Gabriela Sabatini: Argentinische Sport- und Werbeikone

Autor: Nina

Gabriela Sabatini ist eine sehr beliebte argentinische Tennisspielerin und Werbeikone. In ihrer sportlichen Karriere stand sie immer im Schatten von Steffi Graf – als Werbeikone kann ihr jedoch so schnell keiner das Wasser reichen.

Dabei begann Garbiela Sabatini schon mit sechs Jahren, ihre ersten Erfahrungen im Tennis zu sammeln – nur zwei Jahre später gewann sie ihr erstes Turnier und wurde anschließend im Alter von 13 Jahren die jüngste Gewinnerin des sogenannten „Orange Bowl“. Ihre Karriere war geprägt von Duells gegen die etwa gleichaltrige Steffi Graf, gegen welche sie sich sportlich letztlich nie durchsetzten konnte. Insgesamt vierzig Turniere spielten die beiden Frauen gegeneinander – wobei Graf 29 mal den Sieg erringen konnte.

Gabriela Sabatini und ihre Tenniskarriere

Zwischen mitte der 80er und 90er Jahre zählte Gabriela Sabatini zu den führenden Tennisspielerinnen der Welt. Ihre berufliche Laufbahn hätte kaum besser verlaufen können. Über ein ganze Jahrzehnt konnte sie sich in den Weltranglisten konstant halten und auf ihrem Höhepunkt bis auf Platz 3 der Weltrangliste im Tennis vordringen.

Die Geschäftsfrau Gabriela Sabatini

Als Werbeikone erlangte die 1970 in Buenos Aires geborene Gabriela Sabatini mit ihrem eigenen Parfum Bekanntheit. Im jungen Alter von 18 Jahren vergab sie die Rechte an ihrem Namen als Lizenz an ein deutsches Unternehmen, welches daraufhin erfolgreiche Düfte produzierte. Mittlerweile gibt es eine Serie von Parfums für Frauen und Männer, die klangvolle Namen wie „Wild Wind“, „Dévotion for men“ oder „Dévotion for women“ tragen.

Sie setzte damit den Grundstein für andere Prominente, welche nach demselben Konzept ihren Namen als Lizenz an Unternehmen vergaben. Sabatinis Beispiel folgten beispielsweise berühmte Models wie Naomi Campbell und Cindy Crawford. Sabatini konnte sich somit als erfolgreiche Geschäftsfrau durchsetzten und außerhalb vom Tennis ein Standbein aufbauen.

Gabriele Sabatini ist heute auch außerhalb von Argentinien ein gefeierter Star – selbst noch nach ihrem Ausstieg aus dem Tenniszirkus. Später versuchte sie als eine von ganz wenigen Tennisspielerinnen kein Come-Back und widmete sich stattdessen ganz dem Parfum, aus welchem schnell eine ganze Serie entstand. 2006 wurde sie schließlich in die internationale „Hall of Fame“ des Tennis aufgenommen.




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