Fernando de Noronha - Lieblingsurlaubsziel der Brasilianer

Autor: Nina

Wenn man sich dem kleinen Insel-Archipel Fernando de Noronha ,etwa 350 km östlich des brasilianischen Festlandes, nähert, kann man schnell erkennen, warum viele diesen Ort für das Paradies auf Erden halten: Weiße Sanstrände und ein Meer, dass so blau und klar ist, dass man den Eindruck haben könnte, man befinde sich in einem retouchierten Reisekatalog.

Und genauso schnell versteht man auch, warum die Inseln eines der liebsten Reiseziele vieler Brasilianer sind und nach und nach auch immer mehr andere Touristen Fernando de Noronha.

Die Hauptinsel, die den selben Namen wie das ganze Archipel trägt ist die größte der 21 Inseln und auch die einzige, die bewohnt ist. Insgesamt leben hier nur 2100 Menschen. Die Geamtfläche aller Inseln beträgt gerade mal 21 km².

Entdeckt wurde Fernando de Noronha von Americo Vespucci. In der Folge kamen dann auch viele Holländer und Franzosen auf die Inseln, doch die Herrschaft der Portugiesen hat sich letztendlich durchgesetzt. Lange Zeit nutzten sowohl Portugal, als auch Brasilien, das Archipel als Srafkolonie. Und erst seit Mitte der 1980er Jahre hat sich nach und nach ein sanfter Tourismus aufgebaut.

Auf diesen wird auch heute noch großen Wert gelegt, denn seit 2002 gehört Fernando de Noronha zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Umweltbedingungen sind hier dermaßen gut, dass man in dem klaren Wasser beispielsweise über 50 m weit sehen kann. Unzählige Fische in allen möglichen Farben tummeln sich hier. Von bestimmten Stellen aus kann man auch Delphine und Seeschildkröten bestaunen.

Für Taucher ist die Insel also ein absolutes Paradies und auch Tauchmuffel können von manchen Felsvorsprüngen aus Fischschwärme beobachten. Aber auch die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln sind reich. Von März bis Juli wird die Gegend in eine Blütenmeer getaucht.

Hier kann man wirklich die Seele baumeln lassen und an vielen Orten ist man an einem riesigen Strand ganz für sich allein, denn es wird immer darauf geachtet, dass nicht zu viele Menschen die Inseln besuchen, damit das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur nicht gestört wird.

Ein kleines Paradies auf Erden…




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