Changua - Sonntagsfrühstück mal kolumbianisch

Autor: Nina

Jedes Land hat ja so seine ganz eigenen Frühstücksgewohnheiten. Und während wir an einem Sonntag wohl das klassische Ei mit frischen Brötchen bevorzugen, isst man genau das in Kolumbien auf eine ganz besondere Art.

Ein kolumbianisches Sonntagsfrühstück besteht meist aus einer Changua, einer Suppe mit Käse und Ei. Was für uns jetzt erst einmal ganz schön gewöhnungsbedürftig klingt, schmeckt, wenn man sich mal drauf einlässt, eigentlich extrem lecker. Dazu werden dann Arepa, die typischen kolumbianischen Maisfladen, und Pandeyuca, frische Brötchen aus Maniokmehl, gereicht.

Typische Changua © raf.vox

Und das braucht ihr dafür (für ca. 4 Personen):

  • 2 Tassen Milch
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Eier
  • 125 g Käse (in Kolumbien nimmt man Cuajada, ein Weichkäse, den man bei uns durch Feta ersetzen kann)
  • 2 Löffel frischer gehackter Koriander
  • Salz

Zunächst die Lauchzwiebel in kleine Scheiben schneiden und zusammen mit der Milch, dem Wasser, einem Löffel Koriander, dem gewürfelten Käse und der ganzen Knoblauchzehe in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Bei schwacher Hitze zehn Minuten vor sich hin köcheln lassen.

Nun vorsichtig die Eierschale knacken und die Eier in die Suppe geben ohne, dass das Eigelb kaputt geht. Circa zwei Minuten mitkochen lassen. Die Eier dürfen nicht ganz hart werden!

Nun den restlichen Koriander auf die Suppenschüsseln verteilen, die Brühe darüber geben und für jede Person ein Ei mit auf den Teller. Voilà!

Der kolumbianische Morgen kann beginnen. ;-)




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