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Giftschlangen: Ein Teil der exotischen Tierwelt in Südamerika

Autor: Nina

Giftschlangen sind in vielen Regionen der Erde ein Teil der dortigen Tierwelt, so auch in Südamerika. Leider ist ihr Lebensraum dort massiv bedroht, so dass es auch schnell zu unangenehmen Begegnungen zwischen Mensch und Tier kommen kann.

Schlangen gehören als fester Bestandteil zur südamerikanischen Tierwelt. Doch ihr Lebensraum ist massiv bedroht. Durch die Ausbreitung von landwirtschaftlichen Gebieten und der Abholzung der Regenwälder wird ihnen ihr Lebensraum genommen und einige Arten sind deshalb akut vom Aussterben bedroht.

Südamerikanische Klapperschlange und Co.

Wie auch in Nordamerika sind auch in Südamerika Klapperschlangen beheimatet, allerdings nur eine Art, die sogenannte Schauer-Klapperschlange oder auch tropische Klapperschlange. Dort haben sie ein hohes Verbreitungsgebiet, außer im Regenwald. Circa 10% aller Bissunfälle gehen auf ihr Konto.

Ihr Gift ist das stärkste aller 36 Klapperschlangenarten. Vorsicht ist auch deshalb geboten, weil sie im Gegensatz zu vielen anderen Schlangen nicht versucht zu fliehen. Trotzdem warnt auch sie mit dem typischen Rasselgeräusch davor, ihr zu nahe zu kommen.

Im Regenwald ist, mit vier Arten vertreten, der sogenannte Buschmeister anzutreffen. Die Surucucu ist mit drei Metern die längste Giftotter der Welt. Aufgrund ihres Verbreitungsgebietes und der starken Rodung der Regenwälder kommt es jedoch eher selten zu einem Zusammentreffen mit menschlicher Kultur.

Verschiedene Otternarten

Anders hingegen bei der Lanzenotter. Diese ist besonders in den landwirtschaftlichen Gebieten, wo zum Beispiel Lebensmittel angebaut werden, mit unterschiedlichen Arten anzutreffen. Ihr Gift hat eine besonders fatale toxische Wirkung, deren Folge meist Amputationen sind, auch wenn die Bissopfer glücklicherweise überleben.

Die Mexikanische Mokassinotter ist eine weitere Schlangenart, die besonders in Küstennähe von Mexiko bis Costa Rico zu finden ist. Sie ist aufgrund ihres starken, tödlich wirkenden Giftes gefürchtet. Wegen der Zerstörung ihres Lebensraumes gilt sie als eine der am stärksten gefährdeten Schlangenarten.

Zu den weiterhin gefährlichen Schlangen zählen einige Arten der Korallenschlangen, unter anderem die Große Korallenschlange. Sie hat zwar ein sehr wirksames Gift, allerdings ziemlich kleine Giftzähne und es kommt auch eher selten zu Bissfällen. Die Arten unterscheiden sich durch ihre markanten Farben, haben aber alle die typischen Ringmuster und sind zum Beispiel in der Amazonasregion beheimatet.



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