Chuquicamata - Industrielegende Chiles
Mitten in der Atacama-Wüste im Norden Chiles befindet sich eine Mine, die unvorstellbare Ausmaße hat und so in Südamerika fast schon zu einem Mythos geworden ist. Für Che Guevara war sie das Sinnbild der arbeitenden Klasse. Heute steht die Chuquicamata wohl eher für Umweltverschmutzung, den Rohstoffreichtum des Landes und eine Touristenattraktion.
Die Stadt Chuquicamata selbst ist heute nur noch eine Geisterstadt und soll schon bald zugeschüttet werden. 2004 mussten die restlichen noch verbliebenen Arbeiter und Anwohner umgesiedelzt werden, da die Umweltbelastung in der Näher der Mine einfach zu groß geworden sind. Sie wurden in die ca. 15 km entfernte Stadt Calama verlegt. Dem Tourismus hat es zum Glück keinen Abbruch getan. Die kommen jetzt halt vor allem nach Calama und natürlich in die Mine um sich von der Legende und deren Größe zu überzeugen.
Der Chuqicamat ging es so, wie vielen rohstoffreichen Gebieten, 1912 haben die Amis sie erst einmal für sich beschlagnahmt. Erst 1971 wurde die Mine verstaatlicht.
Jeden Tag werden hier aus rund 180.000 Tonnen mit einem Kupfergehalt von 1,5% an die 2.500 Tonnen reinstes Kupfer gewonnen. Pro Jahr macht das rund 600.000 Tonnen Kupfer. Momentan wird hier nur Tagebau betrieben, über eine Fläche von 13 km² und einer Tiefe von 850 m, somit ist die Chuquicamata tiefer als der tiefste See der USA. In den nächsten Jahren wollen sie sogar noch auf 1,3 km runter.
Allein schon die Dauer des Abbaus ist besonders. Normalerweise rechnet man bei solchen Minen mit einer Lebensdauer von 30 Jahren. Doch hier sind die Kupfervorkommen anscheinend so groß, dass immer noch knapp 10 Jahre so weitergehen soll und dann nochmal 20 Jahre Untertage.
Allein schon beim Anblick der 8 m hohen Laster wird so manchem Touristen in seinem Bus schwindelig. Wer will schon neben einem Reifen herfahren, der allein eine Höhe von 4 m hat? Beeindruckend!
Doch leider verschmutzt diese beeindruckende Attraktion auch nach und nach die Umwelt. Die umliegende Wüste wurde mehr und mehr mit Arsen und anderen Substanzen vergiftet, die mit den Abwässern in das Umland gelangten. Und auch die Feinstaubemissionen sind sehr hoch. Immerhin ist Chile in den letzte Jahren internationalen Umweltbündnissen beigetreten und beginnt langsam Vorkehrungen zu treffen, wie eben die bereits genannten Umsiedlung der Bewohner oder die Aufbereitung eines Teil des Wassers.
Nichtsdestotrotz ist die Chuqicamata eine Legende der chilenischen Industrie und Wirtschaftsgeschichte.
ist mal wieder typisch. Die Amis kommen irgendwohin, plündern aus, was sie gebrauchen können und stürzen Regierungen und Verwaltungen, wenn diese gegen die Ausbeutung angehen wollen. Wer die Handlanger der Amis sind, ist denen scheissegal. Hauptsache, die Ausbeutung und das Unrecht gehen Weiter. Und ist erstmal “abgesahnt” worden, werden Umweltschäden, Mord und Unrecht einfach vergessen und das “Business” macht sich vom Acker. “Grösste Demokratie” der “Welt”? Der US-Amerikanische Faschismus ist der verrostete Sargnagel der globalen Weltgemeinschaft.


