Die Welternährungsorganisation bestätigt: Ernährung in Venezuela gesichert

Autor: Nina

Nun ist es amtlich: Die Agrarpolitik vom venezuelanischen Präsidenten Hugo Chávez zeigt erste Erfolge. Letzte Woche hat der Vertreter der Welternährungsorganisation (FAO), Francisco Roberto Arías, der Regierung gute Zeugnisse für ihre Verbesserungen in der Landwirtschaft ausgestellt.

In den vergangenen Jahren hat sich die Regierung um Chávez immer mehr dafür eingesetzt, das Hungerproblem des Landes zu lösen. Und zwar nicht nur auf wirtschaftlicher Ebene, sondern auch die tatsächliche Ernährung der Bevölkerung sicher zu stellen. Nun haben diese Bemühungen also die ersten Früchte getragen, was auch die FAO, die zur UNO gehört, nicht leugnen konnte.

Arías nannte vor allem zwei wichtige Gründe für die Missstände des Landes: In den letzten Jahren zogen viele Menschen vom Land in die Städte, so dass viele landwirtschaftliche Betriebe eingingen. Außerdem wurde die Agrarpolitik von vorherigen Regierungen ziemlich vernachlässigt.

Um dies zu ändern hat Chávez dieses Thema zu einem seiner wichtigsten Ziele erklärt. Fast 80% der in Venezuela konsumierten Lebensmittel kamen vor allem in den 1990er Jahren von außerhalb, besonders aus den USA. Diese Importe hat die Regierung nun extrem eingeschränkt (Noch ein Grund, warum die USA immer wieder Venezuela angreift…) und verstärkt auf die Produktion von Lebensmitteln im eigenen Land gesetzt.

Positiv äußerte sich Arías auch zu einem Punkt, der von westlichen, neoliberalen Medien und Politikern immer wieder stark kritisiert wurde: Die staatliche Preiskontrolle bei Lebensmitteln. Dieser Punkt sei “interessant, weil dadurch die Produzenten nicht behindert werden und die Bevölkerung zugleich den Zugang zu Naturalien gewährleistet bekommt”.

Vor allem kleine und mittelständische landwirtschaftliche Betriebe werden darüber hinaus mit Fördergeldern oder auch Gründungszuschüssen unterstützt. Zudem produziert Venezuela in einem Joint Venture mit dem Iran Traktoren.

Besonders die Unterstützung der kleinen Betriebe würde uns auch gut tun. Schön zu sehen, wie sich Venzuela zunehmens vom Joch der USA befreit und die eigene Industrei stärkt. Es hat schon einen Grund, warum Venezuela eines der wenigen Länder ist, die nicht von der Weltwirtschaftskrise betroffen sind und dessen Währung stabil geblieben ist…




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