Natal in Brasilien – die Stadt, in der immer Weihnachten ist
Weihnachten – so lautet der portugiesische Name der Stadt Natal. Der Grund: Genau am 25. Dezember 1599 wurde eine Stadt an Stelle des ehemaligen Piratennestes im Nordosten Brasiliens gegründet. Heute ist die Stadt mit den wunderschönen Sandstränden und meterhohen Dünen ein beliebtes Reiseziel, um der Kälte zu entfliehen – nicht nur an Weihnachten.
Natal: Sonne, Dünen und Delphine
Natal im Nordosten Brasiliens ist eine der schönsten Städte, um dem kalten Alltag zu entfliehen und bei viel Sonne und tropischen Flair die Kultur der über 400 Jahre alten Hauptstadt des Bundesstaats Rio Grande do Norte zu genießen.
Bis 1589 galt das Gebiet an der Atlantikküste als Umschlagort für französische Piraten, die dort regen Handel mit den indigenen Völkern unterhielten und die Küste in Angst und Schrecken versetzten. Um die Seeräuber fern zu halten, baute man ein Fort, das noch heute das Wahrzeichen von Natal ist und als Grundstein der Stadt gilt.
Mit Jahrestemperaturen um die 26° Grad und den frischen Brisen von der Küste, ist das Klima in und um Natal trotz tropischer Hitze angenehm erträglich. Genießen kann man die wohligen Temperaturen am besten an den wunderschönen, kilometerlangen Stränden, die die Region zu bieten hat. Direkt am Fort beginnt der Praia do Forte, in der Stadt gelegen sind besonders der Do meio und Dos aritstas für Taucher interessant, da sie an Korallenriffen liegen.
Der wohl beliebteste und schönste Strand ist jedoch der wunderschöne Ponta Negra. Hier kann man im warmen, flachen Wasser Meeresschildkröten beobachten, unter den Palmen relaxen oder den Delphinen zusehen. Ein wahres Naturschauspiel ist die 120 Meter hohe Düne Morro do Careca, die steilbis ins Wasser abfällt.
Sehenswürdigkeiten in Natal
Kulturell hat die Stadt mit ihrer geschichtsreichen Altstadt, die zur Zeit komplett saniert wird, ebenfalls einige besondere Leckerbissen zu bieten: Neben dem schon genannten Forte dos Reis Magos gibt es die ebenfalls noch aus dem Gründungsjahr der Stadt stammenden Kathedrale zu sehen. Im Museum für Meereskunde lernt man nicht nur viel über die Flora und Fauna von Natal, sondern kann auch etwas über die Geschichte der Seefahrt erfahren.
Toll sind auch Ausflüge in die Regionen in der Nähe, z.B. zu den gigantischen Dünen von Genipabu an der Nordküste. Auch eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit ist der größte Cashew-Baum der Welt, genannt Cajueiro de Pirangi. Allein seine Krone ist über 8.000m³ groß und hält so einige Leckerbissen bereit, die man in der Küche des Umlandes probieren kann.


