Cenoten in Yucatan
Cenoten oder Cenotes im Plural auf Spanisch- ist ein Wort das jedem von Euch im Urlaub in Yucatán auf Schritt und Tritt begegnen wird. Cenote stammt vom tz’onot was auf Maya so viel wie Abgrund, heilig oder Brunnen bedeutet.
Für die Maya wahren Cenoten heilige Orte die ein Tor zur Welt der Götter darstellen und opferten daher an den Cenoten ihren Göttern (unter anderem auch Menschen). Rein geologisch betrachtet sind die Cenoten jedoch nichts weiter als Auswaschungen im karstigen Gestein der Halbinsel Yucatán.
Verblüffend ist dabei, das die Cenoten unterirdisch zu einem der größten Höhlensysteme weltweit miteinander verbunden sind und es auch einen Abfluss zum offenen Meer gibt.
Cenoten: Massenhaft vorhanden?
Heute erscheint es fast so, als ob an jeder Ecke und in jedem Garten fix mal eine Cenote und oder eine kleine Mayapyramide ausgebuddelt wird, um damit doch noch den einen oder anderen Peso oder Dollar einzunehmen und auf den Tourismusboom aufzuspringen. Die Form und Dimension der cirka 3000 Cenoten ist dabei von Ort zu Ort unterschiedlich.
Es gibt kleine Cenotes die kaum mehr als ein Loch im Boden zu sein scheinen und dann wiederum hat man den heiligen Cenote in Chichen Itzá, der schon eher an einen See erinnert. Das magischste Element ist jedoch für viele Besucher heute noch die Möglichkeit in den Cenotes zu baden.
Man stelle sich vor es sind wie immer knackige 30 Grad und auch im Schatten fließt der Schweiß einem in Strömen im tropisch-feuchten Klima des Urwaldes im Hinterland Yucatáns - was kann es da Schöneres geben, als die Badehose auszupacken und in das kühle Nass zu springen??
Abenteuer und Entdeckungen
Das kann dann ein wenig an einen Pool erinnern wenn der Cenote wie auf dem Bild oben offen ist oder aber es kann noch ein wenig Abenteuerlust aufkommen, wenn der Cenote nur durch einen schmalen Gang zu erreichen ist – einmal musste ich mich erst durch ein enges Loch im felsigen Boden zwängen um in die Höhle zu gelangen- und man am Boden einer Höhle das Wasser findet.
Dann schwimmt man in einer wahren Felshalle und nur durch winzige Löcher in der Decke dringt Tageslicht hinein, während man völlig sonst von der Außenwelt abgeschottet ist. Spätestens dann spürt man es, dieses Gefühl das die Cenotes vielleicht doch einen gewissen Zauber bis heute ausüben den man nicht greifen kann- der einem aber ein leichtes Kribbeln über den Rücken jagt… Und wem dieser kleine Nervenkitzel noch nicht reicht, der kann auch in den Cenoten mit entsprechender Ausrüstung und unter Aufsicht tauchen gehen.





