Mario Vargas Llosa - Der peruanische Nobelpreisträger und sein Land

Autor: Nina

Mario Vargas Llosa ist ein spanisch-peruanischer Schriftsteller und Politiker. Er zählt zu den bekanntesten lateinamerikanischen Essayisten und Romanciers und wird im Dezember 2010 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Mario Vadadevotirgas Llosa ©Flickr/dadevoti

Neben dem baldigen Nobelpreis erhielt der am 28. März 1936 geborene Schriftsteller eine Vielzahl weiterer Auszeichnungen wie zum Beispiel den Jerusalempreis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft (1995), den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1996) und den Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung (2008).

Mario Vargas Llosa - Seine Heimat Peru

Der im westlichen Südamerika gelegene Staat grenzt im Süden an Chile und den Pazifik, im Südosten an Bolivien, im Norden an Ecuador und Kolumbien, und im Osten grenzt Brasilien an des Land.

Der Name des Landes geht auf die spanischen Eroberer zurück, wobei die Herkunft nicht gänzlich geklärt ist. Eine Theorie besagt, dass der Name auf einen Indianerhäuptling mit gleichem Namen zurückgeht, der den Spaniern von einem sagenhaften Land mit Goldvorräten berichtete.
Eine andere Theorie hingegen besagt, dass die Bezeichnung Peru eine Umformung von pelu sei, was bei den in Kolumbien lebenden Chibcha soviel wie Wasser bedeutet.

Zum Leben von Mario Vargas Llosa

Als Kind lebte der preisgekrönte Autor in Bolivien, Nordperu und Lima. Als er 18 Jahre alt war, heiratete er Julia Urquidi mit der er neun Jahre zusammenlebte. In seinem Roman Tante Julia und der Kunstschreiber widmet sich Mario Vargas Llosa der Beziehung zu seiner Frau.
Während seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und brachte erste Erzählungen heraus. Im Jahr 1963 erschien sein erster Roman Die Stadt und die Hunde, der mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurde und in mehr als 20 Sprachen übersetzt wurde.

Unter anderem war Vargas Llosa als Gastprofessor in London, New York und Washington tätig, zudem ist er Ehrendoktor an einigen amerikanischen und europäischen Universitäten.
Sein Lebenslauf beinhaltet darüber hinaus Gastprofessuren in Harvard, Oxford und Princeton. Ab kommenden Dezember darf sich Vargas Llosa zu den Nobelpreisträgern zählen, da ihm „für seine Kartografie von Machtstrukturen und seine energischen Bilder des individuellen Widerstands, der Rebellion und Niederlage” die Auszeichnung zukommt.

Peru - Die Heimat des Nobelpreisträgers ©Flickr/markg6




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