Chupacabra: Der Schrecken Südamerikas und seine Geschichte

Autor: Nina

Grob übersetzt kann man den Cupacabra als „Ziegensauger“ bezeichnen, denn die oftmals als hundeähnlichen Kreaturen beschriebenen Fabelwesen fallen in den Legenden vorwiegend dadurch auf, dass sie Ziegen und Schafen das Blut aussaugen.

Hund oder Eidechse, so sicher sind sich die Geschichten nicht, relativ klein soll er sein, dafür aber gefährlich. Die ersten Berichte kamen aus Puerto Rico, mittlerweile gab es jedoch sogar schon Sichtungen in Russland für gewöhnlich ähneln sie denen von Loch Ness oder dem Yeti: lauter Augenzeugen ohne Film- oder Fotobeweise und ab und an fragwürdige Tierleichen.

Entgegen dieser Kreaturen ist der Chupacabra jedoch äußerst jugendlich, denn die ersten Berichte kommen aus den 90ern, als einige Schafe in Puerto Rico tot und blutleer aufgefunden wurden, jeweils mit drei Stichwunden in ihren Körpern. Schon wenige Monate später tauchten erste Augenzeugen auf, die ähnliche Tötungen von Farmtieren einem mysteriösen Wesen zusprachen.

Dass die Südamerikaner das Wesen nur teilweise ernst nahmen, zeigt auch der Ursprung des Wortes, denn der kommt von Silverio Perez – einem Comedian.

Das Aussehen des Chupacabras

Dem ersten Zeugenbericht zufolge (Madelyne Tolentine beschrieb das Wesen zum ersten Mal), sieht der Chupacabra aus wie eine Eidechse auf zwei Beinen, mit Dornen, die am Rücken entlang gehen. Allerdings hat sich Madelyne kurz vor ihrer unglaublichen Sichtung den Film „Species“ angesehen, in dem ein Alien vorkommt, das auf zwei Beinen geht und Dornen auf dem Rücken hat, ein Zufall? Wohl kaum.

Koyoten mit Hautkrankheit?

Auch in Texas wurde der Chupacabra gesichtet, dort interessanterweise jedoch immer als Hunde-ähnlich beschrieben. Einige gefangene und getötete Exemplare wurden sogar von Wissenschaftlern untersucht und als Koyoten mit einer Hautkrankheit (“Mange”, bei der die Tiere ihre Fell verlieren) identifiziert, doch immer wieder gibt es Zeugenberichte, die fest behaupten, dass es unmöglich ein Koyote sein könnte, nicht zuletzt, weil die urbane Legende der blutleeren Farmtiere sich konsequent weiter hält, wobei man davon ausgeht, dass die Tiere eher ausgeblutet sind und nicht ausgesaugt wurden, ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Es mag auch daran liegen, dass sich die wenigsten Farmer und lokalen Polizisten erklären können, dass Mischlinge aus Hunden und Koyoten, die an einer Hautkrankheit leiden, so völlig fremd aussehen können und auch durch ihre Krankheit andere Beuteschemen vorweisen, da sie oftmals auf Farmtiere losgehen, da diese nicht so agil sind, wie etwa wilde Hasen.

Vor allem, weil die Tiere gejagt und getötet werden, ist es eine Schande, dass sich die Legende immer noch hält, aber wenn sich eine urbane Legende erst einmal gefestigt hat, ist es schwer, sie aus den Köpfen der Menschen und vor allem der Journalisten zu kriegen.

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