Die Cashew-Nuss - Herkunftsland: Brasilien
In den letzten Jahren hat sich eine Nuss immer mehr auf unseren Märkten durchgesetzt, die eigentlich keine ist, die Cashew-Nuss. Kannten die meisten sie bisher nur im Studentenfutter hat sie sich still und heimlich auch als Zutat in die Küchen geschlichen.
Mittlerweile findet man sie in Pestos, als Panade oder auf Süßspeisen wieder. Und ihre Vielseitigkeit hat anscheinend überzeugt.
Die Portugiesen brachte die Kerne bereits im 16. Jahrhundert nach Indien und Afrika, wovon sie dann erst später den Weg nach Europa antrat. Heute wachsen sie vor allem in Indien und Afrika auf großen Plantagen. In Südamerika findet man sie nur noch im Norden Brasiliens, wo sie zum Teil wild wachsen. Doch noch heute ist sie ein beliebter Bestandteil der südamerikanischen Küche, denn bereits die Tupí-Indianer haben sie als Nahrung verwendet.
Die Cashew-Nuss, eigentlich Kaschu oder Cajù (die englische Schreibweise hat sich mal wieder durchgesetzt), ist der Samen des tropischen Acajoubaumes, oder auch Nierenbaum genannt. Dieser ist ein Laubbaum, der an die 12 m hoch werden kann, und rot blüht. Der Fruchtstil der Blüten ist verdickt und
bildet so eine Scheinfrucht, die Kaschuaapfel genannt wird. Sie schmeckt süß-säuerlich und verströmt einen intensiven Duft. Die Südamerikaner machen gerne Marmelade aus ihnen oder Kaschu-Saft, denn dieser enthält viel Vitamin C. Aber auch zur Gewinnung eines schmackhaften und alkoholarmen, dem sogenannten Cajuína, wird er verwendet.
Am Fruchtstil sitzt dann die eigentliche Fruche, die die Samen, also die Cashew-Kerne enthält. Zwischen der Schale und dem eigentlichen Kern befindet sich ein ätzend scharfes, schwarzes Öl, das erst durch ein kompliziertes Röstverfahren entfernt werden muss, denn es wirkt auf unsere Schleimhäute ätzend und zeizt auch die Haut stark. Dieses Öl wird häufig zur Herstellung von Gummi verwendet.
Die eigentlichen Cashew-Kerne kann man nicht roh verzehren, da auch sie zunächst reizende Stoffe enthalten. Daher sind die sogenannten rohen Nüsse, die wir hier angeboten bekommen, auf jeden Fall immer vorgeröstet oder mit Wasserdampf behandelt.
Ich persönlich kann mir Kochen und vor allem das gute alte Studentenfutter ohne Cashew-Nüsse nicht vorstellen.
Hallo liebe Freunde,
ich bin auf der Suche nach einer Bezugsquelle für die Sapucaia Nuss (auch Lecythis zabucajo oder Monkey Pot). Diese Nuss wächst am Amazonas und soll die selenhaltigste Nuss sein, die es gibt. Ich suche sie aus naturheilkundlichen Gründen. Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.
Einen Gruß von den Azoren
Sibylle
Hallo Sibylle,
hoffe, du hattest ein paar schöne Feiertage…
Habe gerade lange im Netz nach einer Antwort für dich gesucht. Sapucaia Nüsse kann man leider hier so nicht kaufen (nur als Deko), aber das Selen aus dieser Nuss, die auch Paradiesnuss genannt wird, kann man in Kapselform online bestellen. Z.B. hier:
http://www.wellness-shop.de/selenuss_kapseln.html
Die Sapucaia ist aber auch mit der bei uns erhältlichen Paranuss verwandt. Diese hat den fast den selben “Selen-Effekt”.
Werde übrigens demnächst noch einen ausführlichen Artikel über das Thema schreiben. Danke also für die Anregung.
Hoffe, ich konnte dir wenigstens ein bisschen weiter helfen.
LG auf die Azoren,
Nina
Hi! Ihr lieben,
bin auf der suche nach eine maschine, die die schale von cashewnuss knacken kannt. vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.
LG
ho quang
Hallo ho_quang,
habe im Netz das hier gefunden
:
http://www.connox.de/kategorien/servieren/nussknacker/menu-nussknacker.html
Ansonsten, erhitzt du die Nüsse vorher einfach im heißen Wasserbad. Das macht die Schale weicher und die Nüsse lassen sich leichter knacken.
LG, Nina


