Impfungen Südamerika: Die wichtigsten Reiseimpfungen im Überblick
Fernreisen nach Südamerika werden immer beliebter, doch unterschätzen viele Europäer die medizinische Versorgung und hygienischen Bedingungen im Reiseland. Impfungen sind deshalb unabdingbar. Hier eine Übersicht, welchen Risiken man vor einer Reise nach Südamerika durch eine Impfung entgehen kann.
Impfempfehlungen für Südamerika: Tetanus, Dyphterie und Hepatitis
In vielen südamerikanischen Ländern gibt es keine Impfbestimmung, doch sollte man die Gefahren, die von lebenslanger Krankheit bis hin zum Tod reichen können, nicht unterschätzen. Schließlich kann man sich durch eine Impfung zuverlässig davor schützen.
Ein absolutes Muss sind die Impfungen, die auch in Deutschland zum Standard gehören.
Der Diphtherie- und Tetanus Schutz sollte bei Erwachsenen alle 10 Jahre bei einem Arzt in Hamburg oder der eigenen Heimatstadt Aufgefrischt werden, Polio gehört ebenfalls zum Grundimpfschutz.
Hepatitis A und B sind mittlerweile auch in Europa verbreitet, eine Schutzimpfung ist also nicht zwecklos.
Gelbfieber, das durch Stechmücken übertragen wird, sollte auf jeden Fall auf der Liste der Schutzimpfungen weit oben stehen und wird z.B. in Bolivien als Einresebestimmung vorausgesetzt, ebenfalls die Typhus- Immunisierung.
Je nach dem, in welches Land man nun genau reist und wie man reist, sollte man auch eine Tollwutimpfung in Erwägung ziehen, obwohl sie ziemlich ind Geld geht. Vor allem Individualtouristen, die tief in den Landeskern vordringen, sollten das Risiko nicht auf die leichte Schulter nehmen. Eine Infektion mit dem gefährlichen Virus verläuft immer tödlich. Die Krankheit wird meist durch Tiere wie Fledermäuse und Hunde übertragen.
Malaria-Prophylaxe für die Südamerika Reise
Das Malaria Fieber gehört weltweit zu einer der meist gefürchtetsten Tropenkrankheiten und wird durch Moskitostiche übertragen. Besonders in Guyana und Kolumbien ist das Risiko einer Infektion ganzjährig hoch. Bis heute gibt es keine Impfung gegen den Virus, eine Prophylaxe durch Medikamente ist aber je nach Reiseziel unerlässlich und sollte einen festen Bestandteil der Reiseapotheke bilden.
Eine weitere Gefahr geht vom Dengue-Fieber aus, gegen das es leider kein zuverlässiges Mittel zur Vorbeuge gibt. Da das Virus ebenfalls durch Mückenstiche übertragen wird, sollte man sich durch feste Kleidung und ein zuverlässiges Insektengift schützen oder betroffene Gebiete ganz meiden, vor allem, wenn man mit einem Kleinkind verreist. Da empfiehlt sich als Reiseziel die Stadtgebiete von Guatemala oder die zu Venezuela gehörenden Inseln, da dort das Infektionsrisiko besonders gering ist.
Vor einer Reise nach Südamerika sollte man sich früh genug beim Hausarzt oder Tropeninstitut über die nötigen Vorkehrungen informieren, da manche Impfungen einen gewissen Zeitraum brauchen, bis sie ihre Wirkung entfalten. Nützliche Informationen über den Inhalt der Reiseapotheke, liefert der Arzt oder Apotheker ihres Vertrauens. Über nahezu alle Infektionskrankheiten und ihre Bekämpfung kann man sich auch hier auf der Seite des Robert-Koch-Instituts schlau machen.


