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	<title>Südamerika</title>
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	<description>Berichte von Kolumbien bis zum Kap Horn</description>
	<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 15:49:18 +0000</pubDate>
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		<title>Coatetelco: Lagune und Grabungsst&#228;tte</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Degen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Cuernavaca]]></category>

		<category><![CDATA[Lagune]]></category>

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			<description><![CDATA[31 Kilometer von der Hauptstadt Cuernavaca entfernt, liegt das kleine verschlafene Dorf von Coatetelco in der Nähe der gleichnamigen Lagune, welches zugleich auch eine wichtige Grabungsstätte beherbergt. 



Wie so viele Reste der untergegangenen Kulturen aus [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>31 Kilometer von der Hauptstadt Cuernavaca entfernt, liegt das kleine verschlafene Dorf von Coatetelco in der Nähe der gleichnamigen Lagune, welches zugleich auch eine wichtige Grabungsstätte beherbergt. </strong>

<a href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/08/coat4.jpg"><img class="size-full wp-image-1630" title="Coatetelco @Lars Degen" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/08/coat4.jpg" alt="Coatetelco @Lars Degen" width="500" height="283" /></a>

Wie so viele Reste der untergegangenen Kulturen aus der Zeit vor der Eroberung so erhält auch die kleine Grabungsstätte von Coatetelco durch die Kombination aus den Resten des politisch-religiösen Zentrums der ehemaligen Besiedelung mit dem beeindruckenden Bergpanorama einen fast magischen touch.
Coatetelco bedeutet so viel „Schlangenhügel“ und ist  mit einer Blütezeit von 500 -150 vor Christus  eine recht altes Zeugnis der versunkenen prähispanischen Welt. Einstmals betete man hier heute längst vergessene Gottheiten an wie zum Beispiel Chalchiuhtlicue, die Schutzpatronin der Lagunenbewohner, eine junge Schönheit die man als  Göttin der Flüsse, der Lagunen und des Meeres verehrte.<!--more-->
<h3>Lagune von Coatetelco</h3>
Der Legende nach gerät jeder der in der nahegelegenen Lagune von Coatetelco  ertrinkt unter ihre Herrschaft.
Direkt an die Tempelanlagen angeschlossen ist ein kleines Museum, welches in den 70igern eröffnet wurde und hauptsächlich Auskunft über die Geschichte und die Lebenswelt der tlahuicas gibt. Die ausgestellten Objekte stammen sowohl von den tlahuicas als auch den Azteken und wurden im Rahmen der vor Ort durchgeführten Ausgrabungen ans Tageslicht gebracht.

Sicherlich ein wenig gruselig ist die Menge an Exponaten die in Verbindung mit  den zahlreichen Menschenopfern steht welche in Coatetelco durchgeführt wurden. Für unsere europäische Vorstellung mehr als fremd, stellten diese Menschenopfer innerhalb der prähispanischen Welt einen wichtigen Dienst der Menschen an den Göttern dar. In Coatetelco wurde dabei unter anderem dem Gott Xipe Tótec geopfert indem man die Auserwählten erst häutete und dann die Priester die Haut anlegten, um somit als Personifikation des Gottes selber rituelle Handlungen durchführten. Obgleich das Museum nur über zwei Räume verfügt ist es empfehlenswert, da es einem einen guten Einstieg in die Beschäftigung mit dem Ort bietet. Zudem findet man hier auch eine Skizze, wie Coatetelco einmal ausgesehen haben konnte und welche Funktion jedes der Gebäude hatte.

Wie in jedem Fall so ist das, was man in Coatetelco sieht sprichwörtlich nur die Spitze des Eisberges, da sich das heutige Dorf über dem Großteil der ursprünglichen Siedlungsfläche erstreckt, welche somit auf ewig im Sand der Geschichte schlummern wird. Zu sehen gibt es heute mehrere kleine Pyramiden und einen Ballspielplatz, der jedoch relativ klein ausfällt. Eindrucksvoll ist jedoch zu sehen, wie rasch sich die Natur allem Irdischen bemächtigt, sind doch selbst auf den Spitzen der Pyramiden Bäume auszumachen und  mehrere Gebäude schlummern immer noch unter Hügeln und warten freigelegt zu werden und auf Euren Besuch.

Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag zwischen 10-17 Uhr und der Eintritt kostet 31 Pesos.]]></content:encoded>

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		<title>Tres de Mayo: ein Geheimtipp</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 09:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Degen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>

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			<description><![CDATA[Fast jeder Urlaub endet stets mit dem gleichen Problemen: Was bringt man mit? Wer bekommt was und wo kaufe ich das und wie viel lasse ich mir den Spaß kosten? Selber hinlänglich Leid geprüpft damit, [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Fast jeder Urlaub endet stets mit dem gleichen Problemen: Was bringt man mit? Wer bekommt was und wo kaufe ich das und wie viel lasse ich mir den Spaß kosten? Selber hinlänglich Leid geprüpft damit, war ich unendlich dankbar den Geheimtipp «Tres de Mayo» zugeflüstert zu bekommen.</strong>

Dabei handelt es sich um einen nicht weit vom Zentrum Cuernavacas gelegenen Stadtteil in dem man massenhaft Geschäfte findet die zum Einkaufen einladen. Dazu fährt man vom Stadtzentrum aus auf der Calle Humboldt in südlicher Richtung  die danach in die Calz. Palmira mündet auf der ihr auch weiter in Süden fahrt und dabei immer dem Straßenverlauf folgt.

Interessantes Detail ist, dass ihr in dieser Gegend auf eurer Tour am Schildkrötenhaus vorbeikommt in dem einstmals Frida Kahlo weilte und in dem auch einige der Bilder hingen, die in diesem Sommer mit großem Erfolg in Berlin ausgestellt wurden. Leider kann man das Haus nicht besichtigen und seit dem Tod der ehemaligen Besitzerin ist es verschlossen. Künstlerisch geht die Strecke auch weiter, denn am Ende des Weges kommt ihr zu einem Kreisverkehr, welcher in seinem Zentrum von einem riesigen Wandgemälde wo ihr euch linkerhand haltet und den Ausschilderungen zum Tres de Mayo folgt. Parken könnt ihr in einer der Seitenstraßen.<!--more-->
<h3><strong>Tres de Mayo: ein Geheimtipp</strong></h3>
Bei meinem Besuch war ich weit und breit der einzige „Gringo“ und störte mich nicht im Geringsten daran, war es doch eine absolut friedliche und freundliche Atmosphäre, dominiert von Familien beim Samstagsshopping. Empfehlenswert sind die vielen Keramikgeschäfte mit ihren tollen und original einheimischen Angeboten. Diese reiche von Edelkitsch wie großen Papstplastiken und metergroßen Jesusfiguren über farbenfrohe und preiswerte 56-teilige Gedecke bis hin zu tollen Repliken bedeutender Fundstücke der prähispanischen Kulturen. Darüber hinaus findet man massig billige Kühlschrankmagnete für die Daheimgebliebenen, Kleidung sowie reizende Geschäfte mit Arrangements für modernen Schwung im Wohnzimmer. Gerne hätte ich Euch mehr Fotos präsentiert, aber leider ist in den meiste Geschäften in der Tat das knipsen verboten.

Darüber hinaus kann man auch in einem der Geschäfte dreiteilige Bilder erstehen die auf gewellte oder gewölbte Leinwände gemalt werden und auch individuell angepasst werden können, so dass sie direkt ins Wohnzimmer passen. Nach so viel Stöbern hat man sich dann was zu Futtern verdient und kann bei einem Eis oder Tacos vor Ort die neue wichtige Frage besprechen: Wie bekommen wir all das nach Hause?]]></content:encoded>

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		<title>La Paz - Sehensw&#252;rdigkeiten in luftiger H&#246;he</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 09:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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			<description><![CDATA[La Paz ist die wohl bekannteste Stadt in Bolivien, und hier befindet sich neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten auch der Regierungssitz des Landes. Mit 4000 Metern über dem Meeresspiegel hat sich der Flughafen El Alto den Rekord [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>La Paz ist die wohl bekannteste Stadt in Bolivien, und hier befindet sich neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten auch der Regierungssitz des Landes. Mit 4000 Metern über dem Meeresspiegel hat sich der Flughafen El Alto den Rekord als höchster ziviler Luftstützpunkt gesichert. </strong>

<strong>La Paz </strong>ist mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern die <strong>grösste und wichtigste</strong> Stadt Boliviens - Und eindeutig eine <strong>sehr spannende Metropole</strong>. Das Stadtgebiet ist aufgeteilt in die <strong>beiden Bezirke Altiplano </strong>und <strong>El Alto, </strong>wobei im tiefer gelegenen Altiplano eher <strong>besser situierte Bürger</strong> leben. Die Höhenunterschiede<strong> innerhalb von La Paz</strong> betragen bis zu 1000 Meter - Da kann man<strong> als Europäer </strong>schon mal ins Schwitzen geraten. Eine <strong>Erkundungstour</strong> lohnt sich aber allemal, und Taxen sind schliesslich <strong>nicht</strong> <strong>allzu teuer. </strong>

[youtube _JG8cghKVL8]

<strong>La Paz - Sehenswürdigkeiten und Highlights im wahrsten Sinne des Wortes</strong>

Für Touristen gibt es<strong> in La Paz jede Menge</strong> spannendes und skurilles zu entdecken. Allein der Anblick der in einem <strong>riesigen Talkessel</strong> gelegene Stadt ist atemberaubend. Rund um die<strong> Wolkenkratzer im Tal </strong>schmiegen sich an den Berghängen <strong>Häuser und Strassen</strong>, und fügen <!--more-->sich zu einem faszinierenden Bild zusammen.

<strong>Die Altstadt von La Paz</strong> ist die erste Adresse für alle auf der Durchreise. Das Viertel um <strong>den berühmten Plaza Murillo</strong> ist für <strong>architekturbegeisterte</strong> Besucher besonders interessant. Hier gibt es <strong>gut restaurierte Kolonialbauten</strong> zu bestaunen, und zahlreiche Museen halten so <strong>manchen Schatz</strong> aus der <a href="/category/kultur/" target="_blank">Kultur</a>geschichte<strong> </strong><a href="/tag/bolivien/" target="_blank">Bolivien</a>s bereit.

Ein <strong>Highlight </strong>ist sicherlich der berühmte <a href="http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,590449,00.html" target="_blank">Hexenmarkt</a><strong> in der Altstadt von La Paz</strong> - Hier findet sich so manches aussergewöhnliche Kleinod, wie beispielsweise <strong>handgeschnitzte Figuren</strong> oder farbenfrohe <strong>bolivianische Nationaltrachten</strong>. Ungewöhnlich sind beispielsweise die<strong> Lamaföten</strong>, die auf dem Markt zum Verkauf angeboten werden. Sie sollen in <strong>den Grundmauern eines Neubaus</strong> Glück bringen.

<a rel="lightbox" href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/08/2051878475_5613c4b3fd.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1622" title="2051878475_5613c4b3fd" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/08/2051878475_5613c4b3fd.jpg" alt="" width="579" height="434" /></a>

<strong>La Paz - Stadt der Kontraste</strong>

Die<strong> Bevölkerung in La Paz </strong>ist alles andere als homogen - Hier leben <strong>Indigenas und Mestizen</strong> (Mischlinge), <strong>Criollos</strong> (Spanischstämmige) und auch <strong>Europäer</strong> nebeneinander in einer Stadt. Die Sicherheit ist für eine <strong>südamerikanische Grosstadt </strong>auf einem hohen Niveau.

La Paz ist nicht nur ein ideales Ziel für eine <strong>Städtereise</strong>. Die meisten Besucher nutzen die luftige Metropole als <strong>Ausgangspunkt</strong> für weitere Trips in die umliegenden Gebiete. Die <strong>Natur Boliviens</strong> hält für Abenteurer viel Spannendes bereit, und <strong>La Paz </strong>ist ein ideales "Basislager".

Der 6439 Meter hohe <strong>Illimani thront majestätisch </strong>über La Paz, und ein Ausflug hierhin gehört für Mutige definitiv zu einem<strong> Besuch in La Paz dazu</strong>. In der näheren Umgebung um La Paz befindet sich auch das sogenannte <strong>"Tal des Mondes"</strong>, welches der Kraterlandschaft des Mondes gleicht. <strong>Nicht weit von La Paz </strong>entfernt befindet sich auch der <strong>Titicacasee, der grösste Süsswassersee </strong>in ganz Südamerika.

Wer den ganz <strong>besonderen Thrill </strong>sucht, kann von La Paz in Richtung <a href="http://www.maya-culture.de/el-camino-de-la-muerte-die-yungas-strasse-in-bolivien-ist-die-gefaehrlichste-strasse-der-welt/" target="_blank">Camino de la Muerte</a> reisen. Die <strong>gefährlichste</strong> <strong>Strasse der Welt</strong> soll für Extrem-Mountainbiker eine <strong>spannende Herausforderung</strong> sein.

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		<title>Kolumbien als Reiseland - Zu Gast in den Anden</title>
		<link>http://www.maya-culture.de/kolumbien-als-reiseland-zu-gast-in-den-anden/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 09:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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			<description><![CDATA[Kolumbien ist als Reiseland in Südamerika etwas vernachlässigt worden, doch in den letzten Jahren reisen immer mehr neugierige Besucher durch das faszinierende Land an den nördlichen Ausläufern der Anden. Kolumbien befindet sich in einer Phase [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Kolumbien ist als Reiseland in Südamerika etwas vernachlässigt worden, doch in den letzten Jahren reisen immer mehr neugierige Besucher durch das faszinierende Land an den nördlichen Ausläufern der Anden. Kolumbien befindet sich in einer Phase des Wandels, und Touristen sind gerne gesehen. </strong>

<strong>Kolumbien</strong> hat als Reiseland mit <strong>einigen Vorurteilen </strong>zu kämpfen. In den letzten <strong>5 Jahren </strong>hat sich die Sicherheitslage im Land aber<strong> bedeutend verbessert</strong>, besonders die Grosstädte bieten einen <strong>Sicherheitsstandart</strong>, der auf einem Level mit anderen <strong>lateinamerikanischen Metropolen</strong> ist. Sehenswert ist in <strong>Kolumbien</strong> die unberührte Natur, und natürlich die <strong>einmalige kulturelle Vielfalt</strong>, die sich an <strong>allen Ecken</strong> erschliesst.

[youtube l9Ukl0DQNVs]

<strong>Kolumbien - Ein Reiseland der Vielfalt</strong>

Das <strong>Leben</strong> in <a href="/tag/kolumbien/" target="_blank">Kolumbien</a> ist <strong>bunt</strong> - Und zwar nicht nur die <strong>atemberaubende Flora und Fauna.</strong> Genauso bunt wie die Natur ist auch die <strong>Mischung der Menschen</strong> im Land. 58% der Bevölkerung machen die <strong>Mestizen (Indios)</strong> aus, 20 Prozent <!--more-->sind <strong>weisser Herkunft</strong>, 12 Prozent <strong>Mulatten</strong>, und 10 Prozent <strong>Schwarze</strong> runden das Bild des <strong>vielfältigen Bevölkerungsmixes</strong> ab.

<a rel="lightbox" href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/08/colombia-the-only-risk-is-wanting-to-stay.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1617" title="colombia-the-only-risk-is-wanting-to-stay" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/08/colombia-the-only-risk-is-wanting-to-stay.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a>

<strong>Kolumbien als Reiseland - Einige wichtige Fakten </strong>

Die Amtssprache in <strong>Kolumbien</strong> ist Spanisch. Wer sich mit <strong>Englisch</strong> verständigen will, kommt in den ländlichen Gebieten nicht weit. Nur in den <strong>Grosstädten </strong>ist die Weltsprache einigermassen geläufig. in der <strong>Hauptstadt Bogota</strong> dürfte dies zum Beispiel kein Problem darstellen.

Das Image als<strong> Drogenland </strong>haftet Kolumbien noch immer an, doch der <strong>Export von Kaffee, Zuckerrohr, Bananen und Mineralien </strong>hat mittlerweile mehr Bedeutung. Die <strong>Regierung </strong>des Landes steht regelmässig unter <strong>Korruptionsverdacht,</strong> was die Guerilleras im Land zu radikalen Schritten bewegt.

Für <strong>Touristen</strong> ist es ratsam, sich nicht alleine in Grenzregionen zu bewegen, dazu gehören die Gebiete an der Grenze zu <strong> Venezuela, Ecuador, Peru und Panama.</strong> Das <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Kolumbien/Sicherheitshinweise.html" target="_blank">auswärtige Amt</a><strong> </strong>rät auch von Aufenthalten in <strong>Regionen, die von Binnenkonflikten </strong>betroffen sind ab. Dazu zählen insbesondere (aber nicht nur) die Departamentos <strong>Putumayo, Chocó, Nariño</strong> und <strong>Arauca </strong>sowie der <strong>Süden </strong>des Landes.

Die meisten der <strong>Guerilliagruppen</strong> sind Touristen gegenüber <strong>gleichgültig eingestellt,</strong> doch hier gilt es, kein Risiko einzugehen. In <strong>Begleitung</strong> von ortskundigen Führern sollte auch in <strong>der freien Natur </strong>nichts schiefgehen. <strong>Kolumbien</strong> weiss als Land mit einzigartiger <strong>Musik, Tradition und </strong><a href="/category/kultur/" target="_blank">Kultur</a> zu begeistern, und die <strong>Infrastruktur </strong>ist mittlerweile gut ausgebaut. <strong>Kolumbien</strong> ist also ein sehenswertes Ziel und ein hoch <strong>interessantes Reiseland. </strong>

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		<title>Templo Mayor: Haupttempel der versunkenen Aztekenmetropole Tenochtitlan</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 10:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Degen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Azteken]]></category>

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			<description><![CDATA[Gleich um die Ecke des Zócalos, dem Zentrum der Mexicanidad, liegen direkt unter der heutigen Kathedrale die eindrucksvollen Reste  des Haupttempels der versunkenen Aztekenmetropole Tenochtitlan. Eigentlich unvorstellbar, wurde der so genannte Templo Mayor im Februar [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Gleich um die Ecke des Zócalos, dem Zentrum der Mexicanidad, liegen direkt unter der heutigen Kathedrale die eindrucksvollen Reste  des Haupttempels der versunkenen Aztekenmetropole Tenochtitlan. Eigentlich unvorstellbar, wurde der so genannte Templo Mayor im Februar 1978 im Rahmen von Bauarbeiten wiederentdeckt. </strong>

[caption id="attachment_1612" align="alignnone" width="500" caption="Templo Mayor @Degen"]<a href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/08/templomayor2.jpg"><img class="size-full wp-image-1612" title="Templo Mayor @Degen" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/08/templomayor2.jpg" alt="Templo Mayor @Degen" width="500" height="225" /></a>[/caption]

Durch Zufall stieße einer der Bauarbeiten bei den Grabungen auf einen runden Stein den ein Relief bedeckte. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Darstellung der Mondgöttin Coyoalxauhqui handelte, die sich an der rechten Treppe der Tempelpyramide befand. Nach der Eroberung durch die Spanier hatten diese nämlich wie in vielen Städten Lateinamerikas direkt auf die religiösen  Heiligtümer der bisherigen Kulturen Kirchen gebaut, so auch in  Mexico Stadt, wo sich  direkt im Zentrum heute die Kathedrale erhebt, welche unter sich die Ruinen des alten Zentrums der Azteken birgt.  Dies ist umso betrüblicher, als man sich daher nur mit größter Mühe vorstellen kann, wie diese Gegend einmal vor der Ankunft der Europäer ausgesehen haben muss.

Zu Zeiten Tenochtitláns befand sich der gesamte Tempelbezirk im Herzen der brodelnden Aztekenmetropole  und verkörperte damit das Zentrum des Imperiums. Zugleich lag er im Schnittpunkt dreier wichtiger Verkehrsachsen der Stadt die jeweils auf verschiedene Himmelsrichtungen zuliefen, wobei die Rückseite des Tempelbezirkes in Richtung Osten wies. Im heutigen Mexico City der Moderne erstreckt sich der Tempel vom Zócalo und dem Palacio Nacional ausgehend hinunter bis zur Calle González Obregón in nördlicher Richtung und von der Calle del Carmen im Osten bis hin zur Calle República de Brasil. <!--more-->
<h3>Templo Mayor</h3>
Der Templo Mayor war die historische Bühne auf der das Treffen zweier Welten in Form von Moctezuma II und Hernán Cortés stattfand. Zugleich war er auch das unumstrittene religiöse,  politische und wirtschaftliche Zentrum des Aztekenreichs. In seiner Blütezeit war es ein Doppeltempel, in Form einer oben abgeflachten Pyramide, die typisch für die mesoamerikanischen Anlagen ist, und eine Höhe von 60 Metern aufwies. Auf der Spitze befanden sich zwei kleinere Tempel oder Kultbauten zu Ehren der Götter Tlaloc und Huitzilopochtli.  Der erstere befand sich auf der Nordseite des Tempelkomplexes und war, passend für den Regengott, in Blau gehalten und im Süden das Gegenstück in Rot für den Kriegsgott. In diesen Gebäuden auf der Spitze des Tempels hielt man die religiösen Feste ab und auch die Inthronisation des tlatoani , des Aztekenherrschers, sowie die Beerdigungsfeierlichkeiten großer Herrscher fanden hier statt.
Der Tempel wurde in sieben Etappen errichtet, wobei jedes Mal die bestehende Konstruktion einfach überbaut wurde und das Gebäude, welches sich im zeremoniellen Zentrum der Kapitale befand, somit im Verlauf der Jahre zum größten der gesamten Stadtanlage wurde. Heute  kann man viele Überreste und Zeugnisse des Tempels und der ihn umgebenen Gebäude bestaunen. Die Prunkstücke dieser Sammlung sind jedoch unumstritten die Statue eines Chac Mools aus der Kultstätte des Tláloc und ein Opferstein aus dem Tempel Huitzilopochtlis. Darüber hinaus kann man auch noch Wandmalereien aus dem Tláloctempel bewundern.

Unverzichtbar im Rahmen eines Tempelbesuches ist ein Abstecher ins Tempelmuseum. In seinen insgesamt acht Sälen die sich auf drei Etagen verteilen,  wird einem auf eindrucksvolle Art und Weise die Geschichte  der Grabungsstätte vermittelt. Ausgestellt werden Fundstücke aus den mehr als 120 verschiedenen Opfergaben die man bei den Ausgrabungen fand, darunter Obsidiandolche, wunderschöne Jademasken, Tonvasen aber auch Reliefs und Skulpturen. Zudem vermittelt einem die Ausstellung auch Kenntnisse über das komplexe Tributsystem der Stadt und zeigt auf, welche Stadt welche Tributgaben ins ferne Tenochtitlán sandte. Einziger Wermutstropfen sind zeitweise fehlende Beschriftungen einzelner Exponate sowie die Tatsache, dass es sich auszahlt im Spanischunterricht aufzupassen. Denn während draußen die Erläuterungen am Tempel noch zweisprachig sind (Esp/Engl) hat man im Museum größtenteils darauf verzichtet.

Geöffnet ist diese Pflichtsehenswürdigkeit jedes Besuches in der mexikanischen Hauptstadt von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr, wobei es  sich durchaus lohnt gleich um neun auf der Matte zu stehen um genügend Zeit für die Reise in die Vergangenheit mitzubringen, wobei der Eintritt für das Museum gleich im Eintritt für den Tempel mit inbegriffen ist. Kostenpunkt sind nicht mehr als 51 Pesos, wobei Personen über 60 Jahre, Studenten, Schüler und Lehrer nichts zahlen und Sonntags der Eintritt für jeden Besucher kostenlos ist.]]></content:encoded>

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		<title>Aztekenstadion in Mexico-City</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Degen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>

		<category><![CDATA[Stadion]]></category>

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			<description><![CDATA[Mexico City- brodelnde Megapolis und größte Stadt Amerikas beherbergt zugleich eine Unmenge an Schätzen. So unter anderem die Kathedrale der Jungfrau von Guadelupe- ein einzigartiges Heiligtum für Katholiken in ganz Lateinamerika. 

Doch damit nicht genug, [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Mexico City- brodelnde Megapolis und größte Stadt Amerikas beherbergt zugleich eine Unmenge an Schätzen. So unter anderem die Kathedrale der Jungfrau von Guadelupe- ein einzigartiges Heiligtum für Katholiken in ganz Lateinamerika. </strong>

Doch damit nicht genug, auch für Anhänger die zweite große Leidenschaft Lateinamerikas, die zuweilen ebenso religiöse Züge annimmt, findet sich in D.F. eine wahre Pilgerstätte. Im Süden der Stadt gelegen spricht man ehrfurchtsvoll vom Koloss von San Ursula (so der Name des Stadtteiles), wenn man vom „Krönungsort“ zweier König des Weltfußballs redet. Kenner wissen natürlich bereits jetzt, dass es sich um keinen geringeren Ort als das legendäre Aztekenstadion handeln kann, welches für Fußballfreunde ein Pflichttermin im Rahmen eines Aufenthaltes in der Hauptstadt ist.

Da es in der Tat ein wenig entfernt vom Stadtzentrum liegt, bietet es sich an entweder ein Taxi vom Hotel/Hostel zu nehmen oder aber man vertraut auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Am einfachsten fährt man mit der dunkelblauen U-Bahn bis zur Endstation Tasqueña, wo sich einem zwei Optionen für die Weiterfahrt bieten. Entweder mit der Straßenbahn (tren ligero) in Richtung Xochimilco ( auch eine Reise wert) bis zur Station Estadio Azteca oder für die etwas Abenteuerlustigeren mit dem Bus, der jedoch inmitten des Trubels dieser Station eher schwer ausfindig zu machen ist, sofern man nicht Spanisch spricht.
Angekommen sieht man von beiden Stationen sofort das riesige Stadion, was an diesen Punkten sogar komplett aufs Foto passt.<!--more-->

Auf dem Vorplatz erspäht man eine Skulptur um die mehrere Leute wimmeln und einem Tickets für Spiele anbieten wollen. Obgleich man bei einem Besuch eines Spieles hier direkt richtig stehen würde, muss man für einen Stadionrundgang  unter der Autobahnunterführung hindurch und dann linkerhand zu Stadion laufen um zum Eingang 1 zu kommen. Dort gelangt man auf das Stadiongelände und hält sich links, bis man zu einem kleinen Kassenhäuschen gelangt, wo man die Karten kaufen kann.

In meinem Fall musste ich mich ein wenig sputen, denn es war bereits m 14:50 und so wie ich es verstand schließt das Stadion um 16 Uhr seine Pforten für Besucher. Nachdem man seine 20 Pesos für die Führung berappt hat, steigt man eine Treppe hinab und steht im Museum des hier ansässigen Vereins C.A. América. Das Museum nimmt nur wenig mehr als einen Raum ein und  beherbergt zahlreiche Exponate aus der Geschichte des Vereins und auch das eine oder andere Stück aus der WM-Geschichte des Stadions ist zu finden. Generell ist jedoch das Museum nicht mit den Museen anderer Vereine wie Barça oder Chelsea zu vergleichen.
<h3><strong>Tour durch das Aztekenstadion</strong></h3>
Die Tour durch das Stadion dauert ungefähr 30-45 Minuten und man darf in den Innenraum hinabsteigen (nicht den Rasen betreten), besichtigt die Kabine des Vereins und ahmt den Weg zum Spielfeld nach, wobei die Besonderheit ist, das an eine Wendeltreppe hinaufsteigen muss um aufs Feld zu gelangen.  Darüber hinaus wird man mit vielen Fakten versorgt, sofern man Spanisch kann und hat die Chance Unmengen an Fotos zu schießen, in dem Stadion in dem Pelé zum dritten Mal den Coupe Jules Rimet holte und in dem Maradona unsterblich wurde. Vielleicht könnte man noch mehr Dinge zeigen (Katakomben,Logen etc.) aber im Großen und Ganzen ein lohnenswerter Trip, der sich vor allem für Montage eignet, wenn die Museen Mexico Citys geschlossen sind.]]></content:encoded>

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		<title>Unber&#252;hrtes K&#246;nigsgrab in El Zotz entdeckt</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 08:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Maya]]></category>

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			<description><![CDATA[In der antiken Tempelstadt El Zotz ist ein unberührtes Grab eines bis dato unbekannten Maya-Herrschers entdeckt worden. Die Gruft befand sich 1600 Jahre in konserviertem Zustand. Neben zahlreiche Grabbeigaben wurden in der Kammer die Knochen [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>In der antiken Tempelstadt El Zotz ist ein unberührtes Grab eines bis dato unbekannten Maya-Herrschers entdeckt worden. Die Gruft befand sich 1600 Jahre in konserviertem Zustand. Neben zahlreiche Grabbeigaben wurden in der Kammer die Knochen von 6 Kindern geborgen.</strong>

<a href="http://www.toursguatemala.com/zotz_tikal%20tours.htm" target="_blank">El Zotz</a><strong> </strong>liegt in unmittelbarer Nähe der weltberühmten Tempelstadt <strong>Tikal</strong>. In früheren Zeiten lebte man in Konkurrenz mit dem <strong>mächtigen Nachbarn</strong>, auch blutige Auseinandersetzungen sind nicht auszuschliessen. In <strong>El Zotz </strong>thront der mächtige Tempel "<strong>El Diablo</strong>" über die gesamte Stadt, und im Schatten <strong>dieses Heiligtums</strong> haben Forscher der <strong>Brown University</strong> nun einen sensationellen Fund zu Tage getragen. Durch den <strong>feinporigen Sand</strong> des Gebietes wurde die Grabkammer des unbekannten <a href="/tag/maya/" target="_blank">Maya</a><strong>-Königs</strong> konserviert, und konnte die Jahrhunderte <strong>nahezu unbeschadet</strong> überstehen.

<a rel="lightbox" href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/07/tikal-temple-i-hdr.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1601" title="tikal-temple-i-hdr" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/07/tikal-temple-i-hdr.jpg" alt="" width="564" height="372" /></a>

<strong>Sensationsfund in El Zotz - Das Grab des geheimnisvollen Herrschers</strong>

Erst in den <strong>1970er Jahren </strong>wurden die Ruinen von El Zotz entdeckt, und nun ist US-amerikanischen Forschern durch Zufall ein einmaliger Fund geglückt. <strong>Bei Grabungen</strong> in den oberen Erdschichten um den Tempel <strong>El Diablo </strong>sind die<strong> Archäologen </strong>auf einige rätselhafte Tongefässe gestossen. Diese waren in einem <strong>undefinierbaren</strong>, organischen Material einrollt, und wiesen einen<strong> grausigen Inhalt</strong> vor. <!--more-->Die Gefässe waren gefüllt mit <strong>menschlichen Fingern und Zähnen</strong>.

Die Forscher setzten <strong>ihre Arbeit </strong>fort, und führten Bohrungen in den <strong>tieferen Bodenschichten</strong> durch. Hierbei stiess man plötzlich auf einen <strong>pechschwarzen Hohlraum,</strong> der sich als eine Gruft entpuppte.

<a rel="lightbox" href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/07/a-mask-in-tikal.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1603" title="a-mask-in-tikal" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/07/a-mask-in-tikal.jpg" alt="" width="564" height="375" /></a>

<strong>Der unbekannte Herrscher von El Zotz - Ein historischer Fund</strong>

Den<strong> Forschern </strong>schlug Verwesungsgeruch entgegen, als sie die <strong>Grabkammer</strong> des Maya-Königs betraten. Durch die <strong>natürliche Konservierung</strong> in der 1,20 Meter breiten, 3,60 Meter langen und 1,80 Meter hohen Gruft waren die <strong>organischen Materialien</strong> der Grabbeigaben noch nicht vollständig verrottet. Zahlreiche <strong>kostbare Stoffe</strong>, Keramiken und Schnitzereien aus der antiken <a href="/category/kultur/" target="_blank">Kultur</a> konnten in der Kammer <strong>sicher gestellt</strong> werden.

Neben den <strong>materiellen Grabbeigaben</strong> stiessen die Archäologen noch auf einen weiteren, tragischeren Fund. Der<strong> König </strong>war offenbar zusammen mit <strong>6 Kindern</strong> in seinem Grab beigesetzt worden. Die Leichen fanden sich <strong>gestapelt </strong>auf den Überresten des Herrschers, der mit über der<strong> Brust gekreuzten Armen</strong> auf einer Liege gebettet war. In den <strong>Händen</strong> hielt er eine noch immer scharfe Klinge, an der eine <strong>rötliche Substanz </strong>klebte. Eine Analyse zur <strong>Bestimmung </strong>dieser ist wohl nicht von Nöten.

Den Forschern der <strong>Brown Universität</strong> ist folgendes klar: "Die Lage des Grabes, <strong>die Zeit</strong>, die Reichhaltigkeit, der spätere <strong>Pyramidenbau </strong>genau über seinem Grab - das alles deutet darauf hin, dass der Tote der <strong>Begründer einer Dynastie</strong> war", so Stephen Houston, der Leiter der Expedition. Demnach wäre ihr Fund <strong>eine Entdeckung </strong>von <strong>historischer Tragweite</strong>.

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		<title>Panama - Das Land zwischen den Weltmeeren</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

		<category><![CDATA[Panama]]></category>

		<category><![CDATA[Regenwald]]></category>

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			<description><![CDATA[Panama ist kein besonders grosses Land, aber es ist überall auf der Welt berühmt, und definitiv eine Reise wert. Durch den Panamakanal wurde von Menschenhand eine Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik geschaffen. Doch Panama hat [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Panama ist kein besonders grosses Land, aber es ist überall auf der Welt berühmt, und definitiv eine Reise wert. Durch den Panamakanal wurde von Menschenhand eine Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik geschaffen. Doch Panama hat noch weit mehr zu bieten als die 80 Kilometer lange, weltberühmte Schneise. </strong>

<strong>Oh wie schön ist Panama</strong> - Jedes Kind kennt diesen Satz von <strong>Janosch</strong>, dem Schöpfer der Tigerente. Seine <strong>Inspiration</strong> waren vermutlich die traumhaften weissen Sandstrände, die an der <strong>karibischen Küste</strong> von Panama ein<strong> märchenhaftes Ziel</strong> für eine Reise<strong> </strong>bieten. Auch die spektakulären ehemaligen <strong>Vulkane</strong>, die geheimnisvollen <strong>Mangrovensümpfe </strong>und natürlich der tropische <a href="/tag/regenwald/" target="_blank">Regenwald</a><strong> </strong>gehören zu den Highlights, die in <strong>Panama </strong>entdeckt werden können.

<a rel="lightbox" href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/07/carib-a-panama.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1593" title="carib-a-panama" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/07/carib-a-panama.jpg" alt="" width="555" height="357" /></a>

<strong>Panama - Kleines Land, grosse Reise</strong>

Panama wirkt auf der Landkarte wie ein <strong>Strich </strong>zwischen Nord- und Südamerika, doch das <strong>75.500 </strong>Quadratkilometer grosse Land kann durch seinen Reichtum an <a href="/category/flora-fauna/" target="_blank">Flora, Fauna</a> <strong>und Kultur </strong>begeistern. Durch die Senke im <strong>Landinneren</strong> zieht sich der 80 Kilometer lange Kanal, auf dem seit<strong> 1914 </strong>Frachter von einem Weltmeer in das<strong> gegenüberliegende </strong>passieren.

Eine <strong>Fahrt </strong>auf einem dieser Schiffe ist unvergesslich, doch es <strong>empfiehlt</strong> sich besonders, das Land mit einem der <strong>historischen Züge </strong>zu bereisen. So lässt sich die <strong>Vielfalt</strong> der Landschaft am entspanntesten geniessen und zur Erinnerung <a href="http://www.wunderkarten.de/" target="_blank">einfach ein Fotobuch erstellen</a>.

<a rel="lightbox" href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/07/panama-city-panama.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1594" title="panama-city-panama" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/07/panama-city-panama.jpg" alt="" width="558" height="414" /></a>

<strong>Panama City - Das Frankfurt Südamerikas</strong>

<strong>Panama City </strong>befindet sich unweit          der südlichen Mündung des <strong>Panama-Kanals</strong>. Die Metropole hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem internationalen          <strong>Finanz- und Geschäftszentrum </strong>mit mehreren hundert Bankniederlassungen gemausert. Das <strong>besondere</strong> am Standort Panama-City ist das Bankgeheimnis, das sich am berühmten <strong>Schweizer Vorbild </strong>orientiert.

In der City gibt es <strong>viel spannendes </strong>zu entdecken, von Kultur bis Shopping. Besonders in der Innenstadt sind es die <strong>majestätischen Wolkenkratzer,</strong> die das Strassenbild dominieren. Doch auch ältere architektonische <strong>Zeitzeugen</strong> existieren noch in Panamas grösster Stadt, beispielsweise auf          den Halbinseln von <strong>Panama Viejo </strong>und <strong>Casco Viejo</strong>. Dort kann man noch die Reste der          <strong>historischen Bauten</strong> bestaunen.

<strong>Casco Viejo </strong>ist das ehemalige Kolonialviertel mit          dem <strong>Präsidentenpalast</strong>. Hier lohnt sich ein Besuch des Nationaltheaters, der <strong>vielen alten Kirchen,</strong> und der alten, stuckverzierten          Häuser mit dekorativen <strong>Balkongittern</strong>. Auf dem bunten Markt kommt das <strong>Feeling </strong><a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Panama/Sicherheitshinweise.html" target="_blank">Panamas</a><strong> </strong>besonders gut rüber.

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		<title>Uxmal - Die sagenumwobene Stadt Yacutáns!</title>
		<link>http://www.maya-culture.de/uxmal-die-sagenumwobene-stadt-yacutans/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

		<category><![CDATA[Maya]]></category>

		<category><![CDATA[Yucatàn]]></category>

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			<description><![CDATA[Die Maya gehören zu den sagenumwobensten und faszinierendsten Völkern der Weltgeschichte. In Uxmar kann man sich bei einem Gang durch die alten Gemäuer einen kleinen Eindruck über das Leben des Indiovolkes machen.



Uxmal ist eine Mayastadt [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Maya gehören zu den sagenumwobensten und faszinierendsten Völkern der Weltgeschichte. In Uxmar kann man sich bei einem Gang durch die alten Gemäuer einen kleinen Eindruck über das Leben des Indiovolkes machen.</strong>

<a title="Bild von malias © Flickr" rel="lightbox" href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/07/malias.jpg"><img class="size-full wp-image-1588" title="Bild von malias © Flickr" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/07/malias.jpg" alt="Bild von malias © Flickr" width="558" height="418" /></a>

Uxmal ist eine <strong>Mayastadt </strong>auf dem südwestlichen Teil der Halbinsel <a href="/tag/yucatan/" target="_blank">Yucatán</a>. Jahr für Jahr strömen die Besucher in die <strong>imposante </strong>Stadt und begeben sich auf die Spuren der alten Maya Völker. In Uxmar lassen sich diese Spuren genau verfolgen, denn die <strong>Stadt </strong>und ihre vielfältige <strong>Architektur</strong><!--more--><strong> </strong>erzählen die Geschichten des Indiovolkes.

<strong>Uxmal – Die faszinierende Städtearchitektur der Maya</strong>

Uxamals berühmtesten <strong>Sehenswürdigkeiten </strong>sind das Nonnenviereck, der Palast des Gouverneurs und die alles überragenden <strong>Pyramiden des Zauberers</strong>. Insgesamt erstreckt sich die <strong>präkolumbische Stadt</strong> Uxmal über mehr als 2km. Innerhalb dieses Radius können Besucher nicht nur die eben genannten bekannten Mayabauwerke bewundern, sondern auch die Wohnanlagen der einfachen Bauern entdecken. Viele dieser Bauwerke wurden in dem sogenannten <strong>Puuc – Stil</strong> errichtet. Dieser <strong>Baustil </strong>ist kennzeichnend innerhalb der architektonischen Mayakultur. Puuc ist in diesem Zusammenhang eine spezielle Bezeichnung für die <strong>Hügellandschaften </strong>im Süden Yucatáns.

1996 wurde Uxmal von der UNESCO in die Liste der <strong>Weltkulturerbe </strong>aufgenommen. Jahr für Jahr zieht diese faszinierende Stadt <strong>Besucher </strong>aus aller Welt an und hat sich aufgrund seiner einzigartigen <strong>Architektur </strong>zu einem der weltweit beliebtesten Besichtigungsorte entwickelt. Obwohl die <strong>Geschichte </strong>Uxmals weitestgehend unbekannt ist kann man durch die großen Höfe, die <strong>Palastbauten </strong>und über die quadratischen Plätze der präkolumbischen Stadt läuft, den alten Geist der <a href="/tag/maya/" target="_blank">Maya</a> spüren.

Wenn Sie nun auch auf die alte <a href="/tag/kultur/" target="_blank">Kultur</a> der Maya und Uxmals geworden sind, können Sie sich <a href="http://www.mexiko-lexikon.de/mexiko/index.php?title=Uxmal" target="_blank">hier</a> weitere Informationen durchlesen...]]></content:encoded>

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		<title>Religionen in S&#252;damerika - Gestern und heute</title>
		<link>http://www.maya-culture.de/religionen-in-suedamerika-gestern-und-heute/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Inka]]></category>

		<category><![CDATA[Maya]]></category>

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			<description><![CDATA[Die Religionen in Südamerika sind weltbekannt, auch wenn sie seit Jahrhunderten nicht mehr praktiziert werden. Die geheimnisvollen Tempelstädte zeugen noch immer von der Macht der Maya, Inka und Azteken, und haben bis heute nichts von [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Religionen in Südamerika sind weltbekannt, auch wenn sie seit Jahrhunderten nicht mehr praktiziert werden. Die geheimnisvollen Tempelstädte zeugen noch immer von der Macht der Maya, Inka und Azteken, und haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. </strong>

In <strong>Südamerika </strong>gab es schon viele Religionen, einige davon gehören zu den <strong>global bedeutendsten </strong>der Weltgeschichte. Südamerikas Kultur ist <strong>eng verwoben </strong>mit der Geschichte der Inka, Maya und Azteken, und <strong>einige Praktiken</strong> finden sich auch heute noch im vorherrschenden <strong>Katholizismus</strong> wieder. Die am weitesten <strong>verbreitete Religion</strong> war der Glaube der Inka, deren <strong>Herschaftsgebiet</strong> sich vom heutigen Ecuador bis nach <a href="/tag/chile/" target="_blank">Chile</a><strong> und Argentinien </strong>erstreckte.

[youtube gFAwpAC4Sxw]

<strong>Religionen in Südamerika - Die Inka</strong>

Inka ist eine Art <strong>Sammelbegriff </strong>für die 200 ethnischen Gruppen, die zwischen dem <strong>13. und 16. Jahrhundert </strong>auf dem südamerikanischen Kontinent lebten. Häufig werden auch nur die <strong>herrschenden</strong> Aristokraten über jene Volksgruppen<strong> als Inka </strong>bezeichnet. Das Zentrum der Kultur lag in Qusqu, was sich im Hochland des <strong>heutigen Peru </strong>befindet.

<a rel="lightbox" href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/06/machu-picchu-6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1583" title="machu-picchu-6" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/06/machu-picchu-6.jpg" alt="" width="572" height="381" /></a>

<strong>Die Religion der Inka</strong>

Wie auch die <strong>Maya und Azteken</strong> verehrten die Inka vor allem die Sonne. Die Sonne galt als <strong>Lebensspender</strong>, und wurde auch <!--more-->zusammen mit dem Mond als <strong>befruchtendes Paar</strong> angebetet. Die Inka behaupteten von sich, die<strong> Söhne der Sonne </strong>zu sein, und nutzten diese Behauptung als Legitimation für ihre <strong>Vorherrschaft </strong>über die vielen ethnischen Gruppen.

Die<strong> vielen Stämme</strong> verehrten eine Vielzahl an Gottheiten, doch der <strong>Sonnenkult </strong>sollte als wichtigste Religion über die anderen Praktiken herrschen. <strong>Die Inka </strong>errichteten zahllose Kultplätze zum Zeichen ihrer Demut gegenüber<strong> der Sonne.</strong> Das Zentrum lag im <a href="http://start.sterni43.de/hs/amerika/page/suedamerika/cuzco.php" target="_blank">Sonnentempel von Qusqu</a>, der später von den <strong>Conquista </strong>zerstört wurde.

<a rel="lightbox" href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/06/machu-picchu-temple-of-three-windows.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1584" title="machu-picchu-temple-of-three-windows" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/06/machu-picchu-temple-of-three-windows.jpg" alt="" width="571" height="428" /></a>

<strong>Religion in Südamerika heute</strong>

Die heute <strong>vorherrschende Religion </strong>ist der von den spanischen Eroberern importierte<strong> Katholizismus</strong>. Jedoch finden sich besonders in Mexiko <strong>spezielle Mischformen </strong>des christlichen Glaubens, der mit alten Praktiken aus der Kultur <strong>vor der Besatzung </strong>angereichert ist. So werden beispielsweise wie selbstverständlich <strong>polytheistische Glaubensrichtungen</strong> mit monotheistischem Christentum kombiniert, oder ein <strong>heidnisch anmutender </strong>Tag für die Toten zelebriert. Südamerika ist ein <strong>Schmelztiegel der Kulturen</strong>, und über die Jahrhunderte hat sich so eine <strong>einzigartige </strong><a href="/category/kultur/" target="_blank">Kultur</a><strong> und Religion</strong> entwickelt.

<a rel="lightbox" href="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/06/dia-de-los-muertos-8-explored.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1585" title="dia-de-los-muertos-8-explored" src="http://www.maya-culture.de/wp-content/uploads/2010/06/dia-de-los-muertos-8-explored.jpg" alt="" width="570" height="379" /></a>]]></content:encoded>

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