» Geschichte

Autor: Nina

Amerigo Vespucci war ein im 15. Jahrhundert geborener Seefahrer und Kaufmann, der während seiner Reisen einen großen Teil der südamerikanischen Ostküste erforschte. Nach ihm wurde der amerikanische Kontinent benannt.

Amerigo Vespucci galt lange Zeit als Entdecker Amerikas ©Flickr/Andres Rueda

Vespucci wurde am 9. März 1452 (oder 1454) in Florenz geboren. Seit dem Jahr 1482 stand er im Dienst der bekannten und berüchtigten Bankiersfamilie Medici, die ihn 1491 nach Sevilla schickte. Dort trat er ein Jahr später mit Christoph Kolumbus in eine Gesellschaft ein, die die Ausrüstung für die erste Forschungsfahrt von Kolumbus sponsorte.

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Autor: Nina

Eldorado, das sagenumwobene Goldland im Norden Südamerikas, hat seinen Ursprung in einer Legende aus Kolumbien, über die im 17. Jahrhundert von spanischen Chronisten berichtet worden ist.

Eldorado - Mythos oder Wahrheit? ©Flickr/Maurice King

Mit El Dorado meinte man ursprünglich einen Mann. Später wurde eine Stadt so benannt und noch einige Zeit später sogar ein ganzes Land. Der mythologische Ort wird in der indigenen Sprache auch als Omoa oder Manoa bezeichnet.

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Autor: Lars Degen

Die archäologische Stätte von Tlatelolco ist direkt an der U-Bahn gelegen und leicht vom Zócalo und dem ehemaligen Zentrum der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlán zu erreichen. Am Rande einer der größeren Inseln innerhalb des Texcocosees gelegen, war Tlatelolco vor der Eroberung Mexicos durch die Europäer das Zentrum der gleichnamigen Schwesterstadt Tenochtitláns und beherbergte zugleich nicht mehr und nicht weniger als den größten Marktplatz ganz Amerikas und vielleicht sogar der Welt.

Tlatelolco Treppe Der Name Tlatelolco bedeutet in der Sprache der Azteken so viel wie „Sandhügel“. Zu kaufen gab es damals praktisch alles was das Herz begehrte von lokalen Produkten aus der Gegend um den See und die beiden Städte bis hin zu kleinen Köstlichkeiten aus den entlegensten Winkeln Mexicos. Unter den Besuchern war ironischer Weise auch der spätere Zerstörer des Marktes unter gesamten prähispanischen Welt Hernán Cortés, der diesen Ort noch vor der Eroberung Tenochtitláns besichtigt hatte und zugleich hier am 13. August 1521 die entscheidende Schlacht zum Sieg über das Aztekenreich schlagen sollte.

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Autor: Nina

Brasilia ist seit 50 Jahren Brasiliens Hauptstadt und damit die jüngste Millionenstadt der Welt. Die neu errichtete Stadt ist ein architektonisches Meisterwerk und ein Aushängeschild der Moderne.

Schon 1891 wurde über der Beschluss gefasst eine neue Hauptstadt in der Mitte des Landes zu gründen. Denn die damalige Hauptstadt Rio de Janeiro lag, wie die meisten Metropolen, am Meer im Osten des Landes. Um auch das Innere des Landes in das Geschehen mit ein zu beziehen, musste eine neues Hauptstadt in der Mitte des Landes entstehen.

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Autor: Nina

In der antiken Tempelstadt El Zotz ist ein unberührtes Grab eines bis dato unbekannten Maya-Herrschers entdeckt worden. Die Gruft befand sich 1600 Jahre in konserviertem Zustand. Neben zahlreiche Grabbeigaben wurden in der Kammer die Knochen von 6 Kindern geborgen.

El Zotz liegt in unmittelbarer Nähe der weltberühmten Tempelstadt Tikal. In früheren Zeiten lebte man in Konkurrenz mit dem mächtigen Nachbarn, auch blutige Auseinandersetzungen sind nicht auszuschliessen. In El Zotz thront der mächtige Tempel “El Diablo” über die gesamte Stadt, und im Schatten dieses Heiligtums haben Forscher der Brown University nun einen sensationellen Fund zu Tage getragen. Durch den feinporigen Sand des Gebietes wurde die Grabkammer des unbekannten Maya-Königs konserviert, und konnte die Jahrhunderte nahezu unbeschadet überstehen.

Sensationsfund in El Zotz – Das Grab des geheimnisvollen Herrschers

Erst in den 1970er Jahren wurden die Ruinen von El Zotz entdeckt, und nun ist US-amerikanischen Forschern durch Zufall ein einmaliger Fund geglückt. Bei Grabungen in den oberen Erdschichten um den Tempel El Diablo sind die Archäologen auf einige rätselhafte Tongefässe gestossen. Diese waren in einem undefinierbaren, organischen Material einrollt, und wiesen einen grausigen Inhalt vor.

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Autor: Lars Degen

Nicht weit von den Traumstränden der Riviera Maya steht es: Eines der als neue Weltwunder deklarierten Objekte, tief im Dschungel Yucatáns:  Chichén Itzá.

Diese riesige Anlage, deren Wurzeln vermutlich bis ins fünfte Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurückgehen ist das ganze Jahr über eines der Pflichtziele für Besucher der Halbinsel, handelt es sich doch hierbei um die am besten erforschte und rekonstruierte beziehungsweise konservierte Stätte der versunkenen Mayakultur.

Daher ist es für all jene die möglichst wenig Trubel bei ihrem Besuch wollen eher ratsam gerade heute einen Bogen um Chichén zu machen. Denn am 20. März und dann wieder am 23. September wird es hier noch voller als es ohnehin schon immer ist, denn nur an diesen beiden Tagen lässt sich in Chichén Itzá ein spektakuläres Schauspiel beobachten: die Tagundnachtgleiche auf Yucatan.

Tagundnachtgleiche in Chichén Itzá: Ein Schauspiel

Besucher aus aller Welt strömen angetan in weißer Kleidung zur Mayastätte und alle Augen richten sich hierbei auf die große zentrale Pyramide, von den Spaniern „El castilllo“ (das Schloss) genannt, die einem der zentralsten Götter der Mayakultur ,Kukulcán, geweiht ist.

Besticht dieses

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Autor: Lars Degen

Jubiläen, auch im Zusammenhang mit Alexander von Humboldt, sind sicherlich immer eine schwierige Angelegenheit, umso mehr je weiter die Ereignisse zurückliegen und man kaum noch einen wirklichen Bezug zum Ursprungsereignis herstellen kann. So feiert Berlin in diesem Jahr die Gründung seiner ältesten Universität benannt nach den Gebrüdern Humboldt.

Zugegebener Maßen lässt einen dies als Student im allgemeinen Tagesgeschäft recht kalt, kämpft man doch mit anderen Widrigkeiten und sähe Ausgaben für Festivalhäppchen als eher zukunftsunrelevante  Bildungsinvestition an. Doch dann fährt man in den Urlaub und dort in México trifft man sich unerwarteter Weise mit seiner Universität oder aber besser gesagt mit einem ihrer Gründer, Alexander von Humboldt, zusammen.

Humboldt und die Universität Havanna

Der besondere Alexander von Humboldts ist leider heute ein wenig in Vergessenheit geraten aber vor Ort immer noch sehr Lebendig. „Dem zweiten Entdecker Amerikas“  so  die von der Universität Havanna 1939 gestiftete Inschrift am Denkmal von

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Autor: Nina

Zu Beginn des Jahrtausends wurden sie als eine historische Sensation gefeiert: Die Pyramiden von Caral. Sie sind eine der ältesten Ansiedlungen des Kontinents, und auch heute Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher, die mehr über die frühzeitliche Kultur Amerikas erfahren wollen.

Pyramiden von Caral

Im Jahr 1994 entdeckten Forscher die Stadt Caral, unweit der Küste Perus, und begannen damit, ihre Überreste und ihre Pyramiden auszugraben und freizulegen. Mit den Pyramiden von Caral trat eine Sensation zu Tage: Es konnte der Beweis angetreten werden, dass auch in Südamerika schon früh eine hochentwickelte Zivilisation entstand. Die Pyramiden werden auf etwa 4600 Jahre geschätzt, und sind somit bedeutend älter als alle vorangegangenen Zeugnisse südamerikanischer Kultur. Mehr noch, die Stadt Caral und ihre Zivilisation konnten mit der Entwicklung in Ägypten, Mesopotamien oder Indien gleichgesetzt werden – eine Sensation.

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Autor: Nina

Das “Valle de la Luna”, in der Atacama-Wüste im Norden Chiles gelegen, gehört zu den wohl beeindruckendsten Wüstenlandschaften unseres Planeten. Für Chile-Reisende bieten die zerklüfteten Felsformationen ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten, das nicht zuletzt in den Abendstunden den Betrachter in seinen Bann zieht.

Wie der Name “Valle de la Luna” bereits vermuten lässt, ähnelt das „Tal des Mondes“ einer sprichwörtlichen Mondlandschaft, die mit ihrer kargen Vegetation jeden Tag eine Vielzahl von Touristen anlockt. Als Teil der Atacama-Wüste ist auch das Tal extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt, so dass Tages- und Nachttemperaturen um mehrere Zehngrad variieren können.

Besonderheiten des “Valle de la Luna”

Diese klimatischen Extreme machen das “Valle de la Luna” zu einem geradezu unwirtlichen Ort, der jeglichen Lebensformen der dort ansässigen Tier- und Pflanzenwelt ein enormes Maß an Anpassungsfähigkeit abverlangt.

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Autor: Nina

Jedes Jahr findet in Caacupé das Fest der Madonna de los Milagros statt. Genau am 08. Dezenber pilgern Gläubige aus ganz Paraguay in das kleine Städchen mitten in Südamerika. Die Wallfahrtskirche von Caacupé ist das religiöse Zentrum Paraguays und somit kein normaler kirchlicher Versammlungsort wie jeder andere.

Wenn einmal im Jahr tausende Pilger sogar aus Brasilien und Argentinien das kleine 10.000-Seelen-Städtchen beehren, feiern die Menschen zusammen das Fest ihrer Schutzheiligen, der Madonne von Caacupé.

Die Legende der Heiligen Jungfrau von Caacupé reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert, als ein von den Franziskanern bekehrter Guaraní von einem verfeindeten Stamm verfolgt wurde. Er schwor bei der heiligen Jungfrau Maria, ihr ein Ebenbild aus eben jenem Holz zu schnitzen, wenn sie ihn beschützte.

Die Madonna von Caacupé

Der Guaraní überlebte und stellte gleich zwei Madonnen her. Die größere ist heute in der Franziskanerkirche von Tobatí untergebracht. Die kleinere Madonna behielt der Mann für sich. 1603 überflutete der Tapaicuá See das gesamte Tal und riss auch die Figur mit sich, doch wie durch ein Wunder tauchte sie wieder auf. Seitdem gilt die Figur als ‘Jungfrau der Wunder‘. Ein Künstler stellt daraufhin eine Skulptur der Madonna mit blauen Augen, goldenem Haar und dem traditionellen blauen Gewand her, welche noch heute jedes Jahr aufs neue von den Gläubigen in Caacupé geehrt wird.

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