Die Maya - Mehr als nur Menschenopfer! (Teil 3 - Politik und Gesellschaft)

Autor: Nina

Maya © flickr / soyignatius Die Maya waren in einzelnen Stadtstaaten organisiert, wobei die Herrschaftsformen regional variierten. Einige Städte wurden von einem König regiert, den meisten aber standen Adelsfamilien vor.

An manchen Orten dominierte eine Familie, anderswo teilten sich mehrere Adelige die Ämter. Letztere Organisationsform erinnert an die Polis im alten Griechenland.

In den unteren Schichten hatten sich teilweise sogar demokratische Formen gebildet, wie die Wahl eines Vertreters für die unteren Stände.

Das Kriegswesen spielte bei der Politik eine tragende Rolle. Hierbei ging es meist weniger darum das Gebiet zu vergrößern, als die Regierung des Feindes durch untergeordnete Könige oder Adelige zu ersetzen. Die neue Stadt wurde also nicht dauerhaft erobert, sondern nur durch “untergebene Könige” von der eigenen abhängig gemacht. Dieses System war logischerweise sehr brüchig und bot sehr schnell Gründe für neue Kriege.

Maya Pyramide © flickr / kyle simourdEin weiterer wichtiger Punkt bei den Kriegen der Maya war aber das Prestige, das Teilnehmende sich verdienen konnten.

Am bedeutendsten aber waren wohl die Kriegsgefangenen, die den Göttern als Menschenopfer dargebracht wurden. Ob dieses religiöse Ziel vielleicht sogar der alleinige Hauptgrund für die Auseinandersetzungen war, ist noch nicht vollständig bewiesen.

Die Politik in den einzelnen Stadtstaaten der Maya war also sehr vielfältig und für die damalige Zeit sehr fortschrittlich. Der Handel zwischen den Städten blüte und wurde trotz oder gerade wegen des Systems des “Unterkönigs” konstant ausgebaut.

…Fortsetzung siehe Teil 4…




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öh.. joo schreibt
am 17. März 2010 um 18:25 Uhr

jupp stimmt leider.

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