Feurig-schokoladiger Kuchen aus den Anden Ecuadors
Ich liebe die Kombination von Chili und Schokolade. Und über Schokoladenkuchen geht sowieso nichts. In Südamerika, der Heimat des Kakaos, ist das, wenn möglich, ebenso.
Schon die alten Maya und Azteken wussten über die magische und betörende Wirkung von Schokolade und Kakao Bescheid. Daher möchte ich euch heute ein Rezept aus den Anden Ecuadors vorstellen: Ein würziger Schokoladenkuchen.
Das braucht ihr dazu:
- 150 g Butter (in Ecuador nehmen sie meist Palmfett)
- 200 g Mehl
- 200 g Maismehl
- 4 Eier
- 3 kräftige Prisen Chilipulver
- 1 Prise Knoblauchpulver
- 3 Tafeln Schokolade (am besten Bitterschokolade)
- 150 g Rohrzucker
- 4 El entöltes Kakaopulver
- 50 ml Milch
- 100 ml südamerikanischer Weinbrand (z.B. Pisco)
- 1 Spritzer Zitronensaft
- 1 Pck. Kokosraspeln
- 1 Pck. Backpulver
- 1 Tafel Blockschokolade
Als Erstes die drei Tafeln Schokolade fein raspeln. Nun das Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen in eine Schüssel sieben.
Die Eier, den Rohrzucker und die leicht angeschmolzene Butter zu einer Masse verrühren. Nun abwechselns immer etwas Mehl, Maismehl, Weinbrand und Milch dazugeben, so dass es eine schöne breiige Konsistenz bekommt. Jetzt noch die geraspelte Schokolade und das Kakaopulver dazugeben und alles gut vermischen.
Zum Schluss alles mit dem Chili, dem Knoblauch und dem Zitronensaft verfeinern.
Den Teig in eine eingefettete Springform geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 30-40 Minuten backen.
Den fertigen und abgekühlten Kuchen dann noch mit der flüssigen Blockschokolade, die man noch mit einem Schuss Weinbrand verfeinern kann, überziehen und die Kokosraspeln darüberstreuen.
Lasst euch dieses Geschmackserlebnis nicht entgehen!

