Das Altiplano - Eines der höchsten Siedlungsgebiete der Welt
Eine Landschaft, die sicherlich das Bild der Anden in unseren Köpfen geprägt hat, ist das Altiplano. Diese abflusslose Hochebene ist mit einer durchschnittlichen Höhe von 3.600 m über Normalnull eines der höchsten Gebiete dieser Welt, in dem sich Menschen angesiedelt haben.
Etliche Vulkankegel und atemberaubende Sechstausender umringen eine fast schon magisch wirkende Landschaft mit bizarr geformten Salzseen, Gewässern mit Flamingos, grünen Hochmooren und dazwischen immer wieder Flächen, die man so eher auf dem Mond erwarten würde.
Das Altiplano liegt zwischen den Gebirgsketten der West- und der Ost-Anden in Südost-Peru und West-Bolivien und erstreckt sich über eine Fläche von sage und schreibe 170.000 km². Im Norden liegt der berühmte und größte Gebirgssee der Erde, der Titicacasee.
Das Klima ist eher trocken, aber trotzdem nicht gerade warm. die Temperaturen schwanken zwischen 3° C im westlichen Teil der Hochebene und 12° C in der Gegend um den Titicacasee.
Andere wichtige Gewässer sind der Poopó-See und die beiden faszinierenden Salzseen Salar de Coipasa und Salar de Uyuni, die man sich beide unbedingt ansehen sollte.
Seit 10.000 Jahren leben hier Menschen. Einst befand sich hier das Reich der Inka, deren Nachfahren, die Quechua und die Aymara noch heute den größten Teil der Bevölkerung des Altiplano ausmachen.
Auf der Hochebene findet man aber nicht nur Natur, sondern auch einige Groß- und Millionenstädte, wie der Regierungssitz Boliviens, La Paz, oder El Alto, Oruro und Potosí.
So bietet das Altiplano jedem Besucher eine Vielfalt an Möglichkeiten: Man kann die wilde Natur entdecken, z.B. durch Wandern, Bergsteigen oder Trekking oder man stürzt sich in den Dschungel der Großstädte mit ihrer alten und faszinierenden Geschichte.
Das Altiplano ist definitiv immer einen Besuch wert!


