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Freiwilligenarbeit in Südamerika

Autor: Nina

Südamerika ist für europäische Traveller immer etwas ganz Besonderes – allein wegen seiner so unterschiedlichen Länder mit einzigartigen Kulturen und Menschen. Tolle Erfahrungen machen Jahr für Jahr tausende junge Deutsche, die es nach Brasilien, Argentinien, Chile, Peru oder Ecuador zieht, um dort Land und Leute kennenzulernen.

Volunteer in Südamerika ©Flickr/ Art Of Backpacking

Wer auf solchen Trips etwas besonders Wertvolles und Sinnvolles tun möchte, kann an einem Freiwilligendienst teilnehmen. Das sogenannte Volunteering ist meistens eine zeitlich befristete Arbeit in sozialen Projekten, die bis zu drei Monate dauert.

Als Volunteer in südamerikanische Länder

Einsätze als Volunteer vermitteln üblicherweise kirchliche, soziale oder andere wohltätige Organisationen. Eine Übersicht über Freiwilligenprojekte sowie Organisationen, Volunteers für Freiwilligenarbeit in Südamerika suchen, bietet das Portal www.freiwilligenarbeit.de.

Wer als Freiwilliger in Südamerika in einem Projekt jobbt, hat die einzigartige Chance, das Gastgeberland und seine Bewohner sehr hautnah und authentisch kennenzulernen. Denn man arbeitet „an der Basis”, ist in den Alltag eingebunden und bewegt sich nicht in den üblichen touristischen Pfaden.

Arbeit mit Kindern, Tier- oder Umweltschutz

Als Volunteer muss man moralische und ethische Werte unterstützen, die in den Projekten Thema sind: Meist geht es um Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, um Umweltschutz, Tierschutz, aber auch um Projekte in der Landwirtschaft oder anderen Wirtschaftsbereichen.

Vorrangiges Ziel ist nicht der Gelderwerb, sondern die tatkräftige Unterstützung von Projekten, die einem am Herzen liegen sowie das Kennenlernen und Bewahren der jeweiligen Landeskultur. Um als Volunteer arbeiten zu dürfen, muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören – je nach Land und Arbeit – bestimmte Sprachkenntnisse, körperliche und geistige Fitness und natürlich eine gute Portion Mut, Toleranz, Offenheit und Kreativität. Nicht zuletzt müssen eine Reihe Formalitäten bezüglich Visa und Versicherungen rechtzeitig vorab geklärt werden.

Freiwilligenarbeit in Peru

In Peru locken die Anden, die Kultur der Inka, eine enorme Vielfalt in Flora und Fauna sowie beeindruckende Landschaften Touristen, aber auch Volunteers. Als Freiwilligenarbeiter kann man sich in Peru sehr gut in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe sowie Betreuung und Gesundheit bewähren.

Eine geordnete Bürokratie wie in Westeuropa gibt es in dem faszinierenden Andenstaat nicht, so dass man dort flexibel und kreativ sein muss.

Als Volunteer in Chile

Chile wiederum beeindruckt durch seine enorme Vielfältigkeit, die Ausdehnung vom Norden in den Süden über 4300 Kilometer bei meist geringer Breite sowie insgesamt fünf sogenannten Landschaftsräumen. Ob Wüste, Gletscher oder Vulkane – in Chile wird den Gästen sehr viel geboten. Einsatzgebiete für Volunteers finden sich hier oft in den größeren Städten, beispielsweise als Lehrer.

Aber auch im Natur- und Umweltschutz in den großen Nationalparks kann man gut seinen Dienst leisten. Seit den schlimmen Erdbeben 2010 werden Freiwillige auch gern im Wiederaufbau und im Gesundheitswesen eingesetzt.

Einsatzmöglichkeiten für Helfer in Ecuador und Argentinien

Ecuador hingegen ist viel kleiner als die Nachbarstaaten, bietet dennoch ebenfalls sehr vielfältige und sehenswerte Landschaften. So gehören die Galapagosinseln mit der einzigartigen Tierwelt zu Ecuador, aber auch arme Regionen mit einem unterentwickelten Bildungs- und Sozialwesen, wie man es aus dem Westen kennt. Hier gibt es auch die meisten Einsatzmöglichkeiten für Volunteers.

Argentinien hingegen gilt als vergleichsweise europäisch und war mal ziemlich wohlhabend. Und doch gibt es in diesem kulturell wie landschaftlich enorm vielfältigen Land viele potentielle Beschäftigungen für Freiwilligenarbeiter. So werden Jobs an Schulen und anderen Einrichtungen für Kinder immer gern vergeben, ebenso im Bereich des Gesundheitswesens.



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