Isabel Allende – Peruanische Bestseller-Autorin
Die peruanische Schriftstellerin Isabel Allende gehört zu den bekanntesten Autorinnen auf der Welt. Bisher wurden mehr als 51 Millionen ihrer Werke verkauft, die wiederum in 27 Sprachen übersetzt worden sind.
Besondere Bekanntheit erlangte sie mit ihrem 1982 erschienenen Roman Das Geisterhaus, der 1993 von dem dänischen Regisseur Bille August verfilmt worden ist. Unter anderem arbeitete sie als TV-Moderatorin und Herausgeberin verschiedener Magazine.
Isabel Allende - Kampf dem Hunger in der Dritten Welt
Die erfolgreiche Schriftstellerin wurde am 2. August 1942 in Peru geboren. Im Alter von 17 Jahren begann sie als Journalistin zu arbeiten und sammelte beim Moderieren einer chilenischen TV-Sendung erste Fernseherfahrungen. 1962 heiratete sie den Bauingenieur Michael Frías, mit dem sie zwei Kinder bekam. 1963 erblickte ihre Tochter Paula das Licht der Welt, die infolge einer Porphyrie-Erkrankung 1992 frühzeitig verstarb. Ihr Sohn Nicolás kam 1966 zur Welt.
Während ihrer Schaffenszeit als Journalistin engagierte sich Isabel Allende in der Dritten Welt und setzte sich für die Bekämpfung von Hunger und der Durchsetzung von Frauenrechten ein. Im chilenischen Fernsehen moderierte sie unterschiedliche Sendungen wie zum Beispiel „Conversando con Isabel Allende”.
Herausgeberin von „Paula”
Allende gründete gemeinsam mit anderen Frauen die Zeitschrift „Paula“, die bis dahin die einzig feministische Zeitschrift Chiles war. Für die Zeitschrift verfasste sie unter anderem auch Artikel für ihren Großcousin Salvador Allende, der Präsident der linken Volksfront-Regierung war.
Zudem veröffentlichte sie das Kinder-Magazin „Mampato” und arbeitete an dem Filmmagazin „Maga-Cine-Ellas” mit.
Nachdem General Augusto Pinochet einen blutigen Militärputsch gegen die Regierung von Salvador Allende angezettelt hatte, verließ Isabel das Land und ging ins Exil.
Nachdem sie sich von ihrem Ehemann scheiden ließ, lernte sie den amerikanischen Anwalt William Gordon kennen. Kurze Zeit später zog sie zu ihm nach Kalifornien und wiederum kurze Zeit später läuteten abermals die Hochzeitsglocken. Im Jahr 2003 erhielt Isabel Allende die amerikanische Staatsbürgerschaft.
Preisgekrönte Werke
Ihre weltweit bekannten Romane wurden vielfach mit Auszeichnungen bedacht. Zudem schrieb sie Theaterstücke und unterrichtete an verschiedenen Universitäten. In den 1980er Jahren erlangte sie als Autorin internationale Bekanntheit, was nicht zuletzt ihrem sehr erfolgreichen Roman Das Geisterhaus zuzuschreiben ist.
Weltweit avancierte sie zur „literarischen Vermittlerin der lateinamerikanischen Geschichte, Kultur und Politik” und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.


