Douglas Tompkins: Wie der einstige Modemacher heute versucht den Regenwald in Chile und Argentinien zu retten
Douglas Tompkins ist der Gründer und ehemalige Chef von „The North Face” und „Esprit”. Seine Anteile an den Modefirmen verkaufte er für 250 Millionen Dollar. Mit dem Geld kauft er seitdem große Flächen in Chile und Argentinien, um den Regenwald zu retten.
Die Abholzung des Regenwaldes in Südamerika nimmt kein Ende. Die Flächen werden für die Landwirtschaft gerodet, oder aber das Holz teuer verkauft. Der wirtschaftliche Nutzen übersteigt den Willen der Politik, die Areale zu schützen.
Douglas Tompkins kauft Regenwald in Chile und Argentinien
Mit seinen Millionen will der US-Amerikaner Tompkins etwas gutes bewirken. Er kauft riesige zusammenhängende Gebiete in Chile und Argentinien, um den darauf wachsenden Regenwald zu schützen.
Sein größter Wunsch war es ein so großes zusammenhängendes Gebiet zu erwerben, dass er daraus ein Reservat machen kann. Mit dem Pumalin-Park im Süden Chiles ist ihm das gelungen. Das Naturschutzgebiet ist so groß wie Hamburg und das Saarland zusammen. Zu dem Regenwaldbestand im Pumalin-Park kauft der Millionär umliegende entwaldete Flächen dazu, um diese wieder aufzuforsten und so ein neues komplexes Ökosystem herzustellen.
Regenwald in Argentinien und Chile
Sowohl in Chile als auch in Argentinien hat der Regenwald in den letzten Jahren stark leiden müssen. Große Flächen wurden komplett zerstört. In Chile ist Tompkins der größte private Grundbesitzer und schafft es so, nicht nur Flächen zu erhalten, sondern auch neue Wälder anzulegen, die einst zerstört wurden.
Allerdings trifft er dabei auch auf Widerstand. Die Fischindustrie fühlt sich durch den Park in ihrer Arbeit eingeschränkt und klagt dafür, dass sich das Naturschutzgebiet nicht weiter ausdehnt. Die künstlichen Futtermittel, die in den Lachszuchten eingesetzt werden, dürften sie dann nämlich nicht mehr verwenden, da sie das Wasser verunreinigen.
Douglas Tompkins kämpfen um unser aller menschen,letzter lunge.
respekt
von solchen menschen gibt es leider wenig.
gefällt mir weiter so..!
