Das sollten sie bei einer Reise nach Südamerika nicht verpassen: den Lago Buenos Aires – der größte See Chiles
Der See liegt zwischen Chile und Argentinien zum größten Teil in der argentinischen Provinz Santa Cruz. Die Region ist landschaftlich sehr schön. Im Süden wird sie von den Anden begrenzt im Osten durch eine Kette von Gletscherfeldern. Am bekanntesten ist sie aber für ihre Seen.
Mit eher mäßigen Temperaturen, die im Sommer kaum über 20° C liegen, lädt die Andenregion weniger zum Schwimmen ein. Trotzdem sollte man auf einer Reise nach Südamerika die Seen der Region nicht verpassen. Gerade der Lago Buenos Aires bietet ein einmaliges Highlight.
Südamerikas Lago Buenos Aires
Der See wird in Argentinien Lago Buenos Aires genannt. Die Chilenen sagen Lago General Carrera zu dem 1850 km² großen Gewässer, beide Namen sind anerkannt. Etwa die Hälfte liegt auf der chilenischen Seite der Grenze, damit ist er der größte See des Landes. An der tiefsten Stelle trennen den Grund und die Wasseroberfläche über 580 Meter. In den kleinen Dörfern und Städten, die sich rund um den See angesiedelt haben, macht der Fischfang einen großen Teil des wirtschaftlichen Lebens aus. Das klare Wasser bietet optimale Lebensbedingungen für Fische.
Die Marmor Kathedrale
Diese Fakten machen den Lago Buenos Aires zu einem besonders schönen See, aber davon hat Südamerika einige zu Bieten. Was die anderen aber nicht haben ist die Marmor Kathedrale. Das mineralhaltige Wasser hat die Marmorfelsen des Sees mit der Zeit ausgehöhlt. Diese Erosion (mehr zu dem Thema gibt es hier) führte zu einen spektakulären Naturschauspiel. Bei niedrigem Wasserstand kann man mit einem Boot unter den Felsen fahren. Darunter kommen ausgehöhlte Kuppeln und glatt polierter Marmor zum Vorschein. Zusammen mit dem klaren, glitzernden Wasser ein unvergessliches Bild.
Die Marmor Kathedrale sollte man definitiv besuchen, wenn man in die Andenregion Südamerikas reist.




