr gute Bilder von den Tieren…

